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Kanarische Dattelpalme bis -7°C

Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis)

Erlebe die tropische Magie der Kanarischen Dattelpalme und lass dich von ihrer Schönheit verzaubern.

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Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) kaufen: Ratgeber für Pflege, Standort und Überwinterung

Inhaltsverzeichnis

Kanarische Dattelpalme: Pflegeleicht und exotisch zugleich

Die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) ist eine faszinierende Pflanze, die mit ihren eleganten Fiederblättern und ihrem robusten Stamm jedem Ambiente eine mediterrane Note verleiht. Ursprünglich auf den Kanarischen Inseln beheimatet, ziert sie heute als beliebte Zierpflanze Gärten und Innenräume in Europa und Nordamerika.

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Steckbrief

Eigenschaft Merkmal
Botanischer Name Phoenix canariensis (auf Deutsch: Kanarische Dattelpalme)
Familie Arecaceae (Palmengewächse)
Herkunft Kanarische Inseln
Lebensdauer Bei guter Pflege mehrere Jahrzehnte (20 – 30 Jahre), obwohl sie bei guter Pflege auch länger leben können. Insgesamt kann eine Dattelpalme ein Alter von 200 Jahren erreichen.
Wuchshöhe In der Natur bis zu 18 Meter, im Kübel bis zu 3,5 Meter. In der Regel wächst sie 20 - 50 cm pro Jahr.
Wuchsbreite Im ausgewachsenen Zustand zwischen 50 cm und 200 cm
Blattform Die Blätter sind 5 bis 6 Meter lange, schief stehende, frisch grüne Wedel, wobei einzelne Fiedern 40 bis 50 cm lang sind.
Blüte Gelbliche Blütenstände von Februar bis Mai, die in Rispen angeordnet sind.
Früchte Orangefarbene Datteln, etwa 2 cm groß, essbar aber geschmacklich uninteressant. Sie werden in der Regel nur als Futterdatteln für Schweine und Ziegen genutzt. Es dauert 5 - 7 Jahre bis sie Früchte tragen.
Standort Hell und sonnig. Die Überwinterung findet an einem hellen Standort mit Temperaturen von 10 bis 15 °C statt.
Winterhärte Bedingt winterhart (frostbeständig) bis ca. -5°C bis -10°C, muss im Winter vor starkem Frost geschützt werden.
Wasserbedarf/Bewässerung Regelmäßig, aber die Erde sollte zwischen den Wassergaben antrocknen.
Pflegeanspruch Mittel bis hoch.
Probleme Anfällig für Schädlinge wie Spinnmilben und Schildläuse.
Giftig Nicht giftig, aber Katzen können durch Kauen an den Blättern Verdauungsprobleme bekommen.

Standort

Damit Ihre Kanarische Dattelpalme optimal gedeiht und zu einem prächtigen Exemplar heranwächst, ist die Wahl des richtigen Standortes entscheidend.

Licht:
• Helligkeit: Die Kanarische Dattelpalme ist ein Sonnenanbeter und benötigt viel Licht, idealerweise mit direkter Sonneneinstrahlung.
• Fensterausrichtung: Ein Platz am Fenster mit Süd- oder Westausrichtung ist optimal.
• Lichtmangel: Vermeiden Sie schattige Standorte, da die Palme dort nicht genug Licht für die Photosynthese bekommt. Dies kann zu kümmerlichem Wachstum und blassen Blättern führen. Die optimale Photosyntheseleistung wird bei einer Lichteinstrahlung von mindestens 10.000 Lux erreicht.

 

Eine Hobbygärtnerin aus Bayern berichtet: „Meine Kanarische Dattelpalme gedeiht prächtig auf der nach Süden ausgerichteten Terrasse.“

Temperatur:
• Wärme: Die Kanarische Dattelpalme liebt Temperaturen zwischen 20°C und 25°C.
• Winter: Junge Kanarische Dattelpalmen sollten im Winter an einem warmen Ort im Haus überwintert werden. Ideal ist ein heller Platz mit Temperaturen zwischen 15°C und 20°C.

Ältere und robustere Exemplare der Kanarischen Dattelpalme können in einem Wintergarten oder Gewächshaus überwintert werden, wenn die Temperatur dort nicht unter 10°C fällt.

Geeignete Standorte:

Standort Beschreibung
Wintergarten Ein Wintergarten bietet ideale Bedingungen mit viel Licht und Wärme. Achten Sie auf gute Belüftung, um Staunässe zu vermeiden.
Terrasse im Sommer Im Sommer kann die Palme auf der Terrasse stehen. Wählen Sie einen geschützten Platz, der vor starkem Wind  geschützt ist.
Balkon im Sommer Wenn der Balkon groß und sonnig genug ist, kann die Palme dort stehen. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu viel Wind ausgesetzt ist.
Garten (in milden Regionen) In milden Regionen mit warmen Wintern kann die Kanarische Dattelpalme auch im Garten ausgepflanzt werden. Wählen Sie einen geschützten, sonnigen Platz.

Boden / Substrat

Die Wahl des richtigen Substrats ist entscheidend für das Gedeihen Ihrer Kanarischen Dattelpalme. Ein ideales Substrat sollte gut wasserdurchlässig sein, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Es sollte leicht sauer mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7 sein und ausreichend Nährstoffe enthalten, jedoch nicht überdüngt sein.

Die Boden-pH-Toleranz von Phoenix canariensis variiert leicht, wobei optimale Werte zwischen 6,2 und 6,8 liegen. Die Struktur des Substrats sollte locker sein, um eine gute Belüftung der Wurzeln zu ermöglichen. In Regionen mit lehmigen Böden empfiehlt sich die Zugabe von Sand, um die Drainage zu verbessern.

Geeignete Substrate:

• Palmenerde: Speziell auf die Bedürfnisse von Palmen abgestimmt und bei uns im Shop erhältlich.

• Gemisch aus Blumenerde, Sand und Kies: Eine Mischung im Verhältnis 2:1:1, die Sie selbst herstellen können.

• Kokosfasern: Ein nachhaltiges und durchlässiges Substrat, das sich gut für die Kanarische Dattelpalme eignet. Zusatzstoffe:

• Lavagranulat: Verbessert die Drainage und kann dem Substrat beigemischt werden.

• Holzkohle: Fördert die Drainage und Belüftung des Substrats. Die richtige Substratwahl sorgt dafür, dass Ihre Kanarische Dattelpalme gesund wächst und prächtig gedeiht.

 

Früchte

Die Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis) trägt Früchte, die zwar optisch ansprechend sind, jedoch im Gegensatz zu den Datteln der Echten Dattelpalme (Phoenix dactylifera) nicht essbar sind.

Diese Früchte sind kleine, runde Beeren, die zunächst grün sind und sich im Laufe der Reife dunkelbraun bis schwarz färben. Mit einer Länge von etwa 1,5 bis 2,5 cm und einem Durchmesser von rund 1,2 cm wachsen sie in dichten Rispen an den Wedeln der Palme und verleihen ihr ein exotisches Aussehen.

Der Geschmack der Früchte ist leicht bitter und das Fruchtfleisch faserig und mehlig, weshalb sie nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Oft werden sie als dekoratives Element in Floristikarrangements verwendet.

Gießen

Die Kanarische Dattelpalme benötigt eine sorgfältige Bewässerung, um gesund und kräftig zu wachsen. Die richtige Wasserbalance ist entscheidend für ihr Wohlbefinden und ihre Widerstandsfähigkeit.

Häufigkeit des Gießens

Die Kanarische Dattelpalme bevorzugt eine regelmäßige, aber moderate Bewässerung. Während der Wachstumsperiode im Frühling und Sommer sollte die Palme gleichmäßig feucht gehalten werden. Gießen Sie die Pflanze, sobald die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Im Herbst und Winter reduzieren Sie die Wassermenge, da die Palme in dieser Zeit weniger Wasser benötigt und empfindlicher auf Staunässe reagiert.

Wassermenge

Gießen Sie die Kanarische Dattelpalme gründlich, bis das Wasser aus den Drainagelöchern des Topfes austritt. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Wurzeln ausreichend mit Wasser versorgt werden. Achten Sie darauf, überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer, falls vorhanden zu entfernen, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.

Wasserqualität

Verwenden Sie möglichst kalkarmes Wasser für die Bewässerung. Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser sind ideal, da sie weniger Kalk enthalten und somit besser für die Palme geeignet sind.

Zu viel Kalk im Wasser kann die Nährstoffaufnahme der Pflanze beeinträchtigen und zu Blattvergilbung führen. In trockenen Regionen mit hartem Leitungswasser empfiehlt sich die Nutzung eines Wasserenthärters oder das Sammeln von Regenwasser.

 

Schneiden

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen müssen Palmen nicht regelmäßig geschnitten werden, um ihr Wachstum zu fördern. In der Tat kann ein falscher Schnitt sogar der Pflanze schaden.

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden

Generell ist regelmäßiges Schneiden nicht erforderlich, da Palmen neue Wedel nur an einem einzigen Punkt, der Spitze, bilden. Das bedeutet, dass ein regelmäßiger Schnitt das Wachstum nicht fördert und im schlimmsten Fall sogar schädlich sein kann. Es ist jedoch ratsam, vertrocknete oder braune Blätter zu entfernen, um das Erscheinungsbild der Palme zu verbessern und mögliche Pilzkrankheiten zu bekämpfen.

Wie schneiden?

  • Scharfes Werkzeug: Verwenden Sie eine scharfe Gartenschere oder ein Messer, um einen glatten Schnitt zu gewährleisten.
  • Blattstiele: Schneiden Sie vertrocknete Wedel bis zum Stamm zurück. Lassen Sie jedoch immer einen kleinen Teil des Blattstiels stehen, um ein gleichmäßiges Bild zu erhalten und die Palme nicht zu verletzen.
  • Spitze: Schneiden Sie niemals die Spitze der Palme ab, da dies zum Absterben der Pflanze führen kann.
  • Wunden: Versiegeln Sie größere Schnittwunden mit einem geeigneten Wundverschlussmittel, um Infektionen vorzubeugen.

Umtopfen

Die Phoenix canariensis ist eine robuste und pflegeleichte Zimmerpflanze, die jedoch regelmäßiges Umtopfen benötigt, um optimal zu gedeihen.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Umtopfen?

  • Junge Pflanzen: Junge Kanarische Dattelpalmen sollten jährlich umgetopft werden, um ihr gesundes Wachstum zu unterstützen.
  • Ältere Pflanzen: Ältere Exemplare können alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden, um ihre Wurzeln zu erneuern.
  • Umtopfen im Frühjahr: Der Frühling ist der ideale Zeitpunkt für das Umtopfen, bevor die Palme neue Wedel austreibt.

Anzeichen für ein notwendiges Umtopfen sind:

  • Wurzeln wachsen aus den Drainagelöchern am Topfboden.
  • Der komplette Wurzelballen wird nach oben vom Topf rausgedrückt.
  • Die Erde im Topf trocknet schnell aus.
  • Die Palme zeigt kein gesundes Wachstum mehr.

Welches Substrat und Topf sollten Sie wählen?

Das Substrat sollte gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden. Sie können entweder ein spezielles Palmensubstrat verwenden oder Ihre eigene Mischung aus gleichen Teilen Blumenerde, Sand und Kies herstellen.

Beim Topf ist es wichtig, dass er nur leicht größer ist als der aktuelle, um ein Übermaß an Wasseransammlung zu verhindern. Achten Sie darauf, dass der Topf über Drainagelöcher am Boden verfügt, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Dies gewährleistet eine gesunde Entwicklung Ihrer Kanarischen Dattelpalme.

So topfen Sie Ihre Kanarische Dattelpalme um:

  1. Vorbereitung: Bereiten Sie den neuen Topf und das Substrat vor.
  2. Gießen: Befeuchten Sie die Erde einige Stunden vor dem Umtopfen, um sie zu lockern.
  3. Alte Erde entfernen: Klopfen Sie den alten Topf vorsichtig an, um den Wurzelballen zu lösen, und entfernen Sie die alte Erde von den Wurzeln.
  4. Wurzelballen einkürzen: Schneiden Sie maximal 20% von der Unterseite des Ballens ab, ggf. auch seitlich einküzen, um sie zu revitalisieren.
  5. Einpflanzen: Setzen Sie die Palme in den neuen Topf, füllen Sie ihn mit Substrat und achten Sie darauf, dass die Basis der Palme nicht zu tief liegt.
  6. Gießen: Nach dem Umtopfen gut gießen, um die Erde zu setzen.
  7. Standort: Platzieren Sie die Palme an ihrem gewohnten Standort.

Nach dem Umtopfen:

Nach dem Umtopfen ist es wichtig, die Erde in den ersten Wochen feucht zu halten, aber gleichzeitig Staunässe zu vermeiden. Dadurch ermöglichen Sie der Kanarischen Dattelpalme, sich optimal zu etablieren.

Düngen Sie die Palme frühestens vier bis sechs Wochen nach dem Umtopfen. Dies gibt den Wurzeln Zeit, sich an das neue Substrat anzupassen, ohne überfordert zu werden.

Für eine gesunde Entwicklung sollten Sie die Palme im Frühjahr und Sommer mit einem speziellen Palmendünger düngen. Dies versorgt sie mit den notwendigen Nährstoffen für ein kräftiges Wachstum.

Durch regelmäßiges Umtopfen unterstützen Sie die Kanarische Dattelpalme dabei, sich optimal zu entwickeln und ihr volles Potential zu entfalten.

Die kanarische Dattelpalme überwintern

Wenn die kalte Jahreszeit näher rückt, benötigt die Kanarische Dattelpalme besondere Pflege, um gesund und vital zu bleiben. Hier sind einige Schritte, die Ihnen helfen, Ihre Palme sicher durch den Winter zu bringen.

Der richtige Zeitpunkt für die Überwinterung

Ab Mitte Oktober lohnt es sich bereits, die Temperaturen im Blick zu behalten, vor allem am frühen Morgen. Einzelne Nachtfröste stellen in der Regel kein Problem dar. Im November sollten Sie dann Ihre Dattelpalme ins Winterquartier bringen. Doch sobald es draußen wieder halbwegs frostfrei ist, normalerweise Ende März oder Anfang April, kann die Palme wieder ins Freie gestellt werden.

 

  • Überwinterung im Freien
    • Die Kanarische Dattelpalme ist nur bedingt winterhart und verträgt Temperaturen von etwa -5°C bis -10°C, wenn sie gut geschützt wird. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen, um die Palme im Freien zu überwintern:
      • Standortwahl:
        • Wählen Sie einen geschützten Platz, z. B. an einer Hauswand oder in einer windgeschützten Ecke.
        • Vermeiden Sie Standorte, an denen kalter Wind oder Zugluft die Palme zusätzlich belastet.
      • Isolierung des Wurzelbereichs:
        • Decken Sie die Basis der Palme mit einer dicken Schicht Mulch, Laub oder Stroh ab, um die Wurzeln vor Frost zu schützen.
        • Nutzen Sie Kokosmatten oder spezielle Isoliermatten, um den Topf bei Kübelpflanzen einzuwickeln.
      • Schutz der Krone:
        • Umwickeln Sie die Wedel locker mit einem atmungsaktiven Vlies, um Frostschäden zu vermeiden.
        • Bei stärkerem Frost kann zusätzlich ein Frostschutzvlies oder ein Jutesack über die Krone gestülpt werden.
      • Bewässerung:
        • Auch im Winter benötigt die Palme Wasser, allerdings in reduzierter Menge. Gießen Sie an frostfreien Tagen, wenn der Boden trocken ist, um die Wurzeln vor Austrocknung zu schützen.
      • Schutz vor Schnee:
        • Entfernen Sie schweren Schnee von den Wedeln, da das Gewicht sie beschädigen kann.

 

  • Überwinterung in Gebäuden
    • Die Überwinterung in Gebäuden ist die sicherste Methode, besonders in Regionen mit strengen Wintern. Dabei sollten die natürlichen Bedürfnisse der Palme berücksichtigt werden:
      • Temperatur:
        • Ideal sind Temperaturen zwischen 5°C und 10°C.
        • Vermeiden Sie Räume, die zu warm (über 15°C) oder zu kalt (unter 0°C) sind, da dies das Wachstum und die Gesundheit der Palme beeinträchtigen kann.
      • Licht:
        • Stellen Sie die Palme an einen möglichst hellen Ort, z. B. in einen Wintergarten oder ein helles Treppenhaus.
        • Vermeiden Sie warme und dunkle Standorte, da diese zum Absterben der Palme führen können.
        • Wenn kein ausreichend natürliches Licht vorhanden ist, können Sie LED-Pflanzenleuchten einsetzen, um die Photosynthese zu unterstützen.
      • Luftfeuchtigkeit:
        • In beheizten Innenräumen kann die Luftfeuchtigkeit zu niedrig sein, was die Palme schädigen kann. Stellen Sie eine große Schale mit Wasser in die Nähe oder nutzen Sie einen Luftbefeuchter, um die Feuchtigkeit zu erhöhen. Die optimale Luftfeuchtigkeit beträgt 60 bis 80 % r. F.
      • Bewässerung:
        • Gießen Sie sparsam und nur, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Staunässe unbedingt vermeiden.
        • Verwenden Sie kalkarmes Wasser, z. B. abgestandenes Leitungswasser, am besten aber Regenwasser.
      • Schädlingskontrolle:
        • Kontrollieren Sie die Palme regelmäßig auf Spinnmilben oder Schildläuse, die in Innenräumen häufiger auftreten können. Bei Befall sofort handeln, z. B. durch Absprühen mit Wasser oder die Anwendung eines geeigneten Mittels.

Zusammenfassung

  • Im Freien: Geeignet für milde Regionen mit gelegentlichem Frost. Schutz vor Kälte, Wind und Schnee ist essenziell.
  • In Gebäuden: Bietet maximale Sicherheit vor Frost und sollte mit ausreichend Licht und moderater Bewässerung kombiniert werden.

Die Entscheidung für eine der Methoden hängt von den klimatischen Bedingungen und den Möglichkeiten vor Ort ab. Mit der richtigen Vorbereitung übersteht Ihre Kanarische Dattelpalme die Wintermonate gesund und vital.

Worauf sollten Sie während der Überwinterung achten?

Im Winter ist es wichtig, beim Gießen zurückhaltender zu sein. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben leicht antrocknen, um Staunässe zu vermeiden. Auf Düngung sollten Sie im Winter verzichten. Es ist auch ratsam, die Palme regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten zu kontrollieren, um rechtzeitig handeln zu können.

Krankheiten, Pflegefehler und Schädlinge

Bei der Pflege von Kanarischen Dattelpalmen ist es wichtig, auf mögliche Pflegefehler, Krankheiten und Schädlinge zu achten, um die Gesundheit der Pflanze zu erhalten.

Pflegefehler können verschiedene Symptome verursachen:

Symptom Ursache Abhilfe
Sehr weiche Triebe/Monsterwuchs Zu wenig Licht, zu viel Wärme und Wasser Mehr Licht, weniger Wasser und kühler stellen. Betroffene Triebe nicht zurückschneiden!
Gelbe Wedel (evtl. auch durch Schädlinge) Zu viel Wasser, zu wenig Licht, Eisenmangel Weniger gießen/heller stellen. Evtl. pH-Wert kontrollieren und bei zu hohem Wert mit speziellem Eisendünger düngen.
Erst gelbliche, dann bräunliche Flecken auf den Wedeln Sonnenbrand Keine Abhilfe möglich, Palme in Zukunft nach dem Winter nicht gleich in pralle Sonne stellen.
Vertrocknete Blattspitzen Zu geringe Luftfeuchtigkeit Luftfeuchtigkeit erhöhen/regelmäßig einnebeln. Vertrocknete Spitzen aus optischen Gründen abschneiden (kleiner Rest muss stehen bleiben).
Wedel vertrocknen ganz (braun) Zu viel Wasser Wurzeln auf Fäulnis kontrollieren. Faules Substrat entfernen, durch neues ersetzen und weniger gießen.
Wedel vertrocknen ganz (grün) Wassermangel Gießen, aber nicht übertreiben. Evtl. sind Schädlinge die Ursache.

Bei Krankheiten können folgende Symptome auftreten:

Symptom Ursache Abhilfe
Schwarzer Belag auf den Wedeln Pilzerkrankung (Rußtau) Wedel abwaschen/abduschen und Läuse bekämpfen.
Knötchen auf den Palmwedeln Phoenix-Brandpilz Mit geeignetem Fungizid spritzen. Befallene Wedel abschneiden und verbrennen, nicht kompostieren.

Schließlich können auch Schädlinge ein Problem darstellen:

Symptom Ursache Abhilfe
Gelbliche bis weiße Wedel, feine Gespinste, evtl. rote Tierchen Spinnmilben/rote Spinnmilbe Sechs Wochen lang spritzen. Luftfeuchtigkeit erhöhen.
Helle Flecken auf den Wedeln Blattläuse oder Thripse Abduschen mit scharfem Wasserstrahl. In hartnäckigen Fällen spritzen.
Weiße, wollige Beläge, später gelbe/weiße Blattverfärbung Woll- bzw. Schmierläuse Mit systemischem Mittel spritzen.
Hell verfärbte Wedel Schildläuse (meist auf der Unterseite) Absammeln, mit Mineralöl betupfen oder mit systemischem Mittel spritzen.

Durch regelmäßige Beobachtung und geeignete Maßnahmen können Sie Ihre Kanarische Dattelpalme gesund und vital halten.

Vermehren und selbst ziehen

Die Phoenix canariensis kann das ganze Jahr über aus Samen gezogen werden. Im Fachhandel ist entsprechendes Saatgut erhältlich. Die Anzucht ist jedoch sehr langwierig: Es kann Monate dauern, bis sich die ersten Keimlinge zeigen.

So geht's:

  • Samen vorbereiten: Weichen Sie die Dattelsamen für einen Tag in lauwarmem Wasser ein. Dies verbessert die Keimrate.
    Pers. Erfahrung: Ich habe festgestellt, dass das Einweichen der Samen über Nacht in einer Mischung aus Wasser und Kamillentee die Keimrate verbessert. Samen mit einer glänzenden, glatten Oberfläche haben oft eine bessere Keimrate.
  • Samen aussäen: Füllen Sie die Pflanztöpfe mit Anzuchterde. Stecken Sie die Dattelsamen mindestens 1 cm tief in die Erde. Drücken Sie die Erde leicht an.
  • Warm und feucht halten: Stellen Sie die Gefäße an einen warmen Ort mit einer Temperatur von mindestens 25°C. Halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Durch die Verwendung eines Mini-Gewächshauses kann die Keimrate gesteigert werden.
    Ein alter Gärtnertrick: Legen Sie ein feuchtes Tuch über die Pflanztöpfe, um die Feuchtigkeit besser zu halten.
  • Geduld haben: Nun heißt es Geduld haben. Es kann einige Wochen bis Monate dauern, bis die ersten Keimlinge sich zeigen.
  • Umtopfen: Sobald die Keimlinge eine Höhe von etwa 10 cm erreicht haben, können Sie sie in größere Pflanztöpfe mit Palmenerde umtopfen.
  • Weiterpflege: Gießen Sie die jungen Palmen regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Stellen Sie die Pflanzen an einen hellen und warmen Ort.
  • Licht und Wärme: Die jungen Palmen benötigen viel Licht und Wärme. Stellen Sie sie daher an einen hellen Standort, idealerweise an ein Südfenster. Im Winter können Sie die Pflanzen mit einer Pflanzenlampe ergänzen.
  • Düngen: Düngen Sie die Palmen im Frühjahr und Sommer mit einem Palmendünger.
  • Umtopfen: Junge Palmen müssen jährlich umgetopft werden. Ältere Palmen können alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden.

Vermehrung durch Kindel

Die Palme kann auch vegetativ durch Kindel vermehrt werden. Kindel sind junge Triebe, die im Frühjahr direkt neben dem Hauptstamm aus der Erde sprießen.

  • Kindel auswählen: Wählen Sie ein kräftiges und gesundes Kindel aus.
  • Kindel abtrennen: Schneiden Sie das Kindel mit einem scharfen Messer vorsichtig vom Hauptstamm ab. Achten Sie darauf, dass Sie dabei möglichst viele Wurzeln mitnehmen.
  • Wundbehandlung: Lassen Sie die Schnittstelle am Kindel und am Hauptstamm einige Stunden antrocknen. Behandeln Sie die Schnittstellen mit einem Fungizid, um Pilzinfektionen vorzubeugen.
  • Einpflanzen: Füllen Sie einen Pflanztopf mit Anzuchterde. Setzen Sie das Kindel in den Topf und füllen Sie die Erde so auf, dass die Wurzeln vollständig bedeckt sind. Drücken Sie die Erde leicht an.
  • Gießen und feucht halten: Gießen Sie das Kindel an und halten Sie die Erde in den folgenden Wochen gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie Staunässe.
  • Warm und hell stellen: Stellen Sie den Pflanztopf an einen warmen und hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Optimal ist eine Temperatur von 20°C bis 25°C.
    In kälteren Regionen sollte das Kindel nach dem Einpflanzen an einen beheizten Platz gestellt werden, um die Wurzelbildung zu fördern.
  • Geduld haben: Es kann einige Wochen dauern, bis das Kindel anwurzelt. In dieser Zeit sollten Sie die Erde regelmäßig feucht halten.
  • Umtopfen: Sobald das Kindel gut bewurzelt ist, können Sie es in einen größeren Topf mit Palmenerde umtopfen.

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  • Sorgfältige Verpackung: Ihre Pflanze wird sicher und transportsicher verpackt, damit sie unversehrt bei Ihnen ankommt.
  • Schnelle Lieferung: Innerhalb von 3 bis 4 Werktagen halten Sie Ihre Kanarische Dattelpalme in Händen.
  • Kompetenter Kundenservice: Unser freundliches und fachkundiges Team steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie Fragen zu Ihrer Palme oder dem Bestellvorgang haben.

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