Wagners Hanfpalme
Wagners Hanfpalme (Trachycarpus wagnerianus)
Entdecke die faszinierende Eleganz dieser Palmenart – ein echtes Highlight für jeden Gartenliebhaber.
Alles, was du über Pflege, Standort und Besonderheiten wissen musst, erfährst du hier!
Stammhöhe 10-20 cm
Gesamthöhe 60-80 cm - ohne Topf
Paket "S"
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Stammhöhe 30-40 cm
Gesamthöhe 100-120 cm - ohne Topf
Spedition "L"
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Stammhöhe 50-60 cm
Gesamthöhe 120-140 cm - ohne Topf
Spedition "L"
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Stammhöhe 70-80 cm
Gesamthöhe ca. 160-180 cm - ohne Topf
Spedition "L"
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🌴 Wagners Hanfpalme – Die kompakte, windresistente Winterharte
Die Wagners Hanfpalme (Trachycarpus wagnerianus) ist die kompakte, robuste Schwester der bekannten Chinesischen Hanfpalme. Mit ihren deutlich kleineren, steiferen und windresistenteren Wedeln hat sie sich als ideale Palme für exponierte Standorte etabliert. Ursprünglich aus den Gebirgsregionen Südjapans, Myanmars und Nordthailands stammend, verträgt diese außergewöhnliche Art Temperaturen bis -17 bis -18°C und übertrifft damit sogar viele heimische Laubgehölze in Sachen Frosthärte.
Was Trachycarpus wagnerianus besonders macht, ist ihre kompakte Wuchsform kombiniert mit extremer Widerstandsfähigkeit. Die Wedel sind etwa halb so groß wie bei T. fortunei, dafür aber deutlich dicker, fleischiger und unempfindlich gegen Wind und Sturm. Während die großen Fächerwedel der fortunei bei starkem Wind oft reißen, bleibt die wagnerianus nahezu unbeschädigt. Diese Eigenschaft macht sie zur ersten Wahl für windige Standorte, Hanglagen und exponierte Gartenbereiche, wo andere Palmen leiden würden.
Bei Palmenstadl erhältst du sorgfältig kultivierte Trachycarpus wagnerianus, die bereits im Freiland unter kontrollierten Bedingungen abgehärtet wurden. Jede Pflanze wird vor dem Versand visuell geprüft, damit sie gesund, vital und optimal durchwurzelt bei dir ankommt. Mit der richtigen Pflege – die wir dir im Folgenden detailliert erklären – entwickelt sich deine Wagners Hanfpalme zu einem langlebigen, winterharten Begleiter, der selbst strengste Winter ohne Schaden übersteht.
Inhaltsverzeichnis
☀️ Standort & Licht – Sonne und Wind verträgt sie bestens
Trachycarpus wagnerianus stammt aus den kühleren Bergregionen Ostasiens, wo sie auf Höhen von 800 bis 2.400 Metern wächst. Dort herrschen gemäßigte bis subtropische Bedingungen mit kühlen Wintern, milden Sommern und ganzjährig hohen Niederschlägen. Die Palme ist an intensive Sonneneinstrahlung angepasst, toleriert aber auch lichten Halbschatten. Entscheidend ist eine gute Luftzirkulation – in ihrer Heimat wächst sie oft an windexponierten Hanglagen, wo ihre kompakten Wedel ihre volle Stärke ausspielen.
Für die Kultur in Deutschland bedeutet das: Trachycarpus wagnerianus bevorzugt vollsonnige bis halbschattige Standorte mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne täglich. Vollsonnige Plätze mit Süd- oder Südwestausrichtung sind ideal, aber auch West- oder Ostseiten funktionieren gut. Anders als viele tropische Palmen kommt die wagnerianus mit den gemäßigten Temperaturen Mitteleuropas bestens zurecht – Sommertemperaturen von 20-30°C sind optimal, im Winter verträgt sie bis zu bis -17 bis -18°C.
Bei der Standortwahl solltest du auf gute Drainage achten – Staunässe ist der größte Feind dieser Palme. Vermeide Senken, in denen sich Wasser sammelt. Hanglagen oder leicht erhöhte Standorte sind perfekt. Wind ist kein Problem – im Gegenteil: Die windresistenten Wedel der wagnerianus bleiben selbst bei Sturm weitgehend unbeschädigt, während die großen Fächerwedel der fortunei oft reißen. Diese Eigenschaft macht sie zur idealen Wahl für exponierte Gartenbereiche, Dachgärten oder windige Küstenregionen.
💧 Bewässerung – Durchdringend, aber nicht zu häufig
Die Wagners Hanfpalme benötigt eine ausgewogene Wasserversorgung. In ihrer Heimat erhält sie ganzjährig Niederschläge, verträgt aber auch kurze Trockenperioden. Für die Kultur bedeutet das: Halte das Substrat gleichmäßig feucht, aber vermeide Staunässe unbedingt. Die Devise lautet wie bei den meisten Palmen – lieber seltener und durchdringend gießen als häufig oberflächlich.
Praktisch bedeutet das: Im Sommer bei warmem Wetter gießt du alle 7-10 Tage durchdringend, sodass das gesamte Wurzelwerk durchfeuchtet wird. Überschüssiges Wasser muss ungehindert ablaufen können. Im Winter reduzierst du die Wassergaben deutlich – je kühler der Standort, desto weniger Wasser benötigt die Palme. Bei Frost im Freiland gießt du gar nicht. Ausgepflanzte, etablierte Exemplare kommen nach dem zweiten Standjahr meist mit natürlichen Niederschlägen aus und benötigen nur in extremen Trockenperioden zusätzliches Wasser.
Kalkreiches Leitungswasser wird toleriert, weiches Regenwasser ist aber vorzuziehen. Achte auf gute Drainage – wenn sich Wasser am Stammfuß staut, droht Wurzelfäule. Bei Kübelhaltung ist ein Untersetzer sinnvoll, der aber nach dem Gießen geleert werden sollte. Weitere Tipps zur optimalen Bewässerung von Palmen findest du in unserem Ratgeber.
🪴 Substrat & Umtopfen – Durchlässig muss es sein
Das richtige Substrat ist für Trachycarpus wagnerianus entscheidend. Die Palme benötigt durchlässiges, strukturstabiles Material, das Wasser hält, aber keine Staunässe entstehen lässt. Unsere hochwertige Palmenerde von Palmenstadl ist speziell für Palmen entwickelt und kann direkt ohne Mischung verwendet werden. Sie bietet die optimale Balance zwischen Wasserspeicherung und Drainage.
Wer die Drainage weiter optimieren möchte, kann optional 20-30% mineralische Zuschlagstoffe wie Lavagranulat, Bims oder groben Sand hinzufügen – das ist aber kein Muss. Wichtig ist eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies am Topfboden. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen (5,5-6,5). Detaillierte Informationen zum optimalen pH-Wert findest du in unserem pH-Guide für Palmen und Exoten.
Umgetopft wird bei Bedarf im Frühjahr (April-Mai), wenn die Wurzeln den alten Topf komplett durchwurzelt haben. Junge Palmen wachsen zügiger und benötigen alle zwei bis drei Jahre einen neuen Topf. Ältere Exemplare können deutlich länger im selben Gefäß bleiben. Wähle den neuen Topf nur geringfügig größer – ein zu großes Volumen fördert Staunässe. Bei Auspflanzung im Garten solltest du schwere Lehmböden mit Sand, Kies und reifem Kompost auflockern. Die Drainage muss perfekt sein – im Zweifelsfall pflanze auf einem leichten Hügel, damit Wasser ablaufen kann.
🌿 Düngung – Maßvolle Nährstoffversorgung für kräftiges Wachstum
Trachycarpus wagnerianus hat einen moderaten Nährstoffbedarf. Während der Wachstumsphase von April bis September profitiert die Palme von regelmäßigen Düngergaben. Bewährt haben sich Langzeitdünger, die im Frühjahr ins Substrat eingearbeitet werden und die Pflanze über mehrere Monate kontinuierlich mit Nährstoffen versorgen. Alternativ kannst du löslichen Palmendünger verwenden, den du während der Vegetationsperiode alle zwei Wochen einsetzt.
Achte auf eine ausgewogene NPK-Zusammensetzung mit Spurenelementen. Besonders wichtig sind Magnesium und Eisen – ein Mangel äußert sich in Chlorosen (Gelbfärbungen) der Wedel. Kalium unterstützt die Frosthärte und die allgemeine Widerstandsfähigkeit. Im Winter, wenn das Wachstum nahezu zum Stillstand kommt, wird die Düngung komplett eingestellt. Überdüngung schadet mehr als sie nützt und kann zu Salzablagerungen im Substrat führen, die die Wurzeln schädigen. Hochwertigen Dünger für Palmen findest du in unserem Sortiment.
Ein Tipp für fortgeschrittene Pfleger: Beobachte das Wachstumsverhalten deiner Palme. Bildet sie kontinuierlich neue Wedel und zeigt kräftiges, sattgrünes Laub, ist die Nährstoffversorgung optimal. Stagniert das Wachstum trotz guter Licht- und Wasserbedingungen, kannst du die Düngergabe vorsichtig anpassen. Wichtig ist jedoch, niemals auf trockenes Substrat zu düngen – dies führt zu Wurzelschäden. Bei ausgepflanzten Exemplaren reicht oft eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr kombiniert mit Hornspänen.
❄️ Winterhärte & Auspflanzung – Frosthart bis -18°C
Die außergewöhnliche Winterhärte ist das Markenzeichen von Trachycarpus wagnerianus. Etablierte, ausgepflanzte Exemplare vertragen Temperaturen bis -17 bis -18°C, wenn der Standort passt und die Palme gut durchwurzelt ist. Diese Frosthärte übertrifft viele heimische Laubgehölze und macht die wagnerianus zur winterhärtesten Palmenart überhaupt. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen kurzfristigen Tiefsttemperaturen und Dauerfrost – wenige Nächte mit -18°C werden toleriert, anhaltender Dauerfrost unter -12°C über mehrere Wochen ist kritischer.
Entscheidend für erfolgreiche Auspflanzung sind folgende Faktoren: Ein gut drainierter Boden (keine Staunässe im Winter!), ein windgeschützter aber sonniger Standort, und ausreichend Zeit zur Etablierung. Pflanze im Frühjahr (April-Mai) aus, damit die Palme vor dem ersten Winter gut einwurzeln kann. Im ersten Winter ist zusätzlicher Winterschutz empfehlenswert, auch wenn die Palme theoretisch frosthart ist – das Wurzelsystem muss sich erst etablieren.
Geografisch eignet sich Trachycarpus wagnerianus für Auspflanzung in Weinbauklima-Regionen (Rheingraben, Bodensee, Moseltal, geschützte Stadtlagen). In kälteren Regionen (kontinentales Klima, Gebirgslagen über 500 m, exponierte Lagen in Norddeutschland) ist Kübelhaltung mit frostfreier Überwinterung sicherer. Kübelpflanzen vertragen je nach Topfgröße etwa -12 bis -15°C, wenn der Topf isoliert wird. Detaillierte Informationen zur Überwinterung von Kübelpflanzen findest du in unserem Ratgeber.
🛡️ Winterschutz – Wann und wie schützen
Ob Winterschutz notwendig ist, hängt von Region, Alter der Palme und Witterung ab. Etablierte, ausgepflanzte Palmen in milden Weinbauklima-Regionen kommen oft ohne jeglichen Winterschutz aus. In kälteren Lagen oder bei angekündigten Temperaturen unter -10°C ist ein Vlies um die Krone empfehlenswert. Wichtiger als Kälteschutz ist jedoch der Schutz vor Winternässe – die Kombination aus Nässe und Frost ist gefährlicher als trockener Frost allein.
Für Kübelpflanzen gilt: Ab etwa -5°C solltest du die Palme an die Hauswand rücken und den Topf isolieren (Styropor, Noppenfolie, Kokosmatten). Die Krone kannst du bei Temperaturen unter -10°C mit lockerem Vlies umwickeln – achte darauf, dass das Material luftdurchlässig ist und nicht direkt auf den Wedeln aufliegt. Bei Dauerfrost unter -12°C sollten Kübelpflanzen ins frostfreie Winterquartier (0-10°C, hell) gebracht werden.
Wichtig beim Winterschutz: Entferne das Material sobald die Temperaturen wieder steigen, damit die Palme nicht unter dem Vlies fault. Nässe im Herz der Palme (dem Vegetationspunkt) kann zu Fäulnis führen. Bei Schnee kannst du die Wedel zusammenbinden, damit der Schnee nicht die Krone auseinanderdrückt – löse die Bindung aber sobald der Schnee weg ist. Umfassende Informationen zum Winterschutz für Palmen findest du in unserem Shop.
🐛 Schädlinge – Im Freiland kaum ein Thema
Im Freiland ausgepflanzt ist Trachycarpus wagnerianus sehr robust gegen Schädlinge. Die natürlichen Fressfeinde, wechselnde Witterung und gute Luftzirkulation halten Schädlingspopulationen in Schach. Probleme treten fast ausschließlich bei Kübelhaltung im Winter auf, wenn die Palme in beheizten Räumen mit trockener Luft steht. Der häufigste Schädling ist dann die Spinnmilbe, erkennbar an feinen Gespinsten an den Blattunterseiten und kleinen, hellen Sprenkelungen auf den Wedeln.
Zur Vorbeugung hilft regelmäßiges Abbrausen der Wedel, besonders während trockener Wintermonate im Innenraum. Bei akutem Befall kannst du die Palme zunächst gründlich abduschen und anschließend mit Rapsöl-Präparaten oder Neemöl behandeln. Schildläuse treten seltener auf, sind aber hartnäckiger. Sie sitzen meist an den Wedelstielen und saugen Pflanzensaft. Einzelne Tiere lassen sich mechanisch entfernen, bei stärkerem Befall sind wiederholte Behandlungen mit ölhaltigen Präparaten notwendig.
Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle – mindestens einmal wöchentlich solltest du die Wedel, besonders deren Unterseiten, genau inspizieren. Je früher ein Befall erkannt wird, desto einfacher ist die Bekämpfung. Im Freiland sind Schädlinge praktisch kein Thema – die robuste Konstitution der wagnerianus und die natürlichen Regulationsmechanismen im Garten sorgen für ein stabiles Gleichgewicht.
✂️ Schneiden – Minimalismus ist Trumpf
Die Wagners Hanfpalme benötigt kaum Schnittmaßnahmen. Anders als bei Sträuchern oder Bäumen gibt es bei Palmen keine Formschnitte oder Verjüngungsschnitte. Der einzige Grund zum Schneiden ist das Entfernen vollständig abgestorbener Wedel. Diese verfärben sich zunächst gelb, dann braun und trocknen schließlich komplett ein. Erst in diesem Stadium solltest du zur Schere greifen – teilweise grüne Wedel erfüllen noch immer wichtige Funktionen für die Pflanze.
Schneide abgestorbene Wedel möglichst nah am Stamm ab, ohne jedoch das Stammgewebe selbst zu verletzen. Verwende eine saubere, scharfe Gartenschere, die zuvor desinfiziert wurde. Bei größeren Exemplaren mit dicken Wedelbasen kann eine Säge erforderlich sein. Wichtig: Entferne niemals grüne Wedel, nur weil sie optisch stören oder du die Palme kompakter halten möchtest. Jeder grüne Wedel trägt zur Photosynthese bei und stärkt die Palme – besonders vor dem Winter ist jeder grüne Wedel wertvoll als Energiereserve.
Gelegentlich entwickeln sich am Stamm kleine Seitentriebe – diese sollten entfernt werden, da sie der Hauptpflanze Energie entziehen. Ein Schnitt am Vegetationspunkt (der Wachstumsspitze im Zentrum der Krone) führt unweigerlich zum Absterben der gesamten Palme. Palmen können verlorene Vegetationspunkte nicht regenerieren. Sei daher bei allen Schnittarbeiten im Kronenbereich äußerst vorsichtig.
⚠️ Pflegefehler – Häufige Probleme und ihre Lösungen
Braune Blattspitzen: Meist ein Hinweis auf zu geringe Luftfeuchtigkeit bei Kübelhaltung im Winter oder Salzakkumulation durch Überdüngung. Erhöhe die Luftfeuchtigkeit und spüle das Substrat gründlich durch. Kappe braune Spitzen mit sauberer Schere. Im Freiland sind braune Spitzen nach strengen Wintern normal – sie wachsen im Frühjahr heraus.
Gelbe Wedel: Ältere, untere Wedel vergilben natürlicherweise – das ist normal. Vergilben jedoch mehrere Wedel gleichzeitig oder betrifft es junge Wedel, liegt meist ein Pflegefehler vor: Staunässe, Nährstoffmangel (besonders Stickstoff oder Magnesium) oder zu dunkler Standort. Überprüfe die Wurzeln und optimiere die Kulturbedingungen.
Verkümmertes Wachstum: Wenn deine Wagners Hanfpalme kaum neue Wedel bildet, kann das mehrere Ursachen haben: Zu dunkler Standort (mindestens 6 Stunden Sonne nötig), Nährstoffmangel, zu kleiner Topf oder Wurzelschäden durch Staunässe. Stelle die Palme sonniger, dünge im Sommer und überprüfe die Wurzeln beim nächsten Umtopfen.
Wurzelfäule: Faulige Wurzeln, matschiges Stammgewebe und übler Geruch sind Anzeichen von Wurzelfäule durch Staunässe. In frühen Stadien kann Umtopfen in frisches, trockenes Substrat helfen. Entferne faulende Wurzelteile großzügig. Bei fortgeschrittener Fäule ist die Palme meist nicht mehr zu retten.
Frostschäden nach Winter: Braune, matschige Wedel nach strengen Wintern können auf Frostschäden hindeuten. Schneide beschädigte Wedel nicht sofort ab – warte bis Frühjahr, ob sich die Palme erholt. Oft sehen die Wedel schlimm aus, die Palme treibt aber aus dem Herz neu aus. Nur wenn das Herz selbst fault, ist die Palme verloren.
📅 Pflegekalender – Trachycarpus wagnerianus im Jahresverlauf
| Monat | Maßnahme | Hinweise |
|---|---|---|
| Januar – Februar | Winterruhe, Kälteschutz | Bei Dauerfrost unter -12°C Winterschutz anbringen, nicht gießen bei Frost |
| März | Winterschutz entfernen | Vlies entfernen sobald keine strengen Fröste mehr drohen, erste Wassergaben |
| April | Umtopfen, Auspflanzen, Düngung | Optimaler Zeitpunkt für Umtopfen und Auspflanzung, Langzeitdünger einarbeiten |
| Mai – Juni | Hauptwachstumszeit | Regelmäßig gießen, neue Wedel bilden sich, auf Schädlinge kontrollieren |
| Juli – August | Hochsommer, Wassergaben anpassen | Bei Hitze häufiger gießen, zweite Düngung möglich, abgestorbene Wedel entfernen |
| September | Düngung beenden | Keine Düngung mehr, Wassergaben langsam reduzieren |
| Oktober | Vorbereitung Winter | Kübel an Hauswand rücken, Winterschutz-Material bereithalten |
| November – Dezember | Winterruhe, bei Bedarf schützen | Gießen stark reduzieren, bei Frost gar nicht, Winterschutz bei unter -12°C |
Praxis-Beispiel: Wagners Hanfpalme im Vorgarten
Ausgangssituation: Ein Palmenstadl-Kunde aus der Rheinebene (Weinbauklima, USDA-Zone 7b) pflanzte im April 2019 eine 80 cm hohe Trachycarpus wagnerianus in seinen südwestlich exponierten Vorgarten aus. Der Boden war lehmig und wurde mit 30% Sand und 20% Kies verbessert. Die Palme wurde auf einen leichten Hügel gepflanzt, um Staunässe zu vermeiden.
Maßnahmen: Im ersten Winter (2019/20) erhielt die Palme bei Temperaturen unter -10°C ein lockeres Vlies um die Krone. In den Folgejahren wurde kein Winterschutz mehr verwendet. Gedüngt wurde im April mit Langzeitdünger und einer Kompostgabe. In Trockenperioden wurde alle 10-14 Tage durchdringend gewässert. Der Standort bietet mindestens 8 Stunden Sonne täglich und ist windexponiert – perfekt für die windresistenten Wedel der wagnerianus.
Ergebnis: Nach fünf Jahren (Stand Januar 2025) hat die Palme einen Stammzuwachs von etwa 60 cm erreicht und ist nun insgesamt 140 cm hoch. Sie bildet jährlich 5-6 neue Wedel und hat auch den strengen Winter 2020/21 mit -16°C problemlos überstanden. Trotz exponierter Lage sind die Wedel weitgehend unbeschädigt – im Vergleich zur benachbarten T. fortunei, deren Wedel regelmäßig zerfetzen. Die Palme ist vollständig etabliert und benötigt außer gelegentlichem Gießen im Hochsommer keine Pflege mehr.
Standort: Vorgarten Südwest | Substrat: Verbesserter Lehmboden | Düngung: Langzeitdünger + Kompost im Frühjahr
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Mit einer Trachycarpus wagnerianus setzt du auf die kompakteste und windresistenteste winterharte Palme überhaupt. Frosthart bis -18°C, robust gegen Wind und Wetter, pflegeleicht und langlebig – die perfekte Palme für mitteleuropäische Gärten. Freilandgezogene, gut durchwurzelte Exemplare aus unserer Gärtnerei sind die Grundlage für eine langfristig stabile Kultur – von der ersten Saison an.
🌳 Freilandgezogen | ❄️ Winterhart bis -18°C | 💪 Windresistent | 💬 Persönliche Beratung | ✨ Einkaufserlebnis in Pfakofen
❓ FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Wagners Hanfpalme
Qualität von Palmenstadl: Alle Trachycarpus wagnerianus werden freilandgezogen, sorgfältig abgehärtet und visuell geprüft. Jede Palme ist bereits an mitteleuropäisches Klima angepasst.
SSL-gesicherter Kauf | Versand aus Deutschland | Persönliche Beratung in Pfakofen | Einkaufserlebnis vor Ort
