Gerandeter Drachenbaum
Gesamthöhe 60-80 cm - ohne Topf
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🌿 Dracaena marginata – Exotische Eleganz mit rotem Blattrand
Mit dem Gerandeten Drachenbaum holst du dir ein Stück Madagaskar ins Wohnzimmer – eine Pflanze, die mit ihrer schlanken Silhouette und den markant rot gerandeten Blättern jeden Raum aufwertet. Selbst in modernen, puristischen Interieurs setzt sie einen starken Akzent, ohne aufdringlich zu wirken. Ihre palmenartige Wuchsform und die eleganten, schwertförmigen Blätter verleihen deinem Zuhause zeitlose Exotik.
Die Dracaena marginata ist pflegeleicht und robust – ideal für alle, die eine dekorative Zimmerpflanze suchen, ohne täglich Zeit in die Pflege investieren zu müssen. Sie kommt mit wenig Wasser aus, toleriert auch mal trockenere Phasen und gedeiht sowohl an hellen als auch an halbschattigen Standorten. Ob im Wohnzimmer, Büro oder Wintergarten – diese Pflanze passt sich flexibel an unterschiedliche Lichtverhältnisse an.
Perfekt für alle, die eine unkomplizierte, langlebige Zimmerpflanze mit Wiedererkennungswert suchen – der Gerandet Drachenbaum überzeugt durch seine schlichte Eleganz und seinen geringen Pflegeaufwand.
☀️ Standort & Licht
Die Dracaena marginata stammt aus den tropischen Wäldern Madagaskars, wo sie im lichten Unterholz großer Bäume wächst – eine Umgebung, die von gefiltertem Licht, konstanter Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit geprägt ist. Dort entwickelt sie ihre charakteristische schlanke Form mit den markant rot gerandeten Blättern, die ihr den deutschen Namen geben. In ihrer natürlichen Heimat herrschen ganzjährig Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius, wobei die Pflanze auch leichte Temperaturschwankungen toleriert. Der Boden ist humusreich und durchlässig, und die Luftfeuchtigkeit liegt meist deutlich über 60 Prozent. Diese Bedingungen prägen die Ansprüche der Pflanze auch in der Zimmerkultur.
In ihrer natürlichen Umgebung erhält die Dracaena marginata helles, aber gefiltertes Licht – direkte Mittagssonne wird durch das Blätterdach abgeschirmt. Die Pflanze hat sich an Lichtverhältnisse angepasst, die variabler sind als bei vielen anderen Tropenpflanzen: Sie kommt sowohl mit hellem Standort als auch mit Halbschatten gut zurecht. Bei zu viel direkter Sonne können die Blattränder jedoch verbrennen und braune Flecken entwickeln. Bei zu wenig Licht wachsen die Blätter langsamer, und die intensive rote Färbung am Blattrand verblasst allmählich. Optimal sind also Standorte, die zwar hell sind, aber keine intensive Mittagssonne abbekommen.
Für dich bedeutet das einen hellen bis halbschattigen Standort – ideal sind Ost- oder Westfenster, wo die Pflanze morgens oder nachmittags Sonne bekommt, aber die intensive Mittagshitze vermieden wird. Auch an einem Südfenster mit leichter Beschattung durch einen hellen Vorhang fühlt sie sich wohl. Nordfenster sind ebenfalls möglich, allerdings wächst die Pflanze dort langsamer und die rote Blattrandung ist weniger intensiv. Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius sind optimal – die Dracaena marginata verträgt auch kurzfristig niedrigere Temperaturen bis etwa 15 Grad, sollte aber nicht dauerhaft kühler stehen. Zugluft und kalte Böden verträgt sie weniger gut, daher solltest du sie nicht direkt neben Außentüren oder auf kalten Fensterbänken platzieren.
💧 Bewässerung
Wasserbedarf: Die Dracaena marginata speichert Wasser in ihrem Stamm und kommt daher mit weniger Feuchtigkeit aus als viele andere Zimmerpflanzen. Gieße sparsam – erst wenn die oberen 3 bis 5 Zentimeter des Substrats trocken sind. Im Sommer benötigt sie häufiger Wasser als im Winter, da sie aktiv wächst und mehr Feuchtigkeit verdunstet. Überwässerung ist der häufigste Pflegefehler: Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule und gelben Blättern.
Gießtechnik: Gieße durchdringend, sodass das Wasser bis zum Topfboden vordringt, aber achte darauf, dass überschüssiges Wasser aus den Drainagelöchern abfließen kann. Lass die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen – besser einmal zu wenig als zu viel. Die Pflanze verzeiht kurze Trockenphasen eher als dauernasse Füße. Im Winter reduzierst du die Wassergaben deutlich, da die Pflanze in eine Ruhephase geht und weniger verbraucht.
Wasserqualität: Verwende zimmerwarmes, abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser. Kalkhaltiges Wasser verträgt die Dracaena marginata zwar, aber auf Dauer können sich Kalkablagerungen im Substrat bilden. Wenn du hartes Wasser hast, lohnt es sich, gelegentlich mit kalkfreiem Wasser zu gießen oder das Substrat alle paar Jahre auszutauschen.
Weitere praxisorientierte Tipps zur Bewässerung von Zimmerpflanzen findest du in unserem Bewässerungs- und Pflege-Guide, der auch für Drachenbäume wertvolle Hinweise liefert.
🪴 Substrat & Umtopfen
Bester Zeitpunkt zum Umtopfen
Der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr, kurz bevor die Pflanze in die Wachstumsphase startet. Zu diesem Zeitpunkt kann sie sich schnell im neuen Substrat etablieren und neue Wurzeln bilden. Umtopfen während der Wachstumsruhe im Winter solltest du vermeiden, da die Pflanze dann weniger aktiv ist und Verletzungen an den Wurzeln schlechter verheilen.
Anzeichen für notwendiges Umtopfen
Du erkennst, dass ein Umtopfen nötig ist, wenn Wurzeln aus den Drainagelöchern wachsen, das Substrat stark verdichtet ist oder Wasser nur noch sehr langsam versickert. Auch wenn die Pflanze trotz guter Pflege langsamer wächst oder die Erde nach dem Gießen sofort wieder trocken ist, spricht das für ein erschöpftes oder durchwurzeltes Substrat. Alle zwei bis vier Jahre ist ein Umtopfen empfehlenswert, auch wenn keine offensichtlichen Anzeichen vorliegen.
Substrat- und Topfwahl
Verwende eine lockere, durchlässige Zimmerpflanzenerde – die Palmenstadl-Palmenerde eignet sich hervorragend und ist direkt verwendbar. Optional kannst du den Drainageanteil erhöhen, indem du etwas Lavagranulat, Bims oder Perlite untermischst. Wichtig ist, dass das Substrat strukturstabil bleibt und nicht zu stark verdichtet. Wähle einen Topf, der etwa 5 bis 10 Zentimeter größer im Durchmesser ist als der alte, und achte unbedingt auf Drainagelöcher. Schwere Töpfe aus Terrakotta oder Keramik bieten bei größeren Pflanzen mehr Standfestigkeit.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Topfe die Pflanze vorsichtig aus und lockere den Wurzelballen leicht, ohne die Wurzeln zu stark zu beschädigen. Entferne alte, erschöpfte Erde und setze die Pflanze in den neuen Topf auf eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies. Fülle mit frischem Substrat auf, drücke die Erde leicht an und gieße einmal durchdringend. In den ersten Wochen nach dem Umtopfen solltest du sparsamer gießen, damit die Wurzeln Zeit haben, sich im neuen Substrat zu etablieren.
🌿 Düngung
Nährstoffbedarf: Die Dracaena marginata hat einen moderaten Nährstoffbedarf. Während der Wachstumsphase von Frühjahr bis Herbst benötigt sie regelmäßig Nährstoffe, um kräftige Blätter und gesundes Wachstum zu entwickeln. Im Winter pausiert die Düngung, da die Pflanze in dieser Zeit weniger aktiv ist und überschüssige Nährstoffe nicht verarbeiten kann.
Düngerempfehlungen: Ideal ist ein Langzeitdünger mit 6 Monaten Wirkdauer, den du im Frühjahr ins Substrat einarbeitest. Alternativ kannst du einen Langzeitdünger mit 3 Monaten Wirkdauer verwenden und im Sommer nachdüngen. Eine weitere Möglichkeit ist ein löslicher Grünpflanzendünger, den du während der Wachstumsphase alle zwei Wochen mit dem Gießwasser verabreichst – hier empfiehlt sich die halbe Dosierung der Herstellerangabe, um Überdüngung zu vermeiden. Weitere Informationen zu geeigneten Düngern findest du in unserem Dünger-Sortiment.
Hinweise zur Anwendung: Dünge nur auf feuchtem Substrat, niemals auf trockene Erde – das kann die Wurzeln schädigen. Bei frisch umgetopften Pflanzen wartest du etwa sechs Wochen mit der Düngung, da das neue Substrat bereits Nährstoffe enthält. Achte auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung: Zu viel Stickstoff führt zu schnellem, aber weichem Wachstum, während ein Mangel an Spurenelementen zu Blattaufhellungen führen kann.
🍊 Blüten & Früchte
Die Dracaena marginata blüht in Zimmerkultur nur selten, da sie dafür ideale Bedingungen und ein gewisses Alter benötigt. Wenn sie blüht, entwickelt sie kleine, cremeweiße bis gelbliche Blüten, die in lockeren, verzweigten Rispen erscheinen. Die Blüten verströmen einen angenehmen, süßlichen Duft, der vor allem abends intensiver wird. Nach der Blüte können sich kleine, orange-rote Beeren entwickeln, die allerdings nicht essbar sind.
In Kübelkultur sind Blüten und Früchte selten, da die Pflanze dafür optimale Wachstumsbedingungen über mehrere Jahre hinweg benötigt. Ältere Pflanzen, die in großen Gefäßen stehen und regelmäßig gedüngt werden, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit zu blühen. Auch wenn die Blüte nicht das Hauptmerkmal dieser Pflanze ist, bleibt die Dracaena marginata auch ohne Blüten eine äußerst dekorative Zimmerpflanze.
❄️ Überwinterung
Die Dracaena marginata ist nicht winterhart und muss ganzjährig frostfrei kultiviert werden. Da sie aus den Tropen stammt, verträgt sie keine Temperaturen unter 15 Grad Celsius – ideal sind ganzjährig Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad. Eine klassische Überwinterung wie bei mediterranen Kübelpflanzen entfällt, da die Pflanze keine Ruhephase mit kühlen Temperaturen benötigt.
Halte die Pflanze im Winter an einem hellen, gleichmäßig temperierten Standort – ein beheiztes Wohnzimmer oder ein temperierter Wintergarten sind ideal. Reduziere die Wassergaben leicht, da die Pflanze bei weniger Licht und kürzeren Tagen weniger verdunstet. Die Luftfeuchtigkeit sollte auch im Winter nicht zu niedrig sein – trockene Heizungsluft kann zu braunen Blattspitzen führen. Gelegentliches Besprühen oder ein Luftbefeuchter können hier helfen.
Weitere Informationen zur Überwinterung von Tropenpflanzen findest du in unserem ausführlichen Ratgeber Kübelpflanzen richtig überwintern.
💨 Luftfeuchtigkeit
Optimale Luftfeuchtigkeit: Die Dracaena marginata bevorzugt eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 bis 60 Prozent, kommt aber auch mit den üblichen Wohnraumbedingungen von 40 bis 50 Prozent zurecht. In ihrer tropischen Heimat liegt die Luftfeuchtigkeit oft höher, aber die Pflanze ist anpassungsfähig und toleriert trockenere Luft besser als viele andere Tropenpflanzen.
Anzeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit: Wenn die Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter 40 Prozent sinkt, können die Blattspitzen braun und trocken werden. Besonders im Winter, wenn die Heizungsluft sehr trocken ist, zeigen sich diese Symptome häufiger. Auch ein erhöhter Befall mit Spinnmilben deutet oft auf zu trockene Luft hin.
Maßnahmen zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit: Besprühe die Blätter gelegentlich mit kalkarmem Wasser – das erhöht kurzfristig die Luftfeuchtigkeit und entfernt gleichzeitig Staub. Ein Zimmerbrunnen oder Luftbefeuchter in der Nähe der Pflanze sorgt für dauerhaft höhere Luftfeuchtigkeit. Auch das Aufstellen der Pflanze auf einem Untersetzer mit feuchten Kieselsteinen (ohne direkten Kontakt des Topfes zum Wasser) kann helfen. Weitere detaillierte Informationen findest du in unserem Ratgeber Luftfeuchtigkeit für Tropenpflanzen.
🐛 Schädlinge & Krankheiten
Häufige Schädlinge
- Spinnmilben: Erkennbar an feinen Gespinsten an den Blattunterseiten und kleinen gelben Punkten auf den Blättern. Spinnmilben treten vor allem bei trockener Luft auf. Erhöhe die Luftfeuchtigkeit durch Besprühen und wasche die Pflanze gründlich ab. Bei stärkerem Befall hilft Neemöl oder ein spezielles Spinnmilben-Präparat.
- Schildläuse: Diese kleinen, braunen, schildförmigen Insekten sitzen fest an Blättern und Stielen und saugen Pflanzensaft. Entferne sie mechanisch mit einem feuchten Tuch oder einer weichen Bürste. Bei hartnäckigem Befall kannst du Schmierseifenlösung oder Neemöl einsetzen.
- Wollläuse (Schmierläuse): Weiße, watteähnliche Gespinste in Blattachseln und an den Stämmen sind typisch für Wollläuse. Entferne sie mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen oder behandle die Pflanze mit Neemöl. Wiederhole die Behandlung nach einer Woche, um auch nachgeschlüpfte Larven zu erfassen.
- Thripse: Diese winzigen, länglichen Insekten hinterlassen silbrige Flecken auf den Blättern. Thripse vermehren sich besonders bei warmem, trockenem Klima. Gelbtafeln helfen, den Befall zu reduzieren, und wiederholte Behandlungen mit Neemöl oder Schmierseife können die Population eindämmen.
Pilzkrankheiten
- Wurzelfäule: Entsteht durch anhaltende Staunässe und äußert sich durch gelbe, welke Blätter und faulenden Geruch aus dem Topf. Die Wurzeln sind braun und matschig. Topfe die Pflanze aus, entferne alle faulen Wurzeln und setze sie in frisches, trockenes Substrat. Reduziere die Wassergaben deutlich.
- Blattfleckenkrankheit: Braune oder schwarze Flecken auf den Blättern deuten auf eine Pilzinfektion hin, oft ausgelöst durch zu hohe Feuchtigkeit bei schlechter Luftzirkulation. Entferne befallene Blätter, reduziere das Besprühen und sorge für bessere Belüftung.
- Stammfäule: Weiche, dunkle Stellen am Stamm sind ein Hinweis auf Stammfäule, meist verursacht durch Staunässe oder Verletzungen. Ist der Stamm stark geschädigt, lässt sich die Pflanze oft nicht mehr retten. Schneide gesunde Teile ab und bewurzele sie als Stecklinge.
Vorbeugung
Die beste Vorbeugung ist optimale Pflege: ein gut durchlässiges Substrat, maßvolles Gießen und ausreichende Luftzirkulation verhindern die meisten Pilzinfektionen. Kontrolliere die Pflanze regelmäßig auf Schädlinge – je früher du einen Befall erkennst, desto einfacher ist die Bekämpfung. Halte Werkzeuge und Töpfe sauber, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Eine ausgewogene Düngung stärkt die Abwehrkräfte der Pflanze.
Bekämpfung
Bei leichtem Schädlingsbefall reicht oft das Abwischen der Blätter mit Seifenlauge oder das Abduschen der Pflanze. Neemöl ist ein bewährtes biologisches Mittel gegen viele Schädlinge und wirkt auch vorbeugend. Chemische Insektizide solltest du nur als letztes Mittel einsetzen und dabei auf die Zulassung für Zimmerpflanzen achten. Wiederhole alle Behandlungen nach einer Woche, um auch Eier und Larven zu erfassen.
✂️ Rückschnitt & Formschnitt
Wann schneiden: Der beste Zeitpunkt für einen Rückschnitt ist das Frühjahr, wenn die Pflanze aus der Winterruhe erwacht und wieder aktiv wächst. Zu diesem Zeitpunkt treibt sie nach dem Schnitt schnell wieder aus und bildet neue Triebe. Schneide nur bei Bedarf – etwa wenn die Pflanze zu hoch geworden ist oder einzelne Triebe entfernt werden sollen.
Was schneiden: Entferne alte, trockene oder beschädigte Blätter an der Basis – ziehe sie einfach nach unten ab oder schneide sie mit einer sauberen Schere ab. Wenn die Pflanze zu hoch wird, kannst du den Stamm auf die gewünschte Höhe kappen. Achte darauf, dass mindestens 30 bis 40 Zentimeter Stamm stehen bleiben. Nach dem Schnitt treibt die Pflanze aus schlafenden Knospen unterhalb der Schnittstelle aus und entwickelt oft mehrere neue Triebe.
Wie schneiden: Verwende ein scharfes, sauberes Messer oder eine Gartenschere, um glatte Schnitte zu erzielen. Schneide den Stamm gerade ab und vermeide Quetschungen. Du kannst die Schnittstelle mit Holzkohlenpulver oder Zimt bestäuben, um Infektionen vorzubeugen. Die abgeschnittenen Stammstücke kannst du als Stecklinge zur Vermehrung nutzen.
Werkzeug & Sicherheit: Desinfiziere deine Werkzeuge vor und nach dem Schnitt mit Alkohol, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Trage Handschuhe, da der Pflanzensaft leicht reizend wirken kann. Nach dem Schnitt solltest du die Pflanze einige Tage nicht gießen, damit die Schnittstelle abtrocknen kann.
⚠️ Typische Pflegefehler
- Staunässe: Zeigt sich durch gelbe Blätter, weiche Stämme und fauligen Geruch. Die Wurzeln werden braun und matschig. Gieße seltener und achte auf eine gute Drainage. Topfe die Pflanze bei schwerem Befall in frisches Substrat um.
- Zu wenig Wasser: Die Blätter werden weniger aufrecht, die Blattränder rollen sich ein und die Pflanze wirkt schlapp. Gieße durchdringend und achte darauf, dass die Erde nicht komplett austrocknet. Nach dem Gießen erholt sich die Pflanze meist schnell.
- Zu wenig Licht: Bei zu wenig Licht verblasst die rote Färbung am Blattrand, und die Blätter werden kleiner. Wähle einen helleren Standort, aber vermeide direkte Mittagssonne. Ost- oder Westfenster sind ideal.
- Zu viel direkte Sonne: Braune, trockene Flecken auf den Blättern sind ein Zeichen für Sonnenbrand. Stelle die Pflanze etwas weiter vom Fenster entfernt auf oder schattiere das Fenster mit einem hellen Vorhang.
- Zu trockene Luft: Braune Blattspitzen entstehen oft durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit, besonders im Winter bei trockener Heizungsluft. Besprühe die Blätter regelmäßig oder stelle einen Luftbefeuchter auf.
- Überdüngung: Braune Blattränder und Salzränder am Topfrand deuten auf zu viel Dünger hin. Spüle das Substrat gründlich mit klarem Wasser durch und dünge in Zukunft sparsamer. Verwende nur die halbe Dosierung des Herstellers.
- Kalte Zugluft: Blätter, die plötzlich abfallen oder braun werden, deuten oft auf Zugluft oder kalte Standorte hin. Stelle die Pflanze an einen geschützteren Ort, weg von Außentüren oder kalten Fensterbänken.
📅 Pflegekalender
Der Pflegekalender gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Jahresverlauf. Die Dracaena marginata ist eine ganzjährig gleich zu pflegende Zimmerpflanze, die keine ausgeprägte Ruheperiode hat.
Praxis-Beispiel: Dracaena marginata in der Anwendung
Ausgangssituation:
Eine Kundin aus Obertraubling kaufte ihre Dracaena marginata vor vier Jahren bei uns – damals etwa 120 Zentimeter hoch. Sie suchte eine pflegeleichte Zimmerpflanze für ihr helles Wohnzimmer mit Westfenster, die auch gelegentliche Pflegepausen verträgt.
Maßnahmen:
Wir empfahlen einen Standort etwa zwei Meter vom Westfenster entfernt, um direkte Nachmittagssonne zu vermeiden. Sie gießt alle 7 bis 10 Tage durchdringend und lässt die Erde zwischendurch gut antrocknen. Im Frühjahr arbeitet sie Langzeitdünger ein, und im Winter besprüht sie die Blätter wöchentlich, um die trockene Heizungsluft auszugleichen. Alle drei Jahre topft sie um.
Ergebnis:
Heute steht die Pflanze bei über 2 Metern und hat sich zu einem dekorativen Blickfang entwickelt. Die Blätter zeigen eine kräftige, dunkelgrüne Farbe mit intensivem rotem Rand. Trotz gelegentlicher Pflegepausen ist die Pflanze robust und gesund. Bei einem Besuch in unserem Ladengeschäft in Rogging berichtete sie, dass die Dracaena marginata zu ihrer Lieblingspflanze geworden ist.
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Qualität von Palmenstadl: Alle Dracaena marginata werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.
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