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Feuerpalme

🌴 Archontophoenix alexandrae – Die elegante Feuerpalme aus Australien

Die Archontophoenix alexandrae bringt tropisches Flair direkt in deinen Wintergarten oder auf die geschützte Terrasse. Mit ihren elegant überhängenden Wedeln und der charakteristischen silbrig-grauen Blattunterseite wirkt sie wie eine kleine Oase – auch an grauen Tagen zaubert sie Urlaubsstimmung in deine vier Wände. Ihre leuchtend roten Früchte geben ihr den Namen Feuerpalme und machen sie zu einem echten Blickfang.

Diese schnellwachsende Fiederpalme erreicht in Kultur Höhen von 3-5 Metern und entwickelt einen schlanken, glatten Stamm. Sie liebt helle Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit und kommt auch mit halbschattigen Plätzen gut zurecht. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit eignet sie sich hervorragend für Wintergärten, helle Wohnräume und im Sommer für geschützte Balkone oder Terrassen. Die Pflege ist unkompliziert, wenn du auf ausreichend Feuchtigkeit und Wärme achtest.

Perfekt für alle, die eine elegante, schnellwachsende Palme mit exotischem Charakter suchen und bereit sind, ihr einen hellen, warmen Standort zu bieten. Die Archontophoenix alexandrae ist eine Bereicherung für jeden Palmenenthusiasten und bringt australisches Lebensgefühl in dein Zuhause.

Archontophoenix alexandrae mit elegant überhängenden Wedeln und schlankem Stamm
Die Archontophoenix alexandrae beeindruckt mit ihren silbrig-grauen Wedeln und dem schlanken Wuchs

☀️ Standort & Licht

Die Archontophoenix alexandrae stammt aus den subtropischen Regenwäldern des östlichen Australiens, wo sie in den Küstenregionen von Queensland und New South Wales beheimatet ist. Dort wächst sie im Unterwuchs lichter Wälder oder an Waldrändern, wo sie von größeren Bäumen geschützt wird. Das Klima in ihrer Heimat ist ganzjährig warm und feucht, mit Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 26 °C im Sommer und milden 10-15 °C im Winter. Die Niederschläge sind gleichmäßig über das Jahr verteilt und sorgen für konstant hohe Luftfeuchtigkeit. In ihrer natürlichen Umgebung erreicht die Feuerpalme Höhen von bis zu 30 Metern und entwickelt einen schlanken, eleganten Stamm mit einer dichten Krone aus gefiederten Wedeln.

In ihrer Heimat wächst die Archontophoenix alexandrae unter gefiltertem Licht bis hin zu vollsonnigen Standorten. Jungpflanzen bevorzugen halbschattige Plätze mit etwa 50-70 % Lichtdurchlässigkeit, während ausgewachsene Palmen auch volle Sonneneinstrahlung vertragen. Die Palme benötigt täglich mehrere Stunden helles Licht, um ihre charakteristische silbrig-graue Blattunterseite und die kräftig grünen Wedel zu entwickeln. Bei zu wenig Licht wachsen die Wedel länger und dünner, die Pflanze verliert ihre kompakte Form und entwickelt sich langsamer. Die intensive australische Sonne hat die Archontophoenix an hohe Lichtintensität gewöhnt, gleichzeitig schätzt sie aber auch den Schutz vor der intensivsten Mittagssonne durch benachbarte Bäume.

Für dich bedeutet das einen hellen Standort mit indirektem Licht oder Halbschatten. Ideal ist ein Platz in einem hellen Wintergarten mit Ost- oder Westausrichtung, wo die Palme morgens oder nachmittags direkte Sonne erhält, aber vor der intensiven Mittagssonne geschützt ist. Ein helles Wohnzimmer mit großen Südfenstern eignet sich ebenfalls gut, solange die Palme nicht direkt hinter der Scheibe steht, wo im Sommer Hitzestau entstehen kann. Im Sommer kannst du die Archontophoenix auf eine geschützte Terrasse oder einen halbschattigen Balkon stellen – sie genießt die frische Luft und das natürliche Licht. Wichtig ist, dass die Temperatur ganzjährig nicht unter 10 °C fällt, ideal sind 18-24 °C im Sommer und 12-15 °C im Winter. Ein zu dunkler Standort führt zu langem, schwachem Wuchs, während zu intensive direkte Sonneneinstrahlung auf den Wedeln braune Flecken verursachen kann.

💧 Bewässerung

Wasserbedarf: Die Archontophoenix alexandrae hat einen hohen Wasserbedarf und stammt aus Regionen mit gleichmäßigen Niederschlägen. Sie bevorzugt konstant feuchtes, aber nicht nasses Substrat. Im Sommer, während der aktiven Wachstumsphase, benötigt die Palme regelmäßig Wasser – gieße alle 3-4 Tage durchdringend, sodass das Wasser aus den Drainagelöchern läuft. Das Substrat sollte zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen, aber niemals vollständig austrocknen. Im Winter, wenn die Palme bei kühleren Temperaturen überwintert, reduzierst du die Wassergaben auf etwa alle 7-10 Tage, sodass das Substrat zwischen den Gießvorgängen stärker abtrocknen kann.

Gießtechnik: Gieße direkt auf das Substrat und vermeide es, Wasser im Herz der Palme stehen zu lassen, da dies zu Fäulnis führen kann. Nutze am besten Regenwasser oder entkalktes Leitungswasser, da die Archontophoenix kalkempfindlich ist. Das Wasser sollte Raumtemperatur haben, um Temperaturschocks zu vermeiden. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser frei ablaufen kann – Staunässe ist eine der häufigsten Ursachen für Wurzelfäule bei dieser Palme.

Drainage: Eine gute Drainage ist entscheidend für die Gesundheit der Archontophoenix alexandrae. Verwende Töpfe mit ausreichend großen Drainagelöchern und lege eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden an. Entferne stehendes Wasser aus dem Untersetzer spätestens 30 Minuten nach dem Gießen. Wenn du mehr über die richtige Bewässerung von Palmen erfahren möchtest, findest du hilfreiche Tipps in unserem Guide zur richtigen Bewässerung und Pflege von Palmen.

🪴 Substrat & Umtopfen

Bester Zeitpunkt zum Umtopfen

Der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen ist das zeitige Frühjahr, bevor die Palme in die aktive Wachstumsphase startet. Wähle einen Zeitpunkt im März oder April, wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen. Nach der Winterruhe kann sich die Archontophoenix dann in frischem Substrat optimal entwickeln und neue Wurzeln bilden. Junge, schnellwachsende Palmen profitieren von einem jährlichen Umtopfen, während ältere Exemplare alle 2-3 Jahre umgesetzt werden können.

Anzeichen für notwendiges Umtopfen

Du erkennst, dass ein Umtopfen nötig ist, wenn Wurzeln aus den Drainagelöchern wachsen oder an der Substratoberfläche sichtbar werden. Das Substrat ist nach längerer Zeit stark verdichtet und sieht erschöpft aus. Wasser läuft beim Gießen sofort durch, ohne richtig ins Substrat einzudringen, weil die Erde zu stark durchwurzelt ist. Die Palme zeigt verlangsamtes Wachstum trotz guter Pflege, oder der Topf wird instabil und kippt leicht um, weil das Wurzelwerk zu schwer geworden ist. Spätestens wenn sich der Topf durch den Wurzeldruck verformt, ist es höchste Zeit für ein größeres Gefäß.

Substrat- und Topfwahl

Verwende die Palmenstadl-Palmenerde direkt – sie ist perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse der Archontophoenix und benötigt keine zusätzliche Mischung. Die Erde ist strukturstabil, nährstoffreich und bietet eine gute Balance zwischen Wasserspeicherung und Drainage. Optional kannst du den Drainageanteil erhöhen, indem du etwas Lavagranulat, Bims oder Perlite untermengen, wenn deine Palme in einem besonders warmen, sonnigen Wintergarten steht. Wähle einen neuen Topf, der etwa 5-10 cm größer im Durchmesser ist als der alte. Drainage-Löcher sind zwingend erforderlich. Schwere Tontöpfe oder Keramiktöpfe bieten bessere Standfestigkeit als leichte Plastiktöpfe, besonders bei größeren Exemplaren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Topfe die Palme vorsichtig aus und lockere den Wurzelballen leicht mit den Fingern, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Entferne nur altes, abgestorbenes Wurzelmaterial – gesunde Wurzeln bleiben erhalten. Lege eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden an und fülle eine Schicht frische Palmenstadl-Palmenerde ein. Setze die Palme mittig ein, sodass die Oberkante des Wurzelballens etwa 2-3 cm unter dem Topfrand liegt. Fülle die Zwischenräume mit Substrat auf und drücke die Erde leicht an, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Gieße nach dem Umtopfen gründlich an, bis Wasser aus den Drainagelöchern läuft. In den ersten 2-3 Wochen nach dem Umtopfen hältst du das Substrat gleichmäßig feucht und stellst die Palme an einen halbschattigen Platz, damit sie sich an das neue Substrat gewöhnen kann.

🌿 Düngung

Nährstoffbedarf: Die Archontophoenix alexandrae ist eine schnellwachsende Palme mit hohem Nährstoffbedarf, besonders während der aktiven Wachstumsphase von April bis September. Sie benötigt ausgewogene Mengen an Stickstoff für das Blattwachstum, Phosphor für die Wurzelentwicklung und Kalium für die allgemeine Vitalität. Zusätzlich sind Spurenelemente wie Magnesium, Eisen und Mangan wichtig, um Mangelerscheinungen wie gelbe Blätter oder braune Blattspitzen zu vermeiden.

Düngervarianten: Du hast drei bewährte Optionen für die Düngung deiner Feuerpalme. Eine Möglichkeit ist ein Langzeitdünger mit 6 Monaten Wirkdauer, den du im zeitigen Frühjahr oberflächlich ins Substrat einarbeitest – er versorgt die Palme die gesamte Vegetationsperiode über kontinuierlich mit Nährstoffen. Alternativ kannst du einen Langzeitdünger mit 3 Monaten Wirkdauer verwenden und im Frühjahr sowie im Frühsommer eine zweite Gabe nachschieben. Die dritte Option ist ein löslicher Palmendünger, den du während der Wachstumsphase wöchentlich mit dem Gießwasser ausbringst – diese Methode gibt dir die beste Kontrolle über die Nährstoffversorgung und eignet sich besonders gut für Jungpflanzen. Weitere Informationen zu passenden Düngern findest du in unserem Dünger-Sortiment.

Winterruhe: Ab Oktober reduzierst du die Düngung schrittweise und stellst sie im Winter komplett ein. Während der Überwinterung bei kühleren Temperaturen benötigt die Palme keine zusätzlichen Nährstoffe. Bei Bedarf kannst du im September oder Oktober einen kaliumbetonten Herbstdünger geben, um die Palme widerstandsfähiger zu machen und auf die kühlere Jahreszeit vorzubereiten. Ab März, wenn die Tage länger werden und die Palme wieder austreibt, beginnst du mit der regulären Düngung.

🍊 Blüten & Früchte

Leuchtend rote Früchte der Archontophoenix alexandrae
Die charakteristischen roten Früchte geben der Feuerpalme ihren Namen

Die Archontophoenix alexandrae blüht im Frühjahr und Frühsommer mit auffälligen, cremefarbenen bis gelblich-weißen Blütenständen, die unterhalb der Krone aus dem Stamm entspringen. Die Blütenstände sind reich verzweigt und können bis zu einem Meter lang werden. Nach erfolgreicher Bestäubung entwickeln sich aus den Blüten leuchtend rote, ovale Früchte, die etwa 1-2 cm groß werden und der Palme ihren Namen Feuerpalme geben. Die Früchte reifen über mehrere Monate hinweg und bilden einen spektakulären Kontrast zu den grünen Wedeln und dem glatten Stamm.

Die Früchte sind essbar und haben einen leicht süßlichen Geschmack mit nussigen Noten, werden aber eher selten kulinarisch genutzt. In Kübelkultur sind Blüten und Früchte erst bei älteren, gut etablierten Exemplaren zu erwarten, da die Palme dafür ideale Wachstumsbedingungen und eine gewisse Reife benötigt. In ihrer australischen Heimat gehören die Früchte zur natürlichen Nahrung verschiedener Vogelarten, die gleichzeitig für die Verbreitung der Samen sorgen.

❄️ Überwinterung

Archontophoenix alexandrae im hellen Wintergarten
Ideale Überwinterung im hellen, kühlen Wintergarten

Die Überwinterung der Archontophoenix alexandrae ist ein entscheidender Faktor für ihre Gesundheit. Diese subtropische Palme verträgt keine Temperaturen unter 5 °C und ist nicht winterhart. Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt führen zu schweren Schäden an den Wedeln und können die Palme nachhaltig schwächen.

Ideal ist ein heller, kühler Wintergarten oder ein beheiztes Gewächshaus mit Temperaturen zwischen 10 und 15 °C. Die Palme benötigt auch im Winter ausreichend Licht, um gesund zu bleiben – ein dunkler Kellerraum ist ungeeignet. Halte das Substrat während der Wintermonate leicht feucht, aber deutlich trockener als im Sommer. Gieße nur, wenn die oberste Substratschicht abgetrocknet ist, und vermeide Staunässe. Die Luftfeuchtigkeit sollte auch im Winter bei mindestens 50 % liegen, um braune Blattspitzen zu vermeiden. Stelle die Palme im Winter nicht direkt über eine Heizung, da die trockene Heizungsluft die Wedel schädigen kann.

Mehr Informationen zur optimalen Überwinterung findest du in unserem detaillierten Guide Palmen im Kübel überwintern.

💨 Luftfeuchtigkeit

Natürliche Bedürfnisse: Die Archontophoenix alexandrae stammt aus den subtropischen Regenwäldern Australiens, wo die Luftfeuchtigkeit ganzjährig bei 60-80 % liegt. Sie ist an konstant hohe Luftfeuchtigkeit angepasst und reagiert empfindlich auf trockene Raumluft. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit entwickeln sich braune, vertrocknete Blattspitzen und die Wedel verlieren ihre frische, grüne Farbe. Die Palme wird anfälliger für Schädlinge wie Spinnmilben, die sich in trockener Umgebung besonders wohl fühlen.

Optimale Luftfeuchtigkeit schaffen: Ideal ist eine relative Luftfeuchtigkeit von mindestens 50-60 %, besser 60-70 %. Du kannst die Luftfeuchtigkeit auf verschiedene Weisen erhöhen: Stelle die Palme auf einen mit Wasser und Kies gefüllten Untersetzer, wobei der Topfboden nicht direkt im Wasser stehen sollte. Besprühe die Wedel regelmäßig mit kalkfreiem Wasser, besonders im Winter, wenn die Heizungsluft trocken ist. Ein Luftbefeuchter im Raum sorgt für konstante Werte und erleichtert die Pflege erheblich. Im Sommer profitiert die Archontophoenix von einem Standort im Freien, wo die natürliche Luftfeuchtigkeit höher ist als in geschlossenen Räumen.

Wintermonate: Während der Heizperiode sinkt die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen oft unter 40 %, was für die Feuerpalme problematisch ist. Stelle die Palme nicht direkt neben Heizkörper und erhöhe die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen oder einen Luftbefeuchter. Weitere hilfreiche Tipps findest du in unserem Ratgeber zur richtigen Luftfeuchtigkeit für Tropenpflanzen.

🐛 Schädlinge & Krankheiten

Regelmäßige Blattkontrolle bei der Archontophoenix alexandrae
Regelmäßige Kontrolle der Blätter hilft, Schädlinge frühzeitig zu erkennen

Häufige Schädlinge

Die Archontophoenix alexandrae kann von verschiedenen Schädlingen befallen werden, besonders wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist:

  • Spinnmilben: Diese winzigen Schädlinge erkennst du an feinen Gespinsten zwischen den Fiederblättchen und an gelblichen Sprenkelungen auf den Wedeln. Spinnmilben treten besonders bei trockener Raumluft auf. Erhöhe die Luftfeuchtigkeit und besprühe die Wedel regelmäßig mit Wasser. Bei stärkerem Befall hilft eine Behandlung mit Neemöl oder Raubmilben.
  • Schildläuse: Diese Schädlinge sitzen fest an den Wedeln und am Stamm und sehen aus wie kleine, braune Schuppen. Sie saugen Pflanzensaft und hinterlassen klebrigen Honigtau. Entferne Schildläuse mechanisch mit einem feuchten Tuch oder einer weichen Bürste. Bei starkem Befall sind systemische Insektizide notwendig.
  • Wollläuse: Wollläuse bilden weiße, watteähnliche Gespinste in den Blattachseln und an den Wedeln. Sie schwächen die Palme durch Saugen und können Viren übertragen. Entferne sie mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen oder behandle die Palme mit Schmierseifenlösung.
  • Thripse: Diese länglichen, dunklen Insekten verursachen silbrige Flecken und Streifen auf den Wedeln. Thripse vermehren sich besonders in warmen, trockenen Räumen. Bekämpfe sie mit Insektiziden oder Nützlingen wie Raubmilben.

Pilzkrankheiten

  • Wurzelfäule: Entsteht durch anhaltende Staunässe und zeigt sich durch welke, gelbe Wedel und einen muffigen Geruch am Substrat. Die Wurzeln werden braun und matschig. Topfe die Palme sofort um, entferne alle faulen Wurzeln und verwende frisches, gut drainiertes Substrat. Reduziere die Wassergaben und verbessere die Drainage.
  • Blattfleckenkrankheit: Zeigt sich durch braune oder schwarze Flecken auf den Wedeln, oft mit gelbem Hof. Ursache ist meist zu hohe Feuchtigkeit in Kombination mit schlechter Luftzirkulation. Entferne befallene Wedel und verbessere die Belüftung. Vermeide es, die Wedel abends zu besprühen, wenn sie über Nacht feucht bleiben.
  • Stammfäule: Eine ernste Erkrankung, die den Stamm befällt und durch Pilze verursacht wird, die über Verletzungen eindringen. Der Stamm wird weich und verfärbt sich dunkel. Stammfäule ist meist nicht heilbar – verwende immer saubere Werkzeuge und vermeide Verletzungen am Stamm.

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung ist optimale Pflege und regelmäßige Kontrolle. Stelle die Archontophoenix an einen hellen Standort mit ausreichend hoher Luftfeuchtigkeit und guter Luftzirkulation. Gieße regelmäßig, aber vermeide Staunässe und stehendes Wasser im Untersetzer. Halte Werkzeuge und Töpfe sauber, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Kontrolliere die Wedel wöchentlich auf Schädlinge, besonders die Unterseiten der Fiederblättchen und die Blattachseln. Isoliere befallene Pflanzen sofort, um eine Ausbreitung auf andere Pflanzen zu verhindern.

Bekämpfung

Bei leichtem Schädlingsbefall reicht oft das Abwischen mit Seifenlauge oder das Abduschen der Wedel mit Wasser. Biologische Mittel wie Neemöl oder Schmierseife sind schonend und effektiv bei frühzeitiger Anwendung. Bei stärkerem Befall oder hartnäckigen Schädlingen sind systemische Insektizide notwendig. Wiederhole die Behandlung nach 7-10 Tagen, um auch nachschlüpfende Schädlinge zu erfassen. Achte darauf, alle Teile der Palme gründlich zu behandeln, einschließlich Blattunterseiten und Blattachseln.

✂️ Rückschnitt & Formschnitt

Wann schneiden: Der Rückschnitt bei der Archontophoenix alexandrae beschränkt sich auf das Entfernen alter, brauner Wedel. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr, bevor die Palme in die aktive Wachstumsphase startet. Du kannst vertrocknete Wedel aber das ganze Jahr über entfernen, sobald sie vollständig braun und vertrocknet sind. Warte mit dem Schnitt, bis der Wedel komplett abgestorben ist – teilweise braune Wedel können noch Nährstoffe an die Palme zurückgeben.

Was schneiden: Schneide nur vollständig vertrocknete, braune Wedel ab. Entferne niemals grüne oder teilweise grüne Wedel, da dies die Palme schwächt. Die Archontophoenix bildet aus dem Herz heraus neue Wedel, während alte Wedel von außen nach und nach absterben – das ist ein natürlicher Prozess. Schneide die Wedel nah am Stamm ab, aber achte darauf, den Stamm selbst nicht zu verletzen.

Wie schneiden: Nutze eine scharfe, saubere Gartenschere oder Säge. Desinfiziere das Werkzeug vor dem Schnitt mit Alkohol, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Setze die Schere nah am Stamm an und schneide den Wedel in einem sauberen Schnitt ab. Wenn der Wedelstiel sehr dick ist, kannst du ihn zunächst kürzen und den Rest am Stamm lassen, bis er von selbst abfällt. Vermeide es, am Wedel zu reißen oder zu ziehen, da dies den Stamm beschädigen kann.

Werkzeug & Sicherheit: Trage beim Schneiden Handschuhe, da die Wedelstiele scharfe Fasern haben können. Achte darauf, dass dein Werkzeug scharf ist, um saubere Schnitte zu setzen und Quetschungen zu vermeiden. Nach dem Schnitt kannst du die Schnittstelle mit Holzkohlepulver behandeln, um Infektionen vorzubeugen, dies ist aber meist nicht notwendig, wenn du sauber gearbeitet hast.

⚠️ Typische Pflegefehler

  • Zu niedrige Luftfeuchtigkeit: Erkennst du an braunen, vertrockneten Blattspitzen und Wedeln, die ihre frische Farbe verlieren. Erhöhe die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen oder einen Luftbefeuchter. Stelle die Palme nicht direkt neben Heizkörper.
  • Staunässe: Zeigt sich durch gelbe, welke Wedel und einen muffigen Geruch am Substrat. Gieße seltener und verbessere die Drainage. Entferne stehendes Wasser aus dem Untersetzer sofort nach dem Gießen.
  • Zu wenig Wasser: Die Wedel werden leicht nach unten geneigt und verlieren an Spannung. Das Substrat ist trocken und zieht sich vom Topfrand zurück. Gieße gründlich und stelle einen regelmäßigen Gießrhythmus ein.
  • Zu dunkler Standort: Die Palme bildet lange, dünne Wedel und verliert ihre kompakte Form. Das Wachstum verlangsamt sich. Stelle die Palme an einen helleren Platz mit indirektem Licht oder Halbschatten.
  • Zu kalte Temperaturen: Temperaturen unter 10 °C führen zu braun verfärbten Wedeln und verlangsamtem Wachstum. Halte die Palme ganzjährig bei Temperaturen über 12 °C, ideal sind 18-24 °C.
  • Überdüngung: Erkennst du an verbrannten Blatträndern und Spitzen sowie an weißen Salzablagerungen auf dem Substrat. Spüle das Substrat gründlich mit klarem Wasser durch und reduziere die Düngergaben.
  • Nährstoffmangel: Zeigt sich durch blasse, gelbliche Wedel und verlangsamtes Wachstum. Dünge regelmäßig während der Wachstumsphase mit einem ausgewogenen Palmendünger.
  • Zu kleine Töpfe: Wurzeln wachsen aus den Drainagelöchern, die Palme wirkt instabil und kippt leicht. Topfe die Palme in einen größeren Topf um.

📅 Pflegekalender

Der folgende Pflegekalender gibt dir einen Überblick über die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Jahresverlauf. Die Archontophoenix alexandrae benötigt ganzjährig Aufmerksamkeit, mit intensiverer Pflege während der Wachstumsphase im Frühling und Sommer.

Jahreszeit Pflegemaßnahmen
Frühjahr (März – Mai) Umtopfen bei Bedarf. Düngung starten (Langzeitdünger oder wöchentlich flüssig). Wassergaben erhöhen. Standort aufhellen. Schädlingskontrolle intensivieren.
Sommer (Juni – August) Regelmäßig gießen (alle 3-4 Tage). Wöchentlich düngen (flüssig) oder Langzeitdünger-Nachschub. Luftfeuchtigkeit hoch halten. Optional: Umzug auf geschützte Terrasse. Wedel besprühen.
Herbst (September – November) Düngung reduzieren und ab Oktober einstellen. Wassergaben verringern. Vor erstem Frost einräumen. Standort für Überwinterung vorbereiten. Optional: Kaliumbetonter Herbstdünger.
Winter (Dezember – Februar) Hell und kühl überwintern (10-15 °C). Gießen reduzieren (alle 7-10 Tage). Luftfeuchtigkeit bei mindestens 50 % halten. Keine Düngung. Regelmäßig auf Schädlinge kontrollieren.

Praxis-Beispiel: Archontophoenix alexandrae in der Anwendung

Ausgangssituation:

Ein Kunde aus Augsburg kaufte seine Archontophoenix alexandrae vor vier Jahren bei uns – damals etwa 120 cm hoch. Er suchte eine elegante, schnellwachsende Palme für seinen hellen, temperierten Wintergarten mit Südausrichtung.

Maßnahmen:

Wir empfahlen einen halbschattigen Platz mit hoher Luftfeuchtigkeit. Er gießt während der Sommermonate alle 3-4 Tage und düngt wöchentlich mit löslichem Palmendünger. Im Wintergarten hält er konstant 18-22 °C im Sommer und 12-15 °C im Winter. Zusätzlich hat er einen Luftbefeuchter installiert, um die Luftfeuchtigkeit bei 60-70 % zu halten, und besprüht die Wedel regelmäßig mit kalkfreiem Wasser.

Ergebnis:

Die Archontophoenix ist heute über 2,5 Meter hoch und bildet jedes Jahr 8-10 neue, kräftige Wedel aus. Die charakteristische silbrig-graue Blattunterseite kommt im Wintergarten besonders zur Geltung. Bei einem Besuch in unserem Ladengeschäft in Rogging berichtete er begeistert, dass die Feuerpalme zum absoluten Highlight seines Wintergartens geworden ist und sogar die ersten Blütenstände entwickelt hat.

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Qualität von Palmenstadl: Alle Archontophoenix alexandrae werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.

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❓ FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Archontophoenix alexandrae

Nein, die Archontophoenix alexandrae ist nicht winterhart und verträgt keine Temperaturen unter 5 °C. Sie muss im Winter in einem hellen, frostfreien Raum überwintert werden, ideal sind Temperaturen zwischen 10 und 15 °C. Ein kühler Wintergarten oder ein beheiztes Gewächshaus eignen sich hervorragend. Im Sommer kann die Palme an einem geschützten Platz auf der Terrasse stehen, muss aber vor dem ersten Frost eingeräumt werden.

Die Archontophoenix alexandrae gehört zu den schnellwachsenden Palmenarten. Bei optimalen Bedingungen – ausreichend Licht, Wärme und Feuchtigkeit – kann sie jährlich 30-50 cm an Höhe gewinnen und bildet 8-12 neue Wedel pro Jahr. Jungpflanzen wachsen besonders zügig, während ältere Exemplare etwas langsamer zulegen. In Kultur erreicht sie Höhen von 3-5 Metern, in ihrer australischen Heimat kann sie bis zu 30 Meter hoch werden.

Die Feuerpalme bevorzugt einen hellen Standort mit indirektem Licht oder Halbschatten. Ein Platz in einem Wintergarten mit Ost- oder Westausrichtung ist ideal, wo sie morgens oder nachmittags direktes Sonnenlicht erhält, aber vor der intensiven Mittagssonne geschützt ist. Auch ein helles Wohnzimmer mit großen Fenstern eignet sich gut. Im Sommer kann sie an einem geschützten Platz auf der Terrasse stehen. Zu dunkle Standorte führen zu langem, schwachem Wuchs, während zu intensive direkte Sonneneinstrahlung braune Flecken auf den Wedeln verursachen kann.

Im Sommer während der Wachstumsphase benötigt die Archontophoenix alle 3-4 Tage Wasser. Gieße durchdringend, bis Wasser aus den Drainagelöchern läuft, und lasse das Substrat zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen. Im Winter reduzierst du die Wassergaben auf etwa alle 7-10 Tage. Die Palme bevorzugt konstant feuchtes, aber nicht nasses Substrat. Nutze am besten Regenwasser oder entkalktes Leitungswasser und achte auf gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden.

Ja, die Archontophoenix alexandrae stammt aus subtropischen Regenwäldern und bevorzugt eine Luftfeuchtigkeit von 60-70 %. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit entwickeln sich braune Blattspitzen und die Palme wird anfälliger für Spinnmilben. Du kannst die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen der Wedel, einen Luftbefeuchter oder durch Aufstellen auf einen mit Wasser und Kies gefüllten Untersetzer erhöhen. Besonders im Winter bei trockener Heizungsluft ist hohe Luftfeuchtigkeit wichtig für die Gesundheit der Palme.

Während der Wachstumsphase von April bis September benötigt die Archontophoenix regelmäßig Nährstoffe. Du hast drei Optionen: einen Langzeitdünger mit 6 Monaten Wirkdauer im Frühjahr einarbeiten, einen Langzeitdünger mit 3 Monaten Wirkdauer verwenden und im Frühsommer nachschieben, oder einen löslichen Palmendünger wöchentlich mit dem Gießwasser ausbringen. Ab Oktober stellst du die Düngung komplett ein, da die Palme im Winter keine zusätzlichen Nährstoffe benötigt.

Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das zeitige Frühjahr im März oder April. Junge Palmen profitieren von einem jährlichen Umtopfen, ältere Exemplare topfst du alle 2-3 Jahre um. Verwende die Palmenstadl-Palmenerde direkt ohne zusätzliche Mischung und wähle einen Topf, der 5-10 cm größer im Durchmesser ist. Achte auf ausreichend Drainagelöcher und lege eine Drainageschicht am Topfboden an. Nach dem Umtopfen gründlich angießen und die Palme für 2-3 Wochen halbschattig stellen.

Ja, die Archontophoenix alexandrae genießt im Sommer einen geschützten Platz im Freien. Wähle einen halbschattigen bis sonnigen Standort auf einer geschützten Terrasse oder einem Balkon, wo sie vor starkem Wind und intensiver Mittagssonne geschützt ist. Gewöhne die Palme schrittweise an die Außenbedingungen, indem du sie zunächst für einige Tage an einen schattigen Platz stellst. Ab Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr drohen, kannst du sie dauerhaft nach draußen bringen. Vor dem ersten Frost im Herbst muss sie wieder eingeräumt werden.

Braune Blattspitzen sind meist ein Zeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit oder unregelmäßige Bewässerung. Erhöhe die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen oder einen Luftbefeuchter und gieße regelmäßiger, sodass das Substrat konstant leicht feucht bleibt. Weitere mögliche Ursachen sind Salzablagerungen im Substrat durch zu hartes Gießwasser oder Überdüngung – nutze kalkfreies Wasser und reduziere gegebenenfalls die Düngergaben. Braune Spitzen können auch durch zu kalte Temperaturen oder Zugluft entstehen.

Ja, die Archontophoenix alexandrae kann in Kultur Blüten und Früchte bilden, allerdings meist erst bei älteren, gut etablierten Exemplaren mit einer Höhe von über 2 Metern. Die Palme benötigt dafür optimale Wachstumsbedingungen – ausreichend Licht, Wärme und Nährstoffe. Die Blüten erscheinen im Frühjahr und Frühsommer als cremefarbene Blütenstände, aus denen sich bei erfolgreicher Bestäubung die charakteristischen leuchtend roten Früchte entwickeln. In Kübelkultur sind Blüten und Früchte seltener als in ihrer australischen Heimat, aber bei guter Pflege durchaus möglich.