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Bismarckpalme

Bismarckpalme (Bismarckia nobilis)

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🌴 Bismarckpalme – Madagaskars silberne Majestät für Liebhaber

Die Bismarckpalme (Bismarckia nobilis) gehört zu den eindrucksvollsten Fiederpalmen überhaupt. Mit ihren majestätischen, silbrig-blauen bis graugrünen Wedeln verleiht sie jedem Raum eine tropische Eleganz, die ihresgleichen sucht. Ursprünglich in den saisonal trockenen Wäldern und Savannen Madagaskars beheimatet, hat sich diese robuste Schönheit als beliebte Kübelpflanze für Wintergärten, Innenhöfe und sonnige Terrassen etabliert.

Was die Bismarckia nobilis besonders macht, ist ihre Anpassungsfähigkeit an trockenere Bedingungen und ihre vergleichsweise unkomplizierte Pflege – zumindest für eine tropische Palme. Anders als viele ihrer Verwandten toleriert sie moderate Trockenheit und kommt mit normaler Zimmerluftfeuchtigkeit zurecht. Ihr imposanter Wuchs und die charakteristische Blattfärbung machen sie zu einem echten Blickfang, der in keiner anspruchsvollen Pflanzensammlung fehlen sollte.

Bei Palmenstadl erhältst du sorgfältig kultivierte Bismarckpalmen, die bereits im Freiland unter kontrollierten Bedingungen herangezogen wurden. Jede Pflanze wird vor dem Versand visuell geprüft, damit sie gesund und vital bei dir ankommt. Mit der richtigen Pflege – die wir dir im Folgenden detailliert erklären – entwickelt sich deine Bismarckpalme zu einem langlebigen Begleiter, der über Jahre hinweg kontinuierlich an Schönheit gewinnt.

Ausgewachsene Bismarckpalme mit silbrig-blauen Fächerwedeln in großem Pflanzkübel

Imposante Bismarckpalme mit charakteristischen silbernen Wedeln – ein architektonischer Blickfang für jeden Raum

☀️ Standort & Licht – Sonne satt für maximale Vitalität

Die Bismarckpalme ist in den trockenen Laubwäldern und offenen Savannen des westlichen Madagaskars beheimatet. Dort wächst sie als imposanter Solitärbaum in voller Sonne, oft auf hügeligen Standorten mit ausgezeichneter Drainage. Das Klima ihrer Heimat ist tropisch-saisonal mit ausgeprägter Trockenzeit: Während der Wachstumsphase herrschen Temperaturen zwischen 25-35°C bei intensiver Sonneneinstrahlung, nachts fallen die Werte auf 15-20°C. In der Trockenzeit kann es monatelang nicht regnen, dennoch steht die Bismarckpalme stets exponiert in der vollen tropischen Sonne – oft 10-12 Stunden täglich.

Diese extreme Sonnenanpassung prägt auch ihre Kulturbedürfnisse: Bismarckia nobilis benötigt vollsonnige Standorte mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich. Die charakteristische silbrig-blaue Wachsschicht auf den Wedeln ist ein natürlicher UV-Schutz und entwickelt sich nur bei ausreichend Licht. Bei unzureichender Lichtintensität zeigt die Palme deutliche Schwächesymptome: Die neuen Wedel werden kleiner, die silberne Färbung verblasst zu einem matten Grün, und das Wachstum stagniert. Im Gegensatz zu vielen anderen Palmenarten toleriert die Bismarckpalme schattige Standorte nur sehr begrenzt.

Für die Kultur in Deutschland und Europa bedeutet das: Ein Südfenster, ein vollsonniger Wintergarten oder ein sonniger Platz auf der Terrasse während der Sommermonate sind ideal. Ganzjährig sollten die Temperaturen nicht unter 15°C fallen, optimal sind 20-28°C – also ähnlich warm wie in ihrer madagassischen Heimat. Im Sommer darf die Bismarckpalme gerne nach draußen, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Der Übergang sollte graduell erfolgen – auch eine sonnengewöhnte Palme kann bei abruptem Standortwechsel Blattschäden erleiden. West- oder Ostfenster sind nur bedingt geeignet, da sie meist zu wenig direkte Sonne bieten.

Nahaufnahme der silbrig-blau gefärbten Fächerwedel einer Bismarckia nobilis

Die silbrig-blaue Färbung entsteht durch eine natürliche Wachsschicht und ist besonders bei vollsonnigem Standort ausgeprägt

💧 Bewässerung – Weniger ist oft mehr

Ein häufiger Pflegefehler bei der Bismarckpalme ist zu viel Wasser. Diese Palme stammt aus Regionen mit ausgeprägten Trockenperioden und hat entsprechende Anpassungen entwickelt. Ihr dickes, fleischiges Wurzelsystem speichert Feuchtigkeit und verträgt temporäre Trockenheit deutlich besser als Staunässe. Die Devise lautet: Lieber seltener und durchdringend gießen als häufig in kleinen Portionen.

Praktisch bedeutet das: Warte, bis die oberen 5-7 cm des Substrats abgetrocknet sind, bevor du erneut wässern. Im Sommer bei starkem Wachstum und hoher Verdunstung kann das wöchentlich der Fall sein, im Winter reicht oft eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen. Gieße dann so viel, dass das gesamte Wurzelwerk durchfeuchtet wird – überschüssiges Wasser muss ungehindert aus den Drainagelöchern ablaufen können.

Staunässe ist der Hauptfeind der Bismarckpalme. Steht die Pflanze dauerhaft in Wasser, faulen die Wurzeln, und die Palme geht unweigerlich ein. Achte daher auf einen Untersetzer, der nach dem Gießen geleert wird, oder verwende keinen Untersetzer und gieße direkt über einem Waschbecken. Kalkreiches Wasser wird toleriert, weiches Regenwasser oder gefiltertes Wasser ist aber vorzuziehen, um Kalkablagerungen auf den dekorativen Wedeln zu vermeiden. Weitere Tipps zur optimalen Bewässerung von Palmen finden du in unserem Ratgeber.

🪴 Substrat & Umtopfen – Drainage ist das A und O

Das richtige Substrat ist entscheidend für die Gesundheit deiner Bismarckpalme. Herkömmliche Blumenerde ist zu verdichtend und speichert zu viel Feuchtigkeit. Unsere hochwertige Palmenerde von Palmenstadl ist speziell für Palmen entwickelt und kann direkt ohne Mischung verwendet werden. du bietet die optimale Balance zwischen Wasserspeicherung und Drainage.

Bismarckpalme in durchlässigem Substrat mit mineralischen Zuschlagstoffen

Optimales Substrat mit hohem Drainageanteil – entscheidend für gesundes Wurzelwachstum und Vermeidung von Staunässe

Wer die Drainage noch weiter optimieren möchte, kann optional mineralische Zuschlagstoffe wie Lavagranulat, Bims oder Perlite hinzufügen – das ist aber kein Muss. Die Palmenerde funktioniert auch pur hervorragend. Wichtig ist eine Drainageschicht aus Tonscherben oder grobem Kies am Topfboden. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen. Detaillierte Informationen zum optimalen pH-Wert finden du in unserem pH-Guide für Palmen und Exoten.

Umgetopft wird bei Bedarf im Frühjahr, wenn die Wurzeln den alten Topf komplett durchwurzelt haben. Junge Bismarckpalmen wachsen zügiger und benötigen alle zwei bis drei Jahre einen neuen Topf. Ältere Exemplare können deutlich länger im selben Gefäß bleiben. Wähle den neuen Topf nur geringfügig größer – ein zu großes Volumen fördert Staunässe. Wichtig ist ein ausreichend großes Drainageloch am Boden.

🌿 Düngung – Maßvolle Nährstoffversorgung für kräftiges Wachstum

Bismarckia nobilis hat einen moderaten Nährstoffbedarf. Während der Wachstumsphase von April bis September profitiert die Palme von regelmäßigen Düngergaben. Bewährt haben sich Langzeitdünger, die im Frühjahr ins Substrat eingearbeitet werden und die Pflanze über mehrere Monate kontinuierlich mit Nährstoffen versorgen. Alternativ können du löslichen Palmendünger verwenden, den du während der Vegetationsperiode wöchentlich einsetzen.

Achte auf eine ausgewogene NPK-Zusammensetzung mit Spurenelementen. Besonders wichtig sind Magnesium und Eisen – ein Mangel äußert sich in Chlorosen (Gelbfärbungen) der Wedel. Kalium unterstützt die Stabilität der Wedel und die allgemeine Widerstandsfähigkeit. Im Winter, wenn das Wachstum nahezu zum Stillstand kommt, wird die Düngung komplett eingestellt. Überdüngung schadet mehr als sie nützt und kann zu Salzablagerungen im Substrat führen, die die Wurzeln schädigen. Hochwertigen Dünger für Palmen finden du in unserem Sortiment.

Ein Tipp für fortgeschrittene Pfleger: Beobachte das Wachstumsverhalten deiner Palme. Bildet sie kontinuierlich neue Wedel und zeigt kräftiges Grün mit silbriger Tönung, ist die Nährstoffversorgung optimal. Stagniert das Wachstum trotz guter Licht- und Wasserbedingungen, können du die Düngergabe vorsichtig anpassen. Wichtig ist jedoch, niemals auf trockenes Substrat zu düngen – dies führt zu Wurzelschäden.

❄️ Überwinterung – Hell und warm durch die kalte Jahreszeit

Bismarckpalme an sonnigem Standort in einem lichtdurchfluteten Wintergarten

Idealer Überwinterungsstandort im Wintergarten – vollsonnig, warm und mit ausreichend Platz für die ausladenden Wedel

Die Bismarckpalme ist definitiv nicht winterhart und verträgt keine Temperaturen unter 10°C. Bereits bei Werten um 5°C drohen irreversible Kälteschäden. Die Überwinterung erfolgt daher zwingend im geschützten Innenraum – ideal sind helle, warme Standorte wie Wintergärten, beheizte Gewächshäuser oder südseitige Wohnräume. Die Mindesttemperatur sollte dauerhaft über 15°C liegen, optimal sind 18-22°C.

Während der Wintermonate reduziert die Palme ihr Wachstum deutlich. Passen du die Pflege entsprechend an: Gieße sparsamer, aber lassen du das Substrat niemals vollständig austrocknen. Die Düngung ruht komplett. Besonders wichtig ist ausreichend Licht – auch im Winter benötigt die Bismarckpalme mindestens vier bis sechs Stunden Helligkeit täglich. Bei zu dunklem Stand können Pflanzenlampen sinnvoll sein, um Blattverlust und Wachstumsstörungen zu vermeiden.

Achte in beheizten Räumen auf die Luftfeuchtigkeit. Auch wenn Bismarckia nobilis trockene Luft toleriert, können extrem niedrige Werte (unter 30 %) in Kombination mit hohen Heizungstemperaturen zu Spinnmilbenbefall führen. Gelegentliches Besprühen der Wedel oder ein Luftbefeuchter schaffen Abhilfe. Nach den letzten Spätfrösten im Mai kann die Palme wieder ins Freie – gewöhnen du sie schrittweise an die direkte Sonneneinstrahlung. Umfassende Tipps zur Überwinterung von Kübelpflanzen finden du in unserem Ratgeber.

💨 Luftfeuchtigkeit – Anspruchslos und tolerant

Ein großer Vorteil der Bismarckpalme gegenüber vielen anderen tropischen Palmen ist ihre Toleranz gegenüber trockener Luft. Während Arten wie Howea oder Chamaedorea in trockenen Wohnräumen schnell Blattspitzendürre entwickeln, kommt Bismarckia nobilis mit normaler Zimmerluftfeuchtigkeit von 40-60 % problemlos zurecht. Dies macht sie zu einer idealen Palme für Wohnräume und moderne, gut beheizte Gebäude.

Dennoch profitiert auch die robuste Bismarckpalme von moderaten Luftfeuchtigkeitswerten. Gelegentliches Absprühen der Wedel mit kalkfreiem Wasser entfernt Staub, hält die Blattoberfläche sauber und beugt Spinnmilben vor. Vermeiden du jedoch übermäßiges Sprühen bei kühlen Bedingungen, da dies Pilzerkrankungen begünstigen kann. In sehr trockenen Heizperioden können du zusätzlich eine flache Schale mit Wasser und Blähton in der Nähe der Palme aufstellen – die verdunstende Feuchtigkeit verbessert das Mikroklima.

Wenn du mehr über die Anforderungen tropischer Pflanzen an die Luftfeuchtigkeit erfahren möchten, lesen du unseren Ratgeber zur richtigen Luftfeuchtigkeit für tropische Pflanzen. Dort finden du praktische Tipps zur Messung und Optimierung der Luftfeuchtigkeit in Wohn- und Wintergartenräumen.

🐛 Schädlinge – Vorbeugen ist besser als bekämpfen

Unter optimalen Kulturbedingungen ist die Bismarckpalme sehr widerstandsfähig gegenüber Schädlingen. Probleme treten meist dann auf, wenn die Pflanze geschwächt ist – etwa durch zu trockene Luft in Kombination mit Wärme, durch Lichtmangel oder durch Wurzelprobleme nach Staunässe. Der häufigste Schädling ist die Spinnmilbe, erkennbar an feinen Gespinsten an den Blattunterseiten und kleinen, hellen Sprenkelungen auf den Wedeln.

Zur Vorbeugung hilft regelmäßiges Abbrausen der Wedel, besonders während trockener Wintermonate. Bei akutem Befall können du die Palme zunächst gründlich abduschen und anschließend mit Rapsöl-Präparaten oder Neemöl behandeln. Schildläuse treten seltener auf, sind aber hartnäckiger. du sitzen meist an den Wedelstielen und saugen Pflanzensaft. Einzelne Tiere lassen sich mechanisch entfernen, bei stärkerem Befall sind wiederholte Behandlungen mit ölhaltigen Präparaten notwendig.

Wichtig ist die regelmäßige Kontrolle – mindestens einmal wöchentlich sollten du die Wedel, besonders deren Unterseiten, genau inspizieren. Je früher ein Befall erkannt wird, desto einfacher ist die Bekämpfung. Isolieren du befallene Pflanzen sofort, um eine Ausbreitung auf andere Gewächse zu verhindern. Bei hartnäckigen Problemen kann der Einsatz systemischer Insektizide notwendig werden – lassen du sich im Fachhandel beraten.

✂️ Exoten schneiden – Minimalismus ist Trumpf

Die Bismarckpalme benötigt kaum Schnittmaßnahmen. Anders als bei Sträuchern oder Bäumen gibt es bei Palmen keine Formschnitte oder Verjüngungsschnitte. Der einzige Grund zum Schneiden ist das Entfernen vollständig abgestorbener Wedel. Diese verfärben sich zunächst gelb, dann braun und trocknen schließlich komplett ein. Erst in diesem Stadium sollten du zur Schere greifen – teilweise grüne Wedel erfüllen noch immer wichtige Funktionen für die Pflanze.

Schneiden du abgestorbene Wedel möglichst nah am Stamm ab, ohne jedoch das Stammgewebe selbst zu verletzen. Verwende eine saubere, scharfe Gartenschere, die zuvor desinfiziert wurde. Bei größeren Exemplaren mit dicken Wedelbasen kann eine Säge erforderlich sein. Wichtig: Entfernen du niemals grüne Wedel, nur weil sie optisch stören oder du die Palme kompakter halten möchten. Jeder grüne Wedel trägt zur Photosynthese bei und stärkt die Palme.

Gelegentlich entwickeln sich am Stamm kleine Seitentriebe – diese sollten entfernt werden, da sie der Hauptpflanze Energie entziehen. Ein Schnitt am Vegetationspunkt (der Wachstumsspitze im Zentrum der Krone) führt unweigerlich zum Absterben der gesamten Palme. Palmen können verlorene Vegetationspunkte nicht regenerieren. Seien du daher bei allen Schnittarbeiten im Kronenbereich äußerst vorsichtig.

⚠️ Pflegefehler – Häufige Probleme und ihre Lösungen

Braune Blattspitzen: Meist ein Hinweis auf zu geringe Luftfeuchtigkeit oder Salzakkumulation durch Überdüngung. Erhöhen du die Luftfeuchtigkeit und spülen du das Substrat gründlich durch. Kappen du braune Spitzen mit sauberer Schere.

Gelbe Wedel: Ältere, untere Wedel vergilben natürlicherweise – das ist normal. Vergilben jedoch mehrere Wedel gleichzeitig oder betrifft es junge Wedel, liegt meist ein Pflegefehler vor: Staunässe, Nährstoffmangel oder zu dunkler Standort. Überprüfen du die Wurzeln und optimieren du die Kulturbedingungen.

Verkümmertes Wachstum: Wenn deine Bismarckpalme kaum neue Wedel bildet, fehlt meist Licht. Stellen du die Pflanze an einen vollsonnigen Platz. Auch Nährstoffmangel oder ein zu kleiner Topf können das Wachstum hemmen.

Wurzelfäule: Faulige Wurzeln, matschiges Stammgewebe und übler Geruch sind Anzeichen von Wurzelfäule durch Staunässe. In frühen Stadien kann Umtopfen in frisches, trockenes Substrat helfen. Entfernen du faulende Wurzelteile großzügig. Bei fortgeschrittener Fäule ist die Palme meist nicht mehr zu retten.

Verlust der silbernen Färbung: Die charakteristische Silberfärbung verblasst bei Lichtmangel. Bieten du mehr direkte Sonne. Bei älteren Palmen kann auch natürliche Variation auftreten – manche Exemplare sind von Natur aus grüner.

📅 Pflegekalender – Die Bismarckpalme im Jahresverlauf

Junge Bismarckpalme mit frisch gebildeten neuen Wedeln im Austrieb

Junge Bismarckpalme im Wachstum – bei optimaler Pflege bildet sie jährlich 3-5 neue Wedel

Monat Maßnahme Hinweise
Januar – Februar Winterruhe, reduzierte Pflege Sparsam gießen, nicht düngen, auf ausreichend Licht achten
März Wachstumsphase beginnt Wassergaben langsam erhöhen, erste Düngung möglich
April Umtopfen, volle Düngung Optimaler Zeitpunkt zum Umtopfen, Langzeitdünger einarbeiten
Mai – Juni Ins Freie stellen Nach Eisheiligen raus, schrittweise an Sonne gewöhnen
Juli – August Hauptwachstumszeit Regelmäßig gießen, auf Schädlinge kontrollieren
September Düngung beenden Keine Düngung mehr, Wassergaben anpassen
Oktober Einräumen Vor ersten Frösten ins Winterquartier, auf Schädlinge prüfen
November – Dezember Winterruhe Gießen stark reduzieren, kein Dünger, heller Standort

Praxis-Beispiel: Bismarckpalme im Wintergarten

Ausgangssituation: Ein Palmenstadl-Kunde hatte seine Bismarckia nobilis zunächst halbschattig im Wohnzimmer platziert. Die Palme kümmerte vor sich hin, bildete nur kleine Wedel und verlor zunehmend ihre silberne Färbung. Zusätzlich traten im Winter bei trockener Heizungsluft regelmäßig Spinnmilben auf.

Maßnahmen: Die Palme wurde in den südlich ausgerichteten Wintergarten umgezogen, wo sie mindestens 8 Stunden direkte Sonne erhält. Das Substrat wurde auf hochwertige Palmenerde mit 30 % Lavagranulat umgestellt. Im Sommer werden die Dachfenster für gute Durchlüftung geöffnet, im Winter hält ein Ultraschallbefeuchter die Luftfeuchtigkeit konstant bei 50 %. Gedüngt wird nur von April bis August mit Langzeitdünger. Gegossen wird durchdringend etwa alle zehn Tage, im Winter seltener.

Ergebnis: Innerhalb von vier Jahren hat die Palme einen Meter an Höhe zugelegt und bildet jedes Jahr vier bis fünf prächtige silberne Wedel. Die Spinnmilbenprobleme sind vollständig verschwunden. Die Temperatur bleibt ganzjährig zwischen 18-22°C, was sich als optimal erwiesen hat.

Standort: Wintergarten Süd | Substrat: Palmenerde + 30% Lavagranulat | Düngung: Langzeitdünger im Frühjahr

😊 Bismarckpalme kaufen – Madagaskars silberne Majestät für deinen Wintergarten

Mit einer Bismarckpalme setzen du auf eine robuste, sonnenliebende Palme mit spektakulärer silbriger Färbung. Freilandgezogene, gut durchwurzelte Exemplare aus unserer Gärtnerei sind die Grundlage für eine langfristig stabile Kultur – von der ersten Saison an.

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❓ FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Bismarckpalme

Die Bismarckpalme bevorzugt mäßige, aber durchdringende Wassergaben. Gieße erst, wenn die oberen 5-7 cm des Substrats angetrocknet sind – das können du leicht mit dem Finger prüfen. Im Sommer bei starkem Wachstum und hoher Verdunstung kann das wöchentlich der Fall sein, im Winter reicht oft eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen. Gieße dann so viel, dass das gesamte Wurzelwerk durchfeuchtet wird und überschüssiges Wasser aus den Drainagelöchern abläuft. Staunässe ist der Hauptfeind dieser Palme und führt unweigerlich zu Wurzelfäule.
Diese Palme benötigt einen vollsonnigen, warmen Standort mit mindestens 6 Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich – mehr ist besser. Südfenster, beheizte Wintergärten oder sonnige Terrassen im Sommer eignen sich hervorragend. Die charakteristische silbrig-blaue Färbung der Wedel entwickelt sich nur bei ausreichend Licht – bei Lichtmangel vergrünen die Wedel und die Palme kümmert. Ganzjährig sollten die Temperaturen nicht unter 15°C fallen, ideal sind 20-28°C. Vermeiden du zugige Standorte und plötzliche Temperaturwechsel.
Nein, Bismarckia nobilis ist nicht winterhart. du verträgt keine Temperaturen unter 10°C. Die Überwinterung erfolgt hell und warm im Innenraum bei reduzierten Wassergaben.
Verwende hochwertige Palmenerde, die speziell für Palmen entwickelt wurde und direkt ohne Mischung eingesetzt werden kann. Diese bietet die optimale Balance zwischen Wasserspeicherung und Drainage. Wer die Drainage noch weiter optimieren möchte, kann optional 20-30 % mineralische Zuschlagstoffe wie Lavagranulat, Bims oder Perlite hinzufügen. Wichtig ist eine Drainageschicht aus Tonscherben oder grobem Kies am Topfboden. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich (5,5-7,0) liegen. Normale Blumenerde ist zu verdichtend und führt zu Staunässe.
Bei optimalen Bedingungen bildet die Bismarckpalme pro Jahr 3-5 neue Wedel. Das Wachstum ist moderat und verlangsamt sich in den Wintermonaten deutlich.
Düngen du von Frühjahr bis Spätsommer, also etwa von April bis September. Bewährt haben sich Langzeitdünger, die im Frühjahr ins Substrat eingearbeitet werden und die Pflanze über mehrere Monate kontinuierlich mit Nährstoffen versorgen. Alternativ können du löslichen Palmendünger verwenden, den du während der Vegetationsperiode wöchentlich einsetzen. Im Winter ruht die Düngung komplett, da die Palme ihr Wachstum stark reduziert. Achte auf eine ausgewogene NPK-Zusammensetzung mit Spurenelementen, besonders Magnesium und Eisen sind wichtig.
Nein, Bismarckia nobilis verträgt trockene Luft gut. du stammt aus saisonal trockenen Regionen Madagaskars und kommt mit normaler Zimmerluftfeuchtigkeit bestens zurecht.
Bei zu trockener Haltung können Spinnmilben auftreten. Schildläuse sind selten ein Problem. Vorbeugen du durch regelmäßige Blattkontrolle und gelegentliches Abbrausen der Wedel.
Im Kübel erreicht Bismarckia nobilis nach vielen Jahren Höhen von 3-4 Metern. Die silbrig-blauen Wedel können einen Durchmesser von über 2 Metern entwickeln.
Ja, vollständig braune, abgestorbene Wedel können bodennah entfernt werden. Schneiden du mit sauberer, scharfer Schere direkt am Stamm. Teilweise braune Wedel sollten belassen werden.

Qualität von Palmenstadl: Alle Bismarckpalmen werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.

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