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Chinesische Hanfpalme

Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)

Lies diese umfassende Anleitung für eine erfolgreiche Pflege und verwandle deinen Garten in ein grünes Paradies! 

Alle wichtigen Informationen findest du hier!



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🌴 Chinesische Hanfpalme – Die winterharte Klassikerin für jeden Garten

Die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) ist die bekannteste und am weitesten verbreitete winterharte Palme in Europa. Mit ihren majestätischen Fächerwedeln und dem charakteristisch faserigen Stamm verleiht sie jedem Garten eine mediterrane bis subtropische Atmosphäre. Ursprünglich aus den Bergregionen Ostasiens (Himalaya, China, Japan) stammend, wo sie in Höhen von bis zu 2.400 Metern wächst, hat sich diese robuste Palme als perfekte Gartenpflanze für mitteleuropäisches Klma etabliert.

Was Trachycarpus fortunei besonders macht, ist ihre außergewöhnliche Frosthärte von bis zu -17°C kombiniert mit relativ schnellem Wachstum. Etablierte Exemplare erreichen ausgepflanzt Höhen von 4 bis 12 Metern und bilden jährlich 15 bis 30 Zentimeter Stammzuwachs – deutlich mehr als die meisten anderen winterharten Palmen. Ihre großen Fächerwedel können einen Durchmesser von über 1 Meter erreichen und die natürliche Krone besteht aus bis zu 50 Wedeln. Diese imposante Erscheinung macht sie zum Mittelpunkt jedes Gartens.

Bei Palmenstadl erhältst du sorgfältig kultivierte Chinesische Hanfpalmen aus Regionen mit rauen Klimabedingungen (Zentral-Nordspanien, Norditalien), was ihre Frosthärte verbessert. Jede Pflanze wird vor dem Versand visuell geprüft, damit sie gesund, vital und optimal durchwurzelt bei dir ankommt. Mit der richtigen Pflege – die wir dir im Folgenden detailliert erklären – entwickelt sich deine Hanfpalme zu einem langlebigen Begleiter mit einer Lebenserwartung von etwa 50 Jahren, der selbst strengste Winter ohne Schaden übersteht.

Ausgewachsene Trachycarpus fortunei mit großen Fächerwedeln im Garten ausgepflanzt

Imposante Chinesische Hanfpalme mit charakteristischen großen Fächerwedeln – frosthart bis -17°C und perfekt für jeden Garten

☀️ Standort & Licht – Von sonnig bis halbschattig

Trachycarpus fortunei stammt aus den kühleren Bergregionen Ostasiens, insbesondere aus China, Japan und dem Himalaya, wo sie in Höhen von 800 bis 2.400 Metern wächst. Dort herrschen gemäßigte bis subtropische Bedingungen mit kühlen Wintern, milden Sommern und ganzjährig hohen Niederschlägen. Die Palme ist an wechselnde Lichtverhältnisse angepasst – von voller Sonne in höheren Lagen bis zu lichtem Halbschatten in Waldrandlagen. Diese Anpassungsfähigkeit macht sie zur perfekten Gartenpflanze für Mitteleuropa.

Für die Kultur in Deutschland bedeutet das: Trachycarpus fortunei bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit mindestens 4-6 Stunden Licht täglich. Vollsonnige Plätze mit Süd- oder Südwestausrichtung sind ideal für maximales Wachstum, aber auch West-, Ost- oder sogar Nordseiten funktionieren, wenn ausreichend helles Licht vorhanden ist. Die Palme kommt mit den gemäßigten Temperaturen Mitteleuropas bestens zurecht – Sommertemperaturen von 20-30°C sind optimal, im Winter verträgt sie problemlos Frost bis -17°C.

Bei der Standortwahl solltest du auf Windschutz achten – die großen Fächerwedel der fortunei sind windempfindlich und zerfetzen bei starkem Wind oder Sturm leicht. Anders als ihre kompakte Schwester T. wagnerianus benötigt die fortunei geschützte Standorte. Ideal sind Plätze an Hauswänden, zwischen Gebäuden oder in windgeschützten Gartenbereichen. Auch auf gute Drainage achten – Staunässe ist gefährlicher als Frost. Vermeide Senken, in denen sich Wasser sammelt. Hanglagen oder leicht erhöhte Standorte sind perfekt.

Nahaufnahme der großen Fächerwedel von Trachycarpus fortunei mit charakteristischer Struktur

Die großen Fächerwedel können über 1 Meter Durchmesser erreichen – windgeschützte Standorte sind daher wichtig

💧 Bewässerung – Gleichmäßig feucht, nie nass

Die Chinesische Hanfpalme fühlt sich am wohlsten, wenn der Boden gleichmäßig feucht gehalten wird. Aufgrund ihres großen Blattwerks benötigt sie im Sommer relativ viel Wasser. Die Devise lautet: Regelmäßig und durchdringend gießen, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Lieber seltener und intensiv als häufig oberflächlich.

Praktisch bedeutet das: Im Sommer während der Wachstumsperiode (Frühling bis Spätsommer) gießt du alle 7-10 Tage durchdringend, abhängig von der Feuchtigkeit des Bodens und der Witterung. Prüfe den Feuchtigkeitsgehalt regelmäßig, indem du etwa 5-7 Zentimeter tief in den Boden gräbst. Wenn der Boden trocken ist, ist es Zeit zu gießen. Das Wasser sollte langsam und gleichmäßig um den Wurzelballen herum gegossen werden, damit es tief in den Boden eindringt und die Wurzeln erreicht. Im Herbst und Winter reduzierst du die Bewässerung deutlich auf alle 2-4 Wochen, um Staunässe zu vermeiden.

Achte auf gute Wasserqualität: Regenwasser ist ideal, da es frei von Kalk und Chlor ist. Alternativ kannst du abgestandenes Leitungswasser verwenden, das auf Raumtemperatur gebracht wurde, um Temperaturschocks zu vermeiden. Durch gezieltes und ausreichendes Bewässern im Sommer wird das Wachstum der Hanfpalme angeregt – dadurch sind auch in unseren Breiten Stammzuwächse von 15 cm oder mehr pro Jahr möglich. Vermeide es, Wasser direkt auf die Blätter zu sprühen, da dies zu Pilzinfektionen führen kann. Weitere Tipps zur optimalen Bewässerung von Palmen findest du in unserem Ratgeber.

🪴 Substrat & Umtopfen – Humusreich und durchlässig

Für ein gesundes Wachstum der Chinesischen Hanfpalme ist ein Bodensubstrat mit bestimmten Eigenschaften unerlässlich. Es muss gut durchlässig sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden, während gleichzeitig eine ausreichende Luftdurchlässigkeit gewährleistet sein muss, um den Wurzeln genügend Sauerstoff zuzuführen. Ein humusreicher Boden sorgt für die notwendigen Nährstoffe und unterstützt das Wachstum der Palme. Unsere hochwertige Palmenerde von Palmenstadl ist speziell für Palmen entwickelt und kann direkt ohne Mischung verwendet werden.

Trachycarpus fortunei in humusreichem, gut durchlässigem Substrat mit Drainage

Optimales Substrat mit guter Drainage und humusreichem Anteil – Grundlage für gesundes Wachstum

Für optimale Entwicklung wird ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 empfohlen – leicht sauer bis neutral. Junge Palmen bevorzugen ein lehmig-sandiges, humusreiches Substrat. Eine bewährte Mischung besteht aus Gartenerde, Sand und Kompost, oder alternativ Torf, Kompost und Lehmerde. Um die Mischung luftig und durchlässig zu halten, kannst du Styroporkügelchen, groben Sand oder Quarzsplit hinzufügen. Lehmhaltige Böden solltest du vermeiden, da sie die Entwässerung behindern. Wichtig ist eine Drainageschicht aus Tonscherben, Kies oder Blähton am Topfboden. Detaillierte Informationen zum optimalen pH-Wert findest du in unserem pH-Guide für Palmen und Exoten.

Umgetopft wird bei Bedarf im Frühjahr vor dem aktiven Wachstumsbeginn (April-Mai), wenn die Wurzeln den alten Topf komplett durchwurzelt haben oder aus den Abzugslöchern herauswachsen. Junge Hanfpalmen sollten in den ersten Jahren alle 2-3 Jahre umgetopft werden, da ihr Wachstum schnell voranschreitet (5-10 cm Stammzuwachs/Jahr im Kübel). Ältere, ausgewachsene Exemplare können deutlich länger im selben Gefäß bleiben. Wähle den neuen Topf nur geringfügig größer mit Abflusslöchern am Boden. Nach dem Umtopfen mindestens 6 Wochen nicht düngen, damit die Palme sich vom Umzugs-Stress erholen kann.

🌿 Düngung – Ausgewogene Nährstoffversorgung für kräftiges Wachstum

Für optimales Wachstum und gute Gesundheit der Chinesischen Hanfpalme ist eine ausgewogene Düngung während der Wachstumsperiode (April bis September) unerlässlich. Verwende am besten einen langsam freisetzenden Palmendünger oder einen speziell für Zierpflanzen formulierten Dünger mit ausgewogener NPK-Zusammensetzung, wie beispielsweise 15+9+12. Der Dünger wird gleichmäßig auf den Boden um die Palme herum aufgetragen und anschließend gut gegossen, um sicherzustellen, dass er in den Boden eindringt.

Alternativ kann ein löslicher Palmendünger verwendet werden, der speziell für weiches Wasser (Regen- oder enthärtetes Wasser) geeignet ist. Dieser enthält eine optimale Formel für Palmen, Oliven und mediterrane Gewächse mit NPK-Verhältnis 15+5+15 für sofortige Freisetzung und Aufnahme. Während der Vegetationsperiode kannst du diesen wöchentlich anwenden. Achte besonders auf ausreichend Magnesium und Eisen – ein Mangel äußert sich in Chlorosen (Gelbfärbungen) der Wedel. Kalium unterstützt die Stabilität der Wedel und die Frosthärte. Im Herbst und Winter solltest du auf das Düngen verzichten, da die Palme in dieser Zeit weniger aktiv ist. Hochwertigen Dünger für Palmen findest du in unserem Sortiment.

Achte darauf, die empfohlene Menge des Düngers nicht zu überschreiten. Überdüngung schadet mehr als sie nützt und kann zu Salzablagerungen im Substrat führen, die die Wurzeln schädigen. Organische Düngemittel wie Kompost oder verrotteter Mist sind eine gute Alternative – sie liefern nicht nur Nährstoffe, sondern verbessern auch die Bodenstruktur. Wichtig: Niemals auf trockenes Substrat düngen, da dies zu Wurzelschäden führt. Bei ausgepflanzten Exemplaren reicht oft eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr kombiniert mit Hornspänen.

❄️ Winterhärte & Auspflanzung – Frosthart bis -17°C

Ausgepflanzte Trachycarpus fortunei im Winter mit Schnee bedeckt

Winterharte Chinesische Hanfpalme im Schnee – etablierte Exemplare überstehen Temperaturen bis -17°C

Die außergewöhnliche Winterhärte ist das Markenzeichen der Chinesischen Hanfpalme. Etablierte, ausgepflanzte Exemplare vertragen Temperaturen bis -17°C, wenn der Standort passt und die Palme gut durchwurzelt ist. Diese Frosthärte macht die fortunei zur perfekten Palme für mitteleuropäische Gärten. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen etablierten und jungen Pflanzen – Jungpflanzen unter 3 Jahren sind noch nicht ausreichend frosttolerant und sollten frostfrei überwintert werden.

Entscheidend für erfolgreiche Auspflanzung sind folgende Faktoren: Ein gut drainierter Boden (keine Winternässe!), ein windgeschützter aber sonniger Standort, und ausreichend Zeit zur Etablierung. Pflanze im Frühjahr (April-Juni) oder im milden Herbst aus, damit die Palme vor dem ersten Winter gut einwurzeln kann. Der erwärmte Gartenboden im Herbst fördert die Wurzelbildung. Wichtig ist auch die Qualität des Pflanzgutes – am besten geeignet sind gesunde Palmen mit gut durchwurzeltem Ballen und einer Stammhöhe von mindestens 30-40 cm. Palmen von Palmenstadl stammen aus Regionen mit rauen Klimabedingungen (Zentral-Nordspanien, Norditalien), was ihre Frosthärte verbessert.

Bei der Auspflanzung ein Pflanzloch ausheben, das doppelt so breit und tief ist wie der Wurzelballen. Eine Drainageschicht aus grobem Kies oder Splitt am Boden verhindert Staunässe. Bei schweren Lehmböden den Boden mit Sand, Kies und reifem Kompost auflockern. Die Palme so einsetzen, dass der oberirdische Teil des Wurzelballens auf gleicher Höhe mit der umgebenden Bodenoberfläche liegt. Nach der Pflanzung gründlich wässern und in den ersten Wochen den Boden gleichmäßig feucht halten. Detaillierte Informationen zur Überwinterung von Kübelpflanzen findest du in unserem Ratgeber.

🛡️ Winterschutz – Schutz für Wedel und Wurzeln

Obwohl die Chinesische Hanfpalme sehr robust ist, empfiehlt sich Winterschutz, um die dekorativen Wedel zu erhalten. Der Schutz dient in erster Linie dazu, die Blätter vor dem Absterben zu bewahren. Wenn Hanfpalmen über längere Zeit eisigen Temperaturen unter -10°C ausgesetzt sind, sterben ihre großen Wedel möglicherweise ab. Die Palme selbst überlebt zwar, aber der Verlust der Krone beeinträchtigt die Optik und das Wachstum im Folgejahr.

Für ausgepflanzte Exemplare: Mulche den Boden um die Palme herum mit einer Schicht aus Mulch, Tannenzweigen oder Stroh, um die Wurzeln vor Frost zu isolieren. Dieser Schutz ist besonders wichtig bei Palmen, die im vergangenen Frühjahr gepflanzt wurden und deren Wurzeln noch nicht in tiefere, weniger frostgefährdete Schichten vorgedrungen sind. Bei Temperaturen unter -10°C oder in Regionen mit strengen Wintern solltest du die Wedel mit einem Kokos- oder Jutestrick zusammenbinden und die Krone mit Frostschutzvlies umwickeln. Die Mitte der gebundenen Blätter kann über dem Palmenherz mit Stroh gefüllt werden für zusätzliche Isolierung. In besonders kalten Regionen kann ein Heizkabel um den Stamm bis hinauf zu den Wedeln notwendig sein.

Für Kübelpflanzen: Hanfpalmen im Kübel reagieren empfindlicher auf Frost als ausgepflanzte Exemplare. Wickele das gesamte Pflanzgefäß großzügig mit Frostschutzvlies oder Jutematten ein – der Kübel sollte dick eingepackt werden. Stelle ihn anschließend an eine geschützte Stelle, beispielsweise vor eine Hauswand. Um zusätzlichen Frostschutz zu gewährleisten, kann der Kübel auf einen Holz- oder Styroporblock gestellt werden. Bei längeren Regenperioden im Winter kann ein durchsichtiger Sack über die Krone gestülpt werden, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen – achte darauf, dass Kondenswasser ablaufen kann. Umfassende Informationen zum Winterschutz für Palmen findest du in unserem Shop.

Wichtig – Gefahr der Austrocknung: Hanfpalmen sind kälteresistent, aber Trockenheit stellt eine ernsthafte Bedrohung dar. Die immergrünen Wedel verdunsten kontinuierlich Wasser, auch im Winter. Daher ist es wichtig, neben dem Gießen auch einen angemessenen Winterschutz zu bieten, um sowohl die Wedel als auch das Herz der Palme vor Austrocknung zu schützen. Bei Schnee die Blätter vorsichtig vom Schnee befreien, damit sie nicht unter der Last einknicken. Achte darauf, dass die Palme nicht mit salzhaltigem Schnee oder Streusalz in Berührung kommt.

🌸 Blüte & Früchte – Zweihäusige Schönheit

Die Blüten der Chinesischen Hanfpalme sind charakteristisch für diese Palmenart, obwohl sie im Vergleich zu anderen Blütenpflanzen eher unscheinbar sind. Die Palme beginnt in der Regel im Alter von etwa 10 Jahren zu blühen. Die Blütezeit ist normalerweise im Frühling oder Sommer (Mai-Juni), kann aber je nach Standort und Wachstumsbedingungen variieren. Die Blüten können mehrere Wochen oder sogar Monate lang erscheinen.

Ein typischer Blütenstand kann eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen. Zu Beginn der Blütezeit wachsen sie zunächst aufrecht, krümmen sich aber mit der Zeit immer weiter und hängen nach unten, wenn die Blütezeit zu Ende ist. Die einzelnen Blüten sind klein (1-2 cm Durchmesser), dünn und von lanzettförmiger Gestalt. Sie sind cremeweiß bis gelblich gefärbt und in dichten, büschelartigen Strukturen angeordnet, die lange, verzweigte Blütenstände bilden.

Blütenstände der Trachycarpus fortunei mit cremefarbenen Blüten

Cremeweiße bis gelbliche Blütenstände im Frühsommer – ab etwa 10 Jahren beginnt die Blüte

Zweihäusigkeit: Hanfpalmen sind zweihäusig (diözisch) – das bedeutet, dass es sowohl männliche als auch weibliche Palmen gibt, die unterschiedliche Blütenstände haben. Männliche Blüten blühen etwa 2 Wochen eher, sind gold-gelb, breit/voluminös, leicht nach unten hängend und geben Blütenstaub ab, der Bienen anzieht. Weibliche Blüten blühen etwa 2 Wochen später, sind grün-gelb, länglich, aufrecht stehend und etwas größer, mit stärker ausgebildeten, silbrig behaarten Fruchtblättern. Die Geschlechtsbestimmung erfordert Geduld, da Hanfpalmen erst ab etwa 10 Jahren Blüten ausbilden.

Früchte: Früchte in Form von blauschwarzen, leichten bohnenförmigen Beeren (etwa 12 mm groß) werden nur gebildet, wenn sowohl männliche als auch weibliche Hanfpalmen vorhanden sind. Die Früchte sind essbar und haben einen süßen Geschmack, bieten aber wenig Fruchtfleisch bei großem Kern. Die Früchte reifen von Dezember bis Januar. Obwohl Hanfpalmen gelegentlich zwittrig sind und sich selbst befruchten können, produzieren sie bei Selbstbefruchtung in der Regel nur Scheinfrüchte. Um mit Sicherheit ein bestimmtes Geschlecht zu erhalten, empfiehlt sich der Kauf einer bereits ausgewachsenen Pflanze.

🐛 Schädlinge – Meist nur bei Kübelhaltung

Hanfpalmen sind in der Regel widerstandsfähig und zeigen bei angemessener Pflege und geeignetem Standort selten Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen. Im Freiland ausgepflanzt ist die Palme sehr robust. Probleme treten fast ausschließlich bei Kübelhaltung im Winter auf, wenn die Palme in beheizten Räumen mit trockener Luft steht. Die häufigsten Schädlinge sind dann Spinnmilben, Blattläuse und gelegentlich Schildläuse.

Spinnmilben (Rote Spinnen): Ein Befall führt zu gelblich bis weißlich verfärbten Blättern mit feinen Gespinsten an der Unterseite. Die Spinnmilben sind aufgrund ihrer Winzigkeit schwer zu erkennen. Wenn der Befall nicht kontrolliert wird, kann die Pflanze allmählich ihre Blätter verlieren. Spinnmilben bevorzugen trockene Luft und vertragen Feuchtigkeit schlecht. Eine effektive Methode ist die Verwendung von Wasser: Stelle die Hanfpalme in die Dusche und brause sie gründlich ab, wobei besonders auf die Blattunterseiten zu achten ist. Während des Duschens sollte der Topf mit Plastikfolie abgedeckt werden. Um Spinnmilben fernzuhalten, empfiehlt sich regelmäßiges Besprühen bei ausreichender Luftfeuchtigkeit (60-70%). Sollte das Besprühen nicht ausreichen, können Neemöl oder Rapsöl-Präparate eingesetzt werden.

Blattläuse: Sie können klebrigen Honigtau auf den Blättern hinterlassen, der als Nahrung für Rußtau und andere Schadpilze dient. Weitere Anzeichen sind verkümmerte Triebspitzen und eingerollte Blätter mit gelblicher Verfärbung. Blattläuse können zwischen 3-7 mm lang sein und unterschiedliche Farben aufweisen (grün, schwarz, braun, grau oder gelb). Zur Bekämpfung die Hanfpalme gründlich duschen mit mittelharter Strahlstärke. In den folgenden Wochen kann regelmäßiges Besprühen mit milder Seifenlauge und Abwischen der Palmwedel mit einem feuchten Schwämmchen sinnvoll sein.

Rußtau: Wenn auf den Blättern schwarze, oft sternförmige Ablagerungen auftreten, könnte der Schadpilz Rußtau verantwortlich sein. Er beeinträchtigt die Photosynthese, ist aber nicht tödlich und relativ leicht zu entfernen. Wische den schwarzen Belag mit einer Lösung aus Wasser und Essig ab oder entferne befallene Blätter. Die Ursache ist häufig ein Befall durch Blattläuse – behebe daher die Ursache. Zur Minimierung des Auftretens von Krankheiten und Schädlingen sind gute Pflegepraktiken wichtig: angemessene Bewässerung, Belüftung und regelmäßige Kontrollen auf Anzeichen von Problemen.

✂️ Schneiden – Nur abgestorbene Wedel entfernen

Bei der Chinesischen Hanfpalme ist kein Rückschnitt erforderlich. Die fächerförmigen Blätter der Pflanze sterben mit der Zeit ab und verbleiben dann am Stamm. Um das Aussehen der Palme zu verbessern, können abgestorbene oder beschädigte Blätter abgeschnitten werden. Die Hanfpalme zieht bis zum vollständigen Vertrocknen der Blätter die letzten Nährstoffe aus ihnen – daher sollten Palmwedel erst entfernt werden, wenn sie vollständig vertrocknet sind. Aber das Ganze ist auch eine Frage der Ästhetik – schneide die Wedel ab, wenn sie dir nicht mehr gefallen. Die Palme nimmt dadurch keinen Schaden. Je mehr Blätter vorhanden sind, umso weniger schadet es der Hanfpalme, wenn du den ein oder anderen Palmwedel abschneidest.

Verwende saubere und scharfe Gartenscheren, um präzise Schnitte zu ermöglichen und Verletzungen zu minimieren. Der ideale Zeitpunkt ist im Frühjahr, wenn das Wachstum aktiv ist. Vermeide das Beschneiden im Herbst oder Winter, da die Palme in dieser Zeit weniger aktiv ist. Entferne abgestorbene oder beschädigte Blätter, indem du sie nah am Stamm abschneidest. Achte darauf, nur die betroffenen Blätter zu entfernen und das gesunde Blattwerk intakt zu lassen. Ein grünes Palmblatt abzuschneiden ist nur dann notwendig, wenn es zum Beispiel im Weg hängt oder sich zu nah an einer Feuerstelle befindet.

Blüte schneiden (optional): Um mehr Energie für das Wachstum neuer Blätter zu haben, ist es vorteilhaft, die Blüten der Hanfpalme zu entfernen. Nach der Blüte entstehen Früchte und Samen, deren Wachstum ebenfalls viel Energie erfordert. Wichtig: Das Schneiden der Spitzen der Blätter sollte vermieden werden, da dies das Wachstum beeinträchtigen kann. Die Spitzen enthalten das Gewebe, das für das Wachstum verantwortlich ist. Beschädigung dieses Gewebes kann zu deformierten Blättern oder zum Stoppen des Wachstums führen. Ein Schnitt am Vegetationspunkt (der Wachstumsspitze im Zentrum der Krone) führt unweigerlich zum Absterben der gesamten Palme.

⚠️ Pflegefehler – Häufige Probleme und ihre Lösungen

Braune Blattspitzen: Eine leichte Bräunung der Spitzen bis zu 10 mm Länge ist normal. Wenn sich die Verfärbung jedoch weit in Richtung Blattansatz ausbreitet, kann dies auf einen Pflegefehler hinweisen. Häufigste Ursachen sind zu niedrige Luftfeuchtigkeit (unter 60%), falsches Gießen (Überwässerung oder Trockenheit), oder Nährstoffmangel (Stickstoff, Magnesium). Auch Sonnenbrand ist möglich. Überprüfe insbesondere die Bewässerung und Luftfeuchtigkeit. Im Winter sollte die Bewässerung mit besonderer Vorsicht durchgeführt werden. Sprühe die Hanfpalme regelmäßig mit Wasser ein, falls die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist.

Gelbe Wedel: Ältere, untere Wedel vergilben natürlicherweise – das ist normal und Teil des Wachstumszyklus. Vergilben jedoch mehrere Wedel gleichzeitig oder betrifft es junge Wedel, liegt meist ein Pflegefehler vor: Staunässe, Nährstoffmangel (besonders Stickstoff oder Magnesium) oder zu wenig Sonnenlicht. Überprüfe die Wurzeln auf Fäulnis und optimiere die Kulturbedingungen. Stelle die Palme an einen sonnigeren Standort und passe die Düngung an.

Verkümmertes Wachstum: Wenn deine Chinesische Hanfpalme kaum neue Wedel bildet (weniger als 3-4 pro Jahr), kann das mehrere Ursachen haben: Zu dunkler Standort (mindestens 4-6 Stunden Licht nötig), Nährstoffmangel, zu kleiner Topf oder Wurzelschäden durch Staunässe. Stelle die Palme an einen helleren Standort, dünge im Sommer regelmäßig und überprüfe beim nächsten Umtopfen die Wurzeln. Junge Palmen im Kübel sollten 5-10 cm Stammzuwachs pro Jahr zeigen, ausgepflanzte Exemplare 15-30 cm.

Wurzelfäule: Faulige Wurzeln, matschiges Stammgewebe und übler Geruch sind Anzeichen von Wurzelfäule durch Staunässe. In frühen Stadien kann Umtopfen in frisches, trockenes Substrat helfen. Entferne faulende Wurzelteile großzügig. Bei fortgeschrittener Fäule ist die Palme meist nicht mehr zu retten. Vorbeugung ist der beste Schutz: Immer auf gute Drainage achten und Überwässerung vermeiden.

Frostschäden nach Winter: Braune, matschige Wedel nach strengen Wintern können auf Frostschäden hindeuten. Schneide beschädigte Wedel nicht sofort ab – warte bis Frühjahr, ob sich die Palme erholt. Oft sehen die Wedel schlimm aus, die Palme treibt aber aus dem Herz neu aus. Nur wenn das Herz selbst fault, ist die Palme verloren. Junge Hanfpalmen unter 3 Jahren sind empfindlich gegenüber Minustemperaturen unter -10°C – unter solchen Bedingungen können die Blätter einfrieren und braun werden.

Stress nach Standortwechsel: Palmen mögen es nicht, wenn ihr Standort häufig gewechselt wird. Ein ständiger Wechsel zwischen drinnen und draußen kann kontraproduktiv sein und der Pflanze mehr schaden als nützen. Wenn du dich einmal für ein Winterquartier entschieden hast, solltest du die Palme auch dort stehen lassen. Palmen sind empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und Lichtveränderungen. Häufiger Standortwechsel kann zu Blattverlust, Wurzelfäule und allgemeiner Schwächung führen.

📅 Pflegekalender – Trachycarpus fortunei im Jahresverlauf

Junge Trachycarpus fortunei mit frisch gebildeten neuen Wedeln im Frühjahrsaustrieb

Junge Chinesische Hanfpalme im Wachstum – bei optimaler Pflege bildet sie jährlich 6-10 neue Wedel

Monat Maßnahme Hinweise
Januar – Februar Winterruhe, Kälteschutz Bei Dauerfrost unter -10°C Winterschutz anbringen, Schnee von Wedeln entfernen
März Winterschutz entfernen Vlies und Mulch entfernen sobald keine strengen Fröste mehr drohen
April Umtopfen, Auspflanzen, Düngung Optimaler Zeitpunkt für Umtopfen und Auspflanzung, Langzeitdünger einarbeiten
Mai – Juni Hauptwachstumszeit, Blüte Regelmäßig gießen, neue Wedel bilden sich, Blütenstände erscheinen ab 10 Jahren
Juli – August Hochsommer, intensive Pflege Häufiger gießen bei Hitze, zweite Düngung möglich, abgestorbene Wedel entfernen
September Düngung beenden, Auspflanzen möglich Keine Düngung mehr, milder Herbst günstig für Auspflanzung (erwärmter Boden)
Oktober Vorbereitung Winter Kübel an Hauswand rücken, Winterschutz-Material bereithalten, Wassergaben reduzieren
November – Dezember Winterruhe, Fruchtreife Gießen stark reduzieren, Winterschutz bei unter -10°C, Früchte reifen (falls vorhanden)

Praxis-Beispiel: Chinesische Hanfpalme im Stadtgarten

Ausgangssituation: Ein Palmenstadl-Kunde aus München (USDA-Zone 7b) pflanzte im April 2018 eine 120 cm hohe Trachycarpus fortunei mit 40 cm Stammlänge in seinen südwestlich exponierten Stadtgarten aus. Der Standort war windgeschützt zwischen zwei Gebäuden, mit etwa 6 Stunden direkter Sonne täglich. Der Boden war lehmig und wurde mit 30% Sand, 20% Kies und reifem Kompost verbessert. Die Palme wurde auf einen leichten Hügel gepflanzt für optimale Drainage.

Maßnahmen: Im ersten Winter (2018/19) erhielt die Palme bei Temperaturen unter -10°C ein lockeres Vlies um die Krone und Mulch um die Wurzeln. Ab dem zweiten Winter wurde nur noch bei Dauerfrost unter -12°C geschützt. Gedüngt wurde im April mit Langzeitdünger (NPK 15+9+12) und einer Kompostgabe. Im Sommer wurde bei Trockenheit alle 7-10 Tage durchdringend gewässert (etwa 30-40 Liter pro Gießgang). Der windgeschützte Standort bewahrte die großen Wedel vor Zerfetzen.

Ergebnis: Nach sieben Jahren (Stand Januar 2025) hat die Palme einen Stammzuwachs von etwa 130 cm erreicht (durchschnittlich 18-20 cm/Jahr) und ist nun insgesamt 250 cm hoch mit Stammlänge von 170 cm. Sie bildet jährlich 8-10 neue Wedel und hat auch die strengen Winter 2020/21 (-15°C) und 2023/24 (-13°C) ohne nennenswerte Schäden überstanden. Dank Windschutz sind die Wedel weitgehend unbeschädigt. Die Palme ist vollständig etabliert und benötigt außer gelegentlichem Gießen im Hochsommer praktisch keine Pflege mehr. Im Frühjahr 2024 zeigte sie erstmals Blütenansätze – die Geschlechtsbestimmung war spannend!

Standort: Stadtgarten Südwest, windgeschützt | Substrat: Verbesserter Lehmboden | Düngung: Langzeitdünger + Kompost im Frühjahr

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❓ FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Chinesischen Hanfpalme

Die Trachycarpus fortunei verträgt ausgepflanzt Temperaturen bis etwa -17°C, wenn sie etabliert ist und der Standort passt. Entscheidend sind ein gut drainierter Boden (keine Winternässe!), ein windgeschützter aber sonniger Standort, und ausreichend Zeit zur Etablierung. Jungpflanzen unter 3 Jahren sind noch nicht ausreichend frosttolerant und sollten frostfrei überwintert werden (5-15°C, hell). Wichtig: Bei Dauerfrost unter -10°C über mehrere Wochen können die großen Wedel Schäden erleiden – ein Vlies um die Krone ist dann empfehlenswert. Die Palme selbst überlebt, aber der Verlust der Krone beeinträchtigt Optik und Wachstum im Folgejahr.
Die Chinesische Hanfpalme bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit mindestens 4-6 Stunden Licht täglich. Vollsonnige Plätze mit Süd- oder Südwestausrichtung sind ideal für maximales Wachstum, aber auch West-, Ost- oder Nordseiten funktionieren bei ausreichend Helligkeit. Der Boden sollte tiefgründig, gut drainiert und leicht sauer bis neutral (pH 6,0-7,5) sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Wichtig ist Windschutz – die großen Fächerwedel (bis über 1 m Durchmesser) sind windempfindlich und zerfetzen bei starkem Wind leicht. Ideal sind Plätze an Hauswänden, zwischen Gebäuden oder in windgeschützten Gartenbereichen.
Das Wachstum ist relativ zügig – deutlich schneller als bei der kompakten T. wagnerianus. Ausgepflanzt kannst du mit etwa 15 bis 30 Zentimetern Stammzuwachs pro Jahr rechnen, im Kübel etwas weniger (5-10 cm/Jahr). Mit gezielter, ausreichender Bewässerung im Sommer sind auch 15 cm+ Stammzuwachs pro Jahr im Kübel möglich. Pro Jahr bildet eine gesunde Palme 6-10 neue Wedel. Die Wachstumsgeschwindigkeit hängt stark von Standort, Nährstoffversorgung, Wassergaben und Klima ab. In milden Weinbauregionen wächst die Palme schneller als in kälteren Lagen.
Ja, etablierte Exemplare ab 3 Jahren können in milden Regionen (Weinbauklima, geschützte Stadtlagen, USDA-Zone 7b-9) ganzjährig ausgepflanzt bleiben. Wichtig ist ein gut drainierter Boden und Winterschutz (Vlies um Krone, Mulch um Wurzeln) bei Temperaturen unter -12°C oder bei Dauerfrost. Jungpflanzen unter 3 Jahren sollten im Haus frostfrei überwintert werden (5-15°C, hell). Kübelpflanzen sind frostempfindlicher – hier den Kübel isolieren und an geschützte Stellen (Hauswand) bringen. In sehr kalten Regionen (kontinentales Klima, Gebirgslagen) ist frostfreie Überwinterung sicherer.
Verwende durchlässiges, humusreiches Substrat mit pH 6,0-7,5 (leicht sauer bis neutral). Junge Palmen bevorzugen lehmig-sandiges, humusreiches Substrat mit mäßiger Nährstoffversorgung. Eine bewährte Mischung besteht aus Torf, Kompost und Lehmerde, oder alternativ Gartenerde, Sand und Kompost. Du kannst auch hochwertige Palmenerde verwenden. Um die Mischung luftig und durchlässig zu halten, füge Styroporkügelchen, groben Sand oder Quarzsplit hinzu. Wichtig ist eine Drainageschicht aus Tonscherben, Kies oder Blähton am Topfboden. Lehmhaltige Böden behindern die Entwässerung – bei Auspflanzung mit Sand und Kies verbessern.
Im Sommer während der Wachstumsperiode (Frühling bis Spätsommer) alle 7-10 Tage durchdringend gießen, abhängig von Feuchtigkeit und Witterung. Prüfe die oberen 5-7 cm des Bodens – wenn trocken, ist es Zeit zu gießen. Das Wasser sollte langsam und gleichmäßig um den Wurzelballen gegossen werden, damit es tief eindringt. Im Herbst und Winter deutlich sparsamer gießen (alle 2-4 Wochen), um Staunässe zu vermeiden. Regenwasser ist ideal (kalkfrei). Durch gezieltes, ausreichendes Bewässern im Sommer sind Stammzuwächse von 15 cm+ pro Jahr möglich. Vermeide Wasser direkt auf Blätter zu sprühen (Pilzinfektionen).
Die Chinesische Hanfpalme beginnt ab einem Alter von etwa 10 Jahren zu blühen. Die Blütezeit ist im Frühling bis Sommer (Mai-Juni). Die Blüten sind cremeweiß bis gelblich, klein (1-2 cm), in dichten Rispen angeordnet und können bis 60 cm lange Blütenstände bilden. Hanfpalmen sind zweihäusig – es gibt männliche (gold-gelbe Blüten, blühen 2 Wochen eher, geben Blütenstaub ab) und weibliche (grün-gelbe Blüten, blühen 2 Wochen später, länglich und aufrecht stehend) Pflanzen. Die Geschlechtsbestimmung erfordert Geduld bis zum ersten Blühen mit etwa 10 Jahren.
Ja, aber nur wenn sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen vorhanden sind für Befruchtung. Die Früchte sind blauschwarze, bohnenförmige Beeren von etwa 12 mm Größe. Sie sind essbar und haben einen süßen Geschmack, bieten aber wenig Fruchtfleisch bei großem Kern. Die Früchte reifen von Dezember bis Januar. Die Hanfpalme muss erwachsen sein (mindestens 10 Jahre) um Früchte zu tragen. Bei Selbstbefruchtung (zwittrige Exemplare sind selten) entstehen meist nur Scheinfrüchte. Die Samen können zur Vermehrung verwendet werden, brauchen aber bis zu einem Jahr zum Keimen.
Im Freiland ausgepflanzt ist sie sehr robust. Bei Kübelhaltung im Winter können Spinnmilben bei trockener Luft auftreten – erkennbar an feinen Gespinsten und gelblich-weißlichen Verfärbungen. Auch Blattläuse sind möglich, die klebrigen Honigtau hinterlassen und Rußtau begünstigen. Schildläuse sind selten. Vorbeugen durch regelmäßiges Besprühen der Wedel bei ausreichender Luftfeuchtigkeit (60-70%). Bei Befall die Palme gründlich abduschen (besonders Blattunterseiten) und mit Neemöl oder Rapsöl-Präparaten behandeln. Im beheizten Winterquartier können Probleme auftreten – im Freiland praktisch schädlingsfrei.
Nein, die Trachycarpus fortunei ist nicht giftig für Katzen, Hunde und andere Haustiere. Sie ist eine der wenigen Palmenarten, die vollkommen unbedenklich für Haustiere sind. Alle Teile der Pflanze – Blätter, Stamm, Blüten und Früchte – sind ungiftig. Das macht sie zur perfekten Palme für Gärten und Terrassen, wo Haustiere Zugang haben. Auch die essbaren Früchte sind für Haustiere unbedenklich, auch wenn sie wenig Fruchtfleisch bieten.

Qualität von Palmenstadl: Alle Chinesischen Hanfpalmen werden freilandgezogen in Regionen mit rauen Klimabedingungen (Zentral-Nordspanien, Norditalien), sorgfältig abgehärtet und visuell geprüft. Jede Palme ist bereits an mitteleuropäisches Klima angepasst und besonders frosthart.

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