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Olivenbäume

🫒 Olivenbäume – zeitloser Mittelmeer-Charakter für Garten & Terrasse

Auf dieser Seite findest du alles, was du über den Kauf eines Olivenbaums wissen musst: die vier Kategorien im Überblick von jung bis knorrig-monumental, eine ehrliche Standort- und Kaufberatung, Pflanzung und Pflege kompakt erklärt – sowie eine klare Anleitung, wie du deinen Olivenbaum sicher durch den Winter bringst, ob ausgepflanzt oder im Kübel.

Kein anderer Baum verkörpert das Mittelmeer so unmittelbar wie der Olivenbaum. Seine silbrig-grünen Blätter, die im Wind schimmern, sein oft jahrhundertealter, von der Zeit geformter Stamm und die schlichte Eleganz seiner Erscheinung – all das macht ihn zu einem der begehrtesten Gartenbäume überhaupt. Ob als junger Baum, der erst zum Charakter findet, als reife, bereits gut entwickelte Pflanze mit erstem Ertrag oder als uraltes, knorriges Unikat mit einer Ausstrahlung, die sprachlos macht – ein Olivenbaum ist immer eine Investition in einen besonderen Moment im Garten.

Was viele überrascht: Olivenbäume sind robuster als ihr Ruf. Richtig standortgewählt und mit dem richtigen Winterschutz ausgestattet, wachsen sie in süddeutschen Gärten dauerhaft im Freien und werden mit jedem Jahr präsenter. Als Kübelpflanze auf der Terrasse sind sie ohnehin erste Wahl – pflegeleicht, langlebig und jedes Jahr ein bisschen imposanter. Die Entscheidung liegt weniger beim „ob" als beim „welcher": jung oder reif, schlank oder knorrig, Formschnitt oder natürlich gewachsen.

Auf dieser Seite stellen wir dir unsere vier Olivenbaum-Kategorien mit ihren jeweiligen Stärken vor, helfen dir bei der Standortentscheidung, erklären Pflanzung und Pflege Schritt für Schritt – und geben dir alles an die Hand, was du für eine erfolgreiche Überwinterung brauchst.

Olivenbäume in verschiedenen Größen – vom Jungbaum bis zum knorrigen Unikat – auf mediterraner Terrasse und im Garten
Olivenbäume vom Palmenstadl – für jeden Anspruch die passende Größe und den passenden Charakter

🫒 Warum Olivenbäume vom Palmenstadl?

Olivenbäume, die im Gartencenter als Saisonware verkauft werden, haben häufig eine kurze Geschichte: schnell herangezogen, wenig abgehärtet, kaum auf bayerische Bedingungen vorbereitet. Unsere Olivenbäume kommen aus jahrelanger Freilandkultur – das macht den entscheidenden Unterschied. Gut durchwurzelt, an Temperaturschwankungen gewöhnt und visuell sorgfältig geprüft, bevor sie das Haus verlassen.

Besonders stolz sind wir auf unser Sortiment an alten knorrigen Unikaten und Bonsai-Oliven: Jeder dieser Bäume ist ein Einzelstück mit eigener Geschichte, eigenem Wuchs und einer Ausstrahlung, die kein Neuzüchtling reproduzieren kann. Wer einmal einen solchen Baum gesehen hat, versteht sofort, warum Menschen dafür weite Wege in Kauf nehmen. Unser Ladengeschäft in Rogging bietet die Möglichkeit, diese Unikate persönlich zu erleben und auswählen zu lassen.

Und für alle, die mit einem jungen Baum starten möchten: Auch unsere Jungbäume werden freilandgezogen und starten damit deutlich vitaler als Gewächshauspflanzen. Ein gut gesetzter, gesunder Jungbaum ist langfristig die bessere Wahl – und entwickelt sich mit jedem Jahr zu einem persönlicheren, charaktervolleren Baum.

💡 Profi-Tipp

Bei Unikaten und großen Exemplaren lohnt sich ein Besuch in Rogging: Jeder Baum hat eine andere Silhouette, andere Stammstruktur und andere Ausstrahlung. Was auf einem Produktfoto gut aussieht, kann vor Ort noch beeindruckender sein – oder du entdeckst genau den Baum, den du dir vorgestellt hast.

🌿 Die vier Kategorien im Überblick

Unser Olivenbaum-Sortiment gliedert sich in vier klar unterschiedliche Kategorien – von der pflegeleichten Startpflanze bis zum unbezahlbaren Gartenmonument. Jede Kategorie hat ihre eigenen Stärken, ihren eigenen Charakter und ihre eigene Zielgruppe.

Junge Olivenbäume (Olea europaea)

Junge Olivenbäume sind der ideale Einstieg: noch erschwinglich, aber bereits mit echtem Potenzial ausgestattet. Sie entwickeln sich bei guter Pflege innerhalb weniger Jahre zu imposanten Solitären und sind dabei besonders anpassungsfähig – sowohl an den Standort als auch an Kübel- oder Gartenbedingungen. Wer Freude daran hat, einen Baum von Anfang an zu begleiten und zu formen, wird mit einem Jungbaum besonders viel Freude haben. Unsere Exemplare kommen freilandgezogen und sind deutlich robuster als Gewächshauspflanzen gleicher Größe. Mehr zu jungen Olivenbäumen →

Reife Olivenbäume (Olea europaea)

Reifer Olivenbaum mit gut ausgebildeter Krone als Solitär auf sonniger Südterrasse im großen Terrakottatopf
Reifer Olivenbaum – sofortige Wirkung und mediterranes Ambiente ab dem ersten Tag

Reife Olivenbäume sind die erste Wahl, wenn du sofort Wirkung willst. Gut ausgebildete Krone, bereits ein deutlich erkennbarer Stamm und in vielen Fällen erste eigene Ernte noch im Kaufjahr – das macht sie zur beliebtesten Kategorie bei Garten- und Terrassenbesitzern, die nicht jahrelang auf mediterranes Flair warten möchten. Unsere reifen Exemplare sind freilandgezogen, gut durchwurzelt und kommen mit einem Stamm, der bereits erste Charakterzüge zeigt. Ob als Kübelpflanze auf der Südterrasse oder als ausgepflanzter Solitär im Garten: Reife Olivenbäume machen von Tag eins an eine hervorragende Figur. Mehr zu reifen Olivenbäumen →

Alte knorrige Unikate & Bonsai-Oliven (Olea europaea)

Diese Kategorie ist für alle, die nicht einfach einen Olivenbaum wollen, sondern ein Stück Geschichte. Alte, knorrige Olivenbäume mit naturgewachsenem Charakter und jahrzehntelangem Wuchs sind echte Einzelstücke – kein Exemplar gleicht dem anderen. Ihr massiver, oft mehrfach gedrehter Stamm, ihre tiefe Borke und ihre unverwechselbare Silhouette machen sie zu Gartenskulpturen, die auf Jahrzehnte hinaus der Mittelpunkt jeder Anlage bleiben. Unsere Bonsai-Oliven verbinden diesen Charakter mit miniaturisierter Eleganz und sind ideal für Terrasse, Eingangsbereiche oder repräsentative Innenbereiche mit viel Licht. Jedes Unikat ist persönlich ausgewählt und sorgfältig geprüft. Mehr zu Unikaten & Bonsai-Oliven →

Formschnitt-Olivenbäume (Olea europaea)

Formschnitt-Olivenbäume verbinden den natürlichen Charme der Olive mit klarer, gepflegter Architektur. Ob als klassische Kugelform, als Hochstamm mit rundem Dach oder als mehrstämmige Säule – diese Bäume sind auf Perfektion getrimmt und fügen sich ideal in gestaltete Gärten, formale Einfahrten, symmetrische Terrassenarrangements oder repräsentative Eingangsbereiche ein. Die regelmäßige Pflege des Formschnitts ist unkompliziert und wird einmal pro Jahr durchgeführt – der Aufwand ist gering, der optische Gewinn erheblich. Mehr zu Formschnitt-Olivenbäumen →

📍 Welcher Olivenbaum für welchen Standort?

Alle Olivenbäume teilen dasselbe Grundbedürfnis: viel Sonne, gute Drainage und Schutz vor anhaltender Winterfeuchte. Die Entscheidung zwischen Kübel und Gartenboden sowie zwischen den Kategorien hängt vor allem vom verfügbaren Platz, dem Klima am Standort und den persönlichen Pflegepräferenzen ab.

Standorttyp Empfohlene Kategorie Winterschutzaufwand
Vollsonnige Südterrasse, Kübel Alle Kategorien geeignet Mittel – Kübel ins kühle Quartier
Geschützte Hauswand (Süd/West), ausgepflanzt Reife Olivenbäume, Unikate Gering – Vlies & Mulch genügen oft
Garten, offene Lage, milde Region Reife Olivenbäume Mittel – Stamm & Krone schützen
Balkon / kleiner Außenbereich Junge Olivenbäume, Bonsai-Oliven Mittel – Kübel ins Quartier
Repräsentativer Eingang / Vorplatz Formschnitt, Unikate Mittel bis hoch – je nach Exposition

Der Hauswand-Effekt ist beim Olivenbaum besonders relevant: Eine Südmauer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts wieder ab – das schafft ein Mikroklima, das mehrere Grad milder sein kann als die freie Gartenlage. Ausgepflanzte Olivenbäume an einer Südwand kommen in süddeutschen Weinbauklimaten oft ohne zusätzlichen Winterschutz durch; in normaleren Lagen reichen Vlies und Mulch. Je weiter nördlich oder exponierter der Standort, desto wichtiger wird ein durchdachtes Winterschutzkonzept.

🪴 Richtig pflanzen

Standortwahl & Gefäß

Ob Kübel oder Gartenboden – der Olivenbaum braucht in jedem Fall maximale Sonne und eine hervorragende Drainage. Staunässe ist der häufigste Fehler und führt zu Wurzelfäule, die sich oft erst spät bemerkbar macht. Im Kübel daher zwingend ein Abzugsloch und eine Drainageschicht verwenden. Das Gefäß sollte ausreichend groß sein – lieber einmal umpflanzen als von Beginn an zu eng. Im Gartenboden muss bei schweren Lehmböden zwingend Sand und Kies eingearbeitet werden.

Substrat & Bodenvorbereitung

Olivenbäume bevorzugen durchlässige, eher magere Substrate mit gutem Mineralanteil. Für Kübelpflanzen empfiehlt sich eine spezielle Mediterranpflanzen-Erde oder hochwertige Kübelpflanzenerde mit einem Anteil grobem Sand oder Perlite. Für ausgepflanzte Exemplare den Boden auf mindestens 50 cm Tiefe lockern, Staunässeprobleme mit einer Kiesdrainageschicht im Pflanzloch gezielt beheben. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden ist bei Kübelpflanzen Pflicht.

Schritt-für-Schritt: Olivenbaum im Kübel einpflanzen

  1. Drainageschicht (Kies oder Blähton) ca. 5 cm auf dem Topfboden verteilen
  2. Erste Substratschicht einfüllen, Pflanze auf Sitzhöhe prüfen
  3. Olivenbaum vorsichtig aus dem alten Topf lösen, Wurzeln bei Bedarf leicht lösen
  4. Einsetzen: Wurzelballen nicht tiefer als zuvor, Veredelungsstelle sichtbar über der Erde lassen
  5. Restliches Substrat einfüllen und leicht andrücken, ca. 2–3 cm Rand zur Topfkante frei lassen
  6. Gründlich angießen, bis Wasser unten abläuft – dann mindestens 2 Wochen nicht mehr gießen
  7. Ersten Standort leicht geschützt wählen, nach 1–2 Wochen langsam an volle Sonne gewöhnen

Praxis-Beispiel: Reifer Olivenbaum in Straubing

Ausgangssituation

Stefan M. aus Straubing hatte auf seiner großen, gepflasterten Südterrasse einen zentralen Stellplatz, der auf einen starken Solitär wartete. Gesucht war eine Pflanze mit dauerhaftem Charakter, die sofort Wirkung entfaltet und auch im Winter einen schönen Anblick bietet. Vorerfahrung mit mediterranen Pflanzen war vorhanden, ein großer Terrakottatopf bereits angeschafft.

Maßnahmen

Die Wahl fiel auf einen reifen Olivenbaum mit gut ausgebildeter Krone und bereits angedeutetem Stammcharakter. Eingepflanzt in den vorbereiteten Terrakottatopf mit Blähton-Drainageschicht und Mediterranpflanzen-Erde. Ab Mitte Oktober wanderte der Baum in die kühle, helle Garage – mit sparsamer Bewässerung alle drei bis vier Wochen durch den Winter.

Ergebnis

Der Olivenbaum hat den ersten Winter problemlos überstanden und treibt seitdem jedes Frühjahr zuverlässig aus. Im dritten Jahr zeigte er erste Oliven – ein unerwartetes Highlight. Der Stamm entwickelt sich mit jedem Jahr charaktervoller, und Stefan ist überzeugt: Ein Olivenbaum ist die langfristig befriedigendste Terrassenpflanze, die er je besessen hat.

💧 Pflege im Jahresverlauf

Bewässerung

Olivenbäume kommen aus einer Region mit trockenen Sommern und sind entsprechend gut auf Trockenheit eingestellt. Das bedeutet: lieber zu wenig als zu viel gießen. Ausgepflanzte Exemplare kommen nach dem ersten Jahr fast vollständig ohne zusätzliche Bewässerung aus. Kübelpflanzen brauchen im Hochsommer regelmäßiges Gießen, sobald die obere Substratschicht abgetrocknet ist – aber nie mit stehender Nässe im Untersetzer. Im Herbst Wassergaben deutlich reduzieren, im Winterquartier nur alle drei bis vier Wochen sparsam gießen, damit der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.

Düngung

Olivenbäume benötigen eine moderate, aber regelmäßige Nährstoffversorgung. Bewährt haben sich Langzeitdünger mit 3- oder 6-monatiger Wirkungsdauer, die einmal zu Saisonbeginn in das Substrat eingearbeitet werden. Alternativ ein löslicher Mediterranpflanzendünger von Mai bis August, der alle ein bis zwei Wochen gegeben wird. Ab August empfiehlt sich ein kaliumbetonter Herbstdünger, der die Holzreife fördert und die Kältetoleranz der Pflanze erhöht. Ab September keine Düngung mehr bis zum Frühjahr. Geeignete Dünger für Olivenbäume und Mediterrane Pflanzen findest du in unserem Zubehör-Sortiment.

Rückschnitt

Olivenbäume wachsen von Natur aus langsam und brauchen keinen starken Eingriff. Ein leichter Formschnitt im Frühjahr nach dem Austrieb erhält die gewünschte Silhouette und lichtet die Krone aus, sodass Luft und Licht ins Innere gelangen können. Formschnitt-Olivenbäume erhalten einmal jährlich ihren Pflegeschnitt zur Erhaltung der Form. Unikate und alte Exemplare sollten möglichst wenig geschnitten werden – ihr Charakter liegt im natürlichen, ungeformten Wuchs.

❄️ Winterschutz – ausgepflanzt & im Kübel

Ausgepflanzter Olivenbaum wird mit Vlies und Mulch für den Winter geschützt – Winterschutz Olivenbaum Garten
Ausgepflanzter Olivenbaum mit Vliesschutz – richtig vorbereitet übersteht er auch härtere Winter

Der Olivenbaum (Olea europaea) ist bedingt winterhart: Gut etablierte Exemplare vertragen kurze Fröste, reagieren aber empfindlich auf anhaltende Kälte kombiniert mit Winterfeuchte – das ist häufig folgenschwerer als der Frost allein. Mit dem richtigen Schutz kommen Olivenbäume in süddeutschen Gärten zuverlässig durch den Winter. Eine ausführliche Anleitung für ausgepflanzte Exemplare findest du in unserem Ratgeber Ausgepflanzten Olivenbaum überwintern. Für Kübelpflanzen empfehlen wir den Leitfaden Kübelpflanzen richtig überwintern.

 

 

 

 

 

Situation Maßnahmen Timing
Ausgepflanzt – milde Lage (Weinbauklima, Südwand) Mulchschicht um Wurzelbereich, Regenschutz Krone Ab November
Ausgepflanzt – normale Lage Süddeutschland Vlies um Stamm & Krone, Mulch Wurzelbereich, Regenabschirmung Ab Oktober/November
Kübel – kühles, helles Winterquartier Ins Quartier bei dauerhaft unter 5 °C, sparsam gießen Oktober/November
Kübel – frostfreie, dunkle Garage Möglich, aber helles Quartier bevorzugen – alle 3–4 Wo. gießen Oktober bis Mitte Mai

Besonders wichtig bei ausgepflanzten Olivenbäumen: Nicht nur die Kälte, sondern vor allem die Kombination aus Frost und anhaltender Nässe ist der kritische Faktor. Ein einfacher Regenschutz über der Krone – etwa eine Folie oder ein Überdachungselement – kann den entscheidenden Unterschied machen. Olivenbäume im Kübel überwintern am besten in einem kühlen, hellen Raum bei 2–8 °C. Ein unbeheiztes, helles Treppenhaus, ein Kalthaus oder eine helle Garage sind ideale Optionen.

🛒 Kaufberater

Die Wahl der richtigen Kategorie hängt vor allem von drei Faktoren ab: Budget, verfügbarem Platz und dem Effekt, den du sofort erzielen möchtest. Junge Bäume brauchen Zeit, entlohnen aber mit einer besonders persönlichen Entwicklung. Reife Exemplare sind der Kompromiss aus Sofortwirkung und vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis. Unikate sind für alle, die etwas Unwiederholbares suchen – und bereit sind, dafür zu investieren. Formschnitt-Olivenbäume sind die Wahl für alle, die klare Strukturen und gepflegte Architektur im Garten schätzen.

Stammumfang & Größe – was passt zu deinem Vorhaben?

Als grobe Orientierung gilt: Kleine Exemplare mit schlankem Stamm eignen sich für Kübel, Balkon und als Startpflanze für den Garten. Mittlere Bäume mit 8–15 cm Stammumfang sind die beliebteste Größe für Terrasse und Garten. Große Exemplare ab 15 cm Stammumfang setzen sofort starke Akzente und sind die richtige Wahl, wenn du ein Ergebnis ohne Wartezeit möchtest. Unikate werden nach Charakter und Ausstrahlung ausgewählt – Stammumfang ist dabei nur ein Kriterium unter vielen.

Checkliste vor dem Kauf

  • Vollsonniger Standort vorhanden (mindestens 6 Stunden Direktsonne täglich)?
  • Kübel oder Gartenboden – und ist eine gute Drainage sichergestellt?
  • Ist ein Winterquartier verfügbar, oder soll der Baum ausgepflanzt werden?
  • Welche Größe passt zum Stellplatz – und welche Wirkung soll sofort entstehen?
  • Natürlicher Wuchs oder Formschnitt – welcher Stil passt zu deinem Garten?
  • Bei Unikaten: persönlicher Besuch in Rogging empfohlen – jedes Exemplar ist anders!

🫒 Olivenbäume – jetzt entdecken & bestellen!

Von jung bis monumental, von schlank bis knorrig-uralt – unser Olivenbaum-Sortiment bietet für jeden Anspruch das passende Exemplar. Freilandgezogen, gut durchwurzelt und mit dem unvergleichlichen Charakter echter Mittelmeerbäume.

Qualität von Palmenstadl: Alle Olivenbäume werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.

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❓ Häufige Fragen zu Olivenbäumen

Olivenbäume sind bedingt winterhart und können in milden Lagen Süddeutschlands und an geschützten Standorten dauerhaft ausgepflanzt werden. Entscheidend sind nicht allein die Temperaturen, sondern vor allem die Kombination aus Kälte und anhaltender Winterfeuchte. Mit richtigem Winterschutz – Vlies, Mulch und Regenschutz – gelingt das Überwintern im Garten sehr gut.

Junge Olivenbäume sind kleiner, günstiger und ideal für alle, die einen Baum von Anfang an mitentwickeln möchten. Reife Exemplare haben eine bereits ausgebildete Krone, einen kräftigeren Stamm und erzielen sofort eine starke optische Wirkung. Sie sind die erste Wahl, wenn du ohne lange Wartezeit Ergebnis und erste Ernteaussichten möchtest.

Ja, auch Kübel-Olivenbäume können Früchte tragen – vorausgesetzt, der Standort ist vollsonnig, die Nährstoffversorgung stimmt und der Baum hat die nötige Reife erreicht. In Bayern reifen Oliven aufgrund der kürzeren Vegetationsperiode nicht immer vollständig aus, aber die Blüte und Fruchtansatz sind ein wunderschöner Bonus.

Olivenbäume sind trockenheitsverträglich – lieber seltener und gründlich gießen als oft und wenig. Kübelpflanzen im Sommer gießen, sobald die obere Substratschicht abgetrocknet ist. Ausgepflanzte Exemplare kommen nach dem ersten Jahr fast ohne zusätzliche Bewässerung aus. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden – sie ist häufiger Todesursache als Trockenheit.

Alte knorrige Olivenbäume sind Einzelstücke mit jahrzehntelangem Wuchs – jeder Stamm, jede Krümmung und jede Borkenstruktur ist unwiederholbar. Sie bringen sofort eine Ausstrahlung in den Garten, die kein Neuzüchtling je erreichen wird. Wer ein Unikat kauft, kauft keine Pflanze, sondern ein Gartenmonument – das rechtfertigt den Mehrpreis für die allermeisten Käufer vollständig.

Ab Oktober/November bei dauerhaft unter 5 °C ins kühle, helle Winterquartier stellen – eine helle Garage, ein Kalthaus oder ein unbeheiztes Treppenhaus sind ideal. Alle drei bis vier Wochen sparsam gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Ab Februar langsam ans Licht gewöhnen und ab Mitte Mai wieder nach draußen.

Olivenbäume werden im Frühjahr nach dem Austrieb geschnitten – von März bis Mai. Für Naturformen genügt ein leichter Auslichtungsschnitt, um Licht ins Kroneninnere zu lassen. Formschnitt-Olivenbäume erhalten einmal jährlich ihren Pflegeschnitt zur Formerhaltung. Alte Unikate sollten so wenig wie möglich geschnitten werden, um den natürlichen Charakter zu erhalten.

Durchlässige Mediterranpflanzen-Erde oder hochwertige Kübelpflanzenerde mit einem Anteil grobem Sand oder Perlite ist ideal. Standard-Blumenerde ist zu schwer und hält zu viel Feuchtigkeit. Eine Drainageschicht aus Blähton am Topfboden ist Pflicht – Olivenbäume reagieren sehr empfindlich auf Staunässe.

Olivenbäume gehören zu den langsam wachsenden Gehölzen – das ist einer der Gründe, warum alte Exemplare so wertvoll sind. Jungbäume legen in guten Jahren 20–40 cm zu. Ausgepflanzt mit guten Bedingungen wächst ein Olivenbaum etwas schneller als im Kübel. Wer schnell Wirkung möchte, sollte daher zu reifen oder großen Exemplaren greifen.

Dauerhaft drinnen fühlt sich ein Olivenbaum nicht wohl – er braucht den Jahresrhythmus mit einer kühlen Ruhephase im Winter, um im Frühjahr kräftig auszutreiben und zu blühen. Als Winterquartier über wenige Monate ist ein heller Innenraum aber gut geeignet. Sehr helle Standorte nahe einer Südverglasung können in Ausnahmefällen für Bonsai-Oliven funktionieren.