Geleepalme
Geleepalme (Butia capitata)
Diese edle Palmenart vereint Robustheit mit exotischer Schönheit und bringt ein Hauch von Fernweh direkt in dein Zuhause.
Alle Informationen findest du hier!
Hersteller gemäß GPSR
Palmenstadl-Pflanzen
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Palmenstadl-Pflanzen
🌴 Geleepalme – Exotische Eleganz mit essbaren Früchten
Die Geleepalme, botanisch Butia capitata, ist eine der beliebtesten Zierpalmen für Garten und Terrasse. Mit ihren elegant bogenförmig überhängenden Wedeln und dem charakteristischen schlanken Stamm setzt sie exotische Akzente. Ursprünglich aus den subtropischen Regionen Südamerikas stammend, hat sie sich als robuste Kübelpflanze etabliert, die bei richtiger Pflege viele Jahre Freude bereitet.
Besonders faszinierend sind die im Frühjahr erscheinenden gelben Blütenstände, die einen angenehmen Duft verströmen. Aus ihnen entwickeln sich im Herbst orangefarbene, essbare Früchte, die der Pflanze ihren deutschen Namen verleihen. Diese können zu Marmelade oder Gelee verarbeitet werden und haben einen süß-säuerlichen Geschmack.
In diesem umfassenden Pflegeleitfaden erfährst du alles Wichtige über Standort, Bewässerung, Substrat, Düngung und Überwinterung deiner Geleepalme. Mit den richtigen Maßnahmen entwickelt sich deine Butia capitata zu einem prächtigen Blickfang, der mediterranes Flair in deinen Außenbereich bringt.
Geleepalme als Solitärpflanze mit charakteristischem Wuchs
☀️ Standort & Licht
Die Geleepalme stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Südamerikas, insbesondere aus Brasilien, Uruguay, Paraguay und Argentinien. Dort wächst sie in offenen Graslandschaften, lichten Wäldern und entlang von Flussufern, oft als Solitärbaum in vollsonniger Lage. Das Klima in ihrer Heimat ist geprägt von warmen Sommern mit Durchschnittstemperaturen zwischen 20 und 30 Grad, während die Winter mild bis kühl verlaufen mit gelegentlichen Nachtfrösten. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ist die Geleepalme an volle Sonneneinstrahlung gewöhnt und erhält täglich mindestens sechs bis acht Stunden direktes Sonnenlicht. Diese Bedingungen prägen ihre Ansprüche in der Kultur und erklären, warum sie zu den sonnenliebendsten Palmen überhaupt gehört.
Für eine gesunde Entwicklung benötigt deine Geleepalme daher einen vollsonnigen Standort mit mehreren Stunden direkter Sonneneinstrahlung täglich. Je mehr Licht sie erhält, desto kompakter wächst sie und desto intensiver färben sich die bläulich-grünen Wedel. Bei Lichtmangel werden die Wedel länger, dünner und weniger stabil, was zu einem unharmonischen Erscheinungsbild führt. Auch die Blüten- und Fruchtbildung leidet unter zu wenig Licht. Ein weiteres Zeichen für unzureichende Beleuchtung ist hellgrünes oder gelbliches Laub, das auf geschwächtes Wachstum hindeutet.
In der Kultur in Deutschland und Europa eignen sich vor allem Südterrassen, Südbalkone oder sonnige Plätze im Garten. Während der warmen Monate von Mai bis September steht die Geleepalme idealerweise im Freien, wo sie von der natürlichen Witterung profitiert. Achte darauf, dass der Standort windgeschützt ist, da starke Böen die langen Wedel beschädigen können. Im Winterquartier benötigt sie einen hellen, kühlen Raum mit Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad. Ein ungeheizter Wintergarten, ein helles Treppenhaus oder ein kühler Kellerraum mit Zusatzbeleuchtung sind geeignete Überwinterungsplätze.
💧 Bewässerung
Gefiederte Wedel der Geleepalme mit charakteristischer Struktur
Die Geleepalme benötigt während der Wachstumsphase von Frühjahr bis Herbst regelmäßige Wassergaben. Gieße durchdringend, sobald die oberste Substratschicht angetrocknet ist. Das bedeutet, dass du den Wurzelballen komplett durchfeuchtest, bis Wasser aus den Abzugslöchern läuft. Anschließend lässt du das Substrat leicht antrocknen, bevor du erneut gießt. Diese Methode fördert eine tiefe Durchwurzelung und verhindert Staunässe.
Staunässe ist der größte Feind der Geleepalme und führt schnell zu Wurzelfäule. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer abfließen kann und sich nicht im Untersetzer oder Übertopf sammelt. Bei ausgepflanzten Exemplaren im Garten ist ein durchlässiger Boden essenziell. Schwere, lehmige Erde solltest du mit Sand, Kies oder Lavagranulat auflockern, um die Drainage zu verbessern.
Im Winter reduzierst du die Wassergaben deutlich, da die Pflanze in dieser Zeit ruht. Halte das Substrat nur leicht feucht und verhindere völliges Austrocknen. Die genaue Gießhäufigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Topfgröße und Substrat. Grundsätzlich benötigen Pflanzen in kleineren Töpfen häufigeres Gießen als solche in großen Kübeln. Weitere Informationen zur optimalen Bewässerungstechnik findest du in unserem Ratgeber zu Tipps zur richtigen Bewässerung und Pflege von Palmen.
🪴 Substrat & Umtopfen
Die Wahl des richtigen Substrats ist entscheidend für das gesunde Wachstum deiner Geleepalme. Sie benötigt ein lockeres, gut durchlässiges Substrat, das Wasser speichert, aber gleichzeitig überschüssige Feuchtigkeit schnell ableitet. Der pH-Wert sollte im Bereich zwischen 6 und 7 liegen, also im leicht sauren bis neutralen Bereich. Die Palmenstadl-Palmenerde ist optimal zusammengesetzt und kann direkt verwendet werden, ohne dass du sie mischen musst.
Möchtest du den Drainageanteil noch weiter erhöhen, kannst du optional Lavagranulat, Bims oder Perlite untermischen. Dies ist besonders bei Pflanzen in größeren Kübeln sinnvoll, wo sich leicht Staunässe bilden kann. Ein Anteil von etwa 20 Prozent mineralischer Bestandteile verbessert die Drainage spürbar. Vermeide herkömmliche Blumenerde, da diese oft zu kompakt ist und zu viel Feuchtigkeit speichert. Weitere Informationen zur optimalen Substratgestaltung findest du in unserem professionellen pH-Guide für Palmen und Exoten.
Topfe deine Geleepalme um, wenn die Wurzeln den Topf vollständig durchwurzelt haben oder aus den Abzugslöchern herauswachsen. Junge Pflanzen benötigen alle zwei bis drei Jahre einen größeren Topf, ältere Exemplare seltener. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Wähle einen Topf, der nur wenig größer ist als der bisherige, da zu viel Substrat die Wurzeln überfordern kann und die Gefahr von Staunässe steigt.
Beim Umtopfen entfernst du vorsichtig altes Substrat von den Wurzeln und kürzt beschädigte oder abgestorbene Wurzelteile. Achte auf gute Drainage durch ausreichend große Abzugslöcher im Topfboden. Eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton am Topfboden verhindert zusätzlich Staunässe. Nach dem Umtopfen gießt du die Pflanze an und stellst sie für einige Tage etwas schattierter, damit sie sich erholen kann.
Strukturiertes Palmensubstrat mit mineralischen Bestandteilen
🌿 Düngung
Die Geleepalme hat während der Wachstumsphase von März bis September einen erhöhten Nährstoffbedarf. Eine regelmäßige Düngung ist daher wichtig für gesundes Wachstum, intensive Blattfarbe und kräftige Wedel. Du hast mehrere Möglichkeiten, deine Pflanze optimal zu versorgen: Ein Langzeitdünger für sechs Monate kann im Frühjahr ins Substrat eingearbeitet werden und versorgt die Pflanze die gesamte Wachstumsphase über. Alternativ verwendest du einen Drei-Monats-Dünger und gibst bei Bedarf im Sommer eine zweite Portion nach.
Eine weitere Option ist ein löslicher Palmendünger, den du wöchentlich mit dem Gießwasser ausbringst. Diese Methode ermöglicht eine sehr gleichmäßige Nährstoffversorgung, erfordert aber etwas mehr Aufmerksamkeit. Achte darauf, die Dosierungsanleitung des Herstellers zu befolgen, da Überdüngung zu Wurzelschäden und Salzansammlungen im Substrat führen kann. Im Winter stellst du die Düngung komplett ein, da die Pflanze in dieser Zeit ruht und keine Nährstoffe aufnimmt. Eine Übersicht über geeignete Dünger für Palmen und Exoten findest du in unserem Sortiment.
Zeichen von Nährstoffmangel sind gelbe oder hellgrüne Wedel, langsames Wachstum oder kleine, schwache Blätter. Besonders Stickstoff-, Magnesium- und Eisenmangel treten häufig auf. Ein ausgewogener Palmendünger mit allen wichtigen Makro- und Mikronährstoffen beugt diesen Problemen vor. Bei sehr hartem Gießwasser kann es zu Kalkablagerungen im Substrat kommen, die die Nährstoffaufnahme behindern. In diesem Fall hilft regelmäßiges Durchspülen des Substrats mit weichem Wasser.
❄️ Überwinterung
Die Geleepalme ist bedingt winterhart und verträgt kurzzeitig Temperaturen bis etwa minus 8 Grad. Allerdings sind längere Frostperioden oder sehr strenge Winter problematisch. In Regionen mit milden Wintern kann sie daher ausgepflanzt bleiben, benötigt aber zuverlässigen Schutz. Kübelpflanzen sollten rechtzeitig vor den ersten Frösten ins Winterquartier gebracht werden, idealerweise im Oktober oder November.
Geleepalme im hellen, kühlen Winterquartier
Das ideale Winterquartier ist hell und kühl mit Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad. Ein ungeheizter Wintergarten, ein helles Treppenhaus oder ein Kellerraum mit Fenstern sind gut geeignet. Je kühler die Überwinterung, desto weniger Licht benötigt die Pflanze. Bei wärmerer Überwinterung über 15 Grad steigt der Lichtbedarf deutlich, da die Pflanze weiter wächst. Fehlt dann ausreichend Licht, entwickelt sie lange, schwache Triebe. Weitere Details zur Überwinterung von Palmen, Oliven und Oleander im Kübel findest du in unserem Ratgeber.
Ausgepflanzte Geleepalmen benötigen in kalten Regionen Winterschutz. Umwickle den Stamm mit Jute oder Vlies und bedecke den Wurzelbereich mit einer dicken Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch. Bei angekündigten Extremfrösten kannst du zusätzlich die Wedel zusammenbinden und mit Vlies umhüllen. Heizkabel oder beheizte Überwinterungszelte bieten zusätzlichen Schutz in besonders kalten Nächten. Nach dem Winter entfernst du den Schutz schrittweise, sobald keine Fröste mehr zu erwarten sind.
💨 Luftfeuchtigkeit
Die Geleepalme stammt aus subtropischen Regionen und bevorzugt moderate Luftfeuchtigkeit. Im Freien während der warmen Jahreszeit ist dies meist kein Problem, da natürliche Witterung und gelegentlicher Regen für ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen. Kritisch wird es vor allem im Winterquartier, wenn trockene Heizungsluft die Luftfeuchtigkeit stark absenkt.
Zu trockene Luft begünstigt Schädlingsbefall, insbesondere Spinnmilben, und kann zu braunen Blattspitzen führen. Idealerweise liegt die Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 Prozent. Du kannst die Wedel regelmäßig mit kalkfreiem Wasser besprühen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen und gleichzeitig Staub zu entfernen. Achte darauf, dass die Wedel nicht dauerhaft nass bleiben, da dies Pilzerkrankungen begünstigt.
Alternativ kannst du Luftbefeuchter einsetzen oder Wasserschalen in der Nähe der Pflanze aufstellen. Auch das Gruppieren mehrerer Pflanzen erhöht die lokale Luftfeuchtigkeit durch Verdunstung. Im Winterquartier solltest du außerdem für regelmäßige Belüftung sorgen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Öffne an milden Tagen kurzzeitig die Fenster, um frische Luft hereinzulassen.
🐛 Schädlinge
Die Geleepalme kann von verschiedenen Schädlingen befallen werden, vor allem wenn sie geschwächt ist oder ungünstige Bedingungen herrschen. Zu den häufigsten Schädlingen gehören Spinnmilben, Schildläuse und Wollläuse. Spinnmilben treten besonders bei trockener Raumluft im Winterquartier auf und sind an feinen Gespinsten zwischen den Wedeln sowie an hellen Punkten auf den Blättern zu erkennen. Bei starkem Befall verfärben sich die Wedel bronzefarben.
Schildläuse und Wollläuse saugen an den Wedeln und hinterlassen klebrige Ausscheidungen. Sie sitzen oft an den Blattunterseiten oder in Blattachseln. Bei Befall entfernst du stark befallene Wedel und behandelst die Pflanze mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel oder setzt Nützlinge wie Raubmilben oder Schlupfwespen ein. Alternativ kannst du bei leichtem Befall die Schädlinge mechanisch mit einem feuchten Tuch entfernen.
Vorbeugend hilft regelmäßiges Kontrollieren der Pflanze, insbesondere der Blattunterseiten. Abbrausen der Wedel mit Wasser entfernt Staub und reduziert Schädlingsdruck. Achte auf gute Standortbedingungen mit ausreichend Licht, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation. Geschwächte Pflanzen sind anfälliger für Schädlinge als kräftige, gut versorgte Exemplare. Bei wiederkehrendem Befall solltest du die Pflege und Standortbedingungen überprüfen.
✂️ Exoten schneiden
Die Geleepalme benötigt nur minimalen Schnitt und entwickelt sich am besten, wenn du sie weitgehend in Ruhe lässt. Entferne lediglich komplett vertrocknete oder abgestorbene Wedel, indem du sie nahe am Stamm abschneidest. Verwende dazu eine saubere, scharfe Gartenschere oder Säge, um saubere Schnitte zu erzielen und Infektionen zu vermeiden. Schneide niemals grüne oder nur teilweise braune Wedel ab, da die Pflanze daraus noch Nährstoffe zurückzieht.
Auch verblühte Blütenstände kannst du entfernen, wenn sie optisch stören oder du keine Früchte ernten möchtest. Das Entfernen der Blütenstände spart der Pflanze Energie, die sie in Wedelwachstum investieren kann. Möchtest du jedoch die dekorativen orangefarbenen Früchte genießen, lässt du die Blüten natürlich stehen.
Der beste Zeitpunkt für Pflegeschnitte ist das Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Vermeide Schnittmaßnahmen im Herbst oder Winter, da offene Schnittwunden bei Frost Schaden nehmen können. Nach dem Schnitt kannst du die Schnittstellen mit einem Wundverschlussmittel behandeln, um Pilzinfektionen vorzubeugen. Generell gilt: Je weniger du schneidest, desto besser. Palmen regenerieren sich langsamer als viele andere Pflanzen.
⚠️ Pflegefehler
Einer der häufigsten Pflegefehler bei der Geleepalme ist Staunässe. Wenn die Wurzeln dauerhaft im Wasser stehen, faulen sie und die Pflanze kann keine Nährstoffe mehr aufnehmen. Anzeichen sind gelbe Wedel, ein unangenehmer Geruch aus dem Substrat und weiche, matschige Wurzeln. Bei Verdacht auf Wurzelfäule solltest du die Pflanze umtopfen, faulende Wurzeln entfernen und in frisches, durchlässiges Substrat setzen.
Ein weiterer Fehler ist zu wenig Licht, besonders im Winterquartier. Die Geleepalme reagiert darauf mit langen, dünnen Wedeln und hellgrüner Färbung. Stelle sie an den hellsten verfügbaren Platz oder ergänze mit Pflanzenlampen. Auch zu warme Überwinterung bei gleichzeitig wenig Licht führt zu schwachem Wachstum.
Nährstoffmangel zeigt sich durch gelbe oder blasse Wedel, langsames Wachstum und kleine Blätter. Dünge regelmäßig während der Wachstumsphase und verwende einen ausgewogenen Palmendünger. Überdüngung ist ebenfalls problematisch und führt zu Salzansammlungen im Substrat, die die Wurzeln schädigen. Braune Blattspitzen können ein Zeichen dafür sein. Spüle das Substrat gelegentlich mit klarem Wasser durch, um überschüssige Salze auszuwaschen.
Zu schnelles Ausräumen im Frühjahr kann zu Frostschäden führen. Gewöhne die Pflanze schrittweise an die Außenbedingungen und stelle sie erst nach den Eisheiligen dauerhaft ins Freie. Auch pralle Mittagssonne nach monatelanger Überwinterung kann zu Verbrennungen führen. Stelle die Pflanze zunächst für einige Tage halbschattig auf, bevor du sie an ihren endgültigen sonnigen Platz bringst.
📅 Pflegekalender
Frühling (März – Mai): Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns für deine Geleepalme. Beginne ab März mit der Düngung und erhöhe die Wassergaben schrittweise. Kontrolliere die Pflanze auf Schädlinge und entferne abgestorbene Wedel. Bei Bedarf kannst du jetzt umtopfen. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, gewöhnst du die Pflanze langsam an die Außenbedingungen und stellst sie an ihren sonnigen Sommerstandort.
Sommer (Juni – August): Im Sommer steht die Geleepalme idealerweise im Freien an einem vollsonnigen, windgeschützten Platz. Gieße regelmäßig und achte darauf, dass das Substrat zwischen den Wassergaben leicht antrocknet. Dünge weiterhin wöchentlich mit löslichem Dünger oder vertraue auf den im Frühjahr eingearbeiteten Langzeitdünger. Kontrolliere regelmäßig auf Schädlinge. Im Hochsommer kannst du die Wedel gelegentlich abbrausen, um Staub zu entfernen.
Junge Geleepalme im Wachstum
Herbst (September – November): Ab September reduzierst du die Düngung schrittweise und stellst sie Ende September ein. Verringere auch die Wassergaben allmählich. Bereite das Winterquartier vor und bringe die Pflanze rechtzeitig vor den ersten Frösten ins Innere, idealerweise im Oktober. Kontrolliere sie vor dem Einräumen gründlich auf Schädlinge, um diese nicht mit ins Winterquartier zu verschleppen. Entferne stark beschädigte oder kranke Wedel.
Winter (Dezember – Februar): Im Winter ruht die Geleepalme und benötigt nur minimale Pflege. Halte das Substrat leicht feucht, aber keinesfalls nass. Dünge nicht. Sorge für ausreichend Licht und kühle Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad. Kontrolliere regelmäßig auf Schädlinge, da trockene Heizungsluft Spinnmilben begünstigt. Lüfte das Winterquartier an milden Tagen kurz. Ab Februar kannst du langsam wieder mit der Düngung beginnen und die Pflanze auf die Ausräumsaison vorbereiten.
| Monat | Maßnahme | Hinweise |
|---|---|---|
| Januar – Februar | Winterruhe, minimale Pflege | Substrat leicht feucht halten, nicht düngen, auf Schädlinge kontrollieren |
| März | Düngung beginnen, Wassergaben erhöhen | Langzeitdünger einarbeiten oder wöchentliche Düngung starten |
| April – Mai | Umtopfen bei Bedarf, schrittweise ausräumen | Nach Eisheiligen dauerhaft ins Freie, langsam an Sonne gewöhnen |
| Juni – August | Regelmäßig gießen und düngen | Vollsonniger Standort, Schädlingskontrolle, Wedel abbrausen |
| September | Düngung reduzieren und einstellen | Wassergaben verringern, Winterquartier vorbereiten |
| Oktober | Ins Winterquartier bringen | Vor Frost schützen, auf Schädlinge kontrollieren |
| November | Wassergaben weiter reduzieren | Hell und kühl stellen, regelmäßig lüften |
| Dezember | Winterruhe | Nur leicht feucht halten, Schädlingskontrolle |
Praxis-Beispiel: Geleepalme im Wintergarten in Kelheim
Ausgangssituation: Ein Kunde aus Kelheim kultivierte seine Geleepalme in einem hellen, aber ungeheizten Wintergarten. Im ersten Winter zeigte die Pflanze vermehrt gelbe Wedel und schwaches Wachstum. Die Temperaturen schwankten zwischen 3 und 15 Grad, die Luftfeuchtigkeit war durch gelegentliches Heizen sehr niedrig. Zudem wurde die Pflanze während der Wintermonate weiterhin regelmäßig gedüngt.
Maßnahmen: Wir empfahlen, die Düngung im Winter komplett einzustellen und die Wassergaben drastisch zu reduzieren. Die Luftfeuchtigkeit wurde durch regelmäßiges Besprühen der Wedel erhöht. Außerdem stellte der Kunde einen Luftbefeuchter auf und sorgte für regelmäßige Belüftung an milden Tagen. Im Frühjahr wurde die Pflanze umgetopft, beschädigte Wurzeln entfernt und in frisches, durchlässiges Substrat gesetzt. Die Düngung begann erst wieder ab März mit einem Langzeitdünger.
Ergebnis: Bereits im zweiten Winter zeigte sich eine deutliche Verbesserung. Die Geleepalme behielt ihre kräftige grüne Färbung und entwickelte im Frühjahr einen starken Neuaustrieb. Der Schädlingsbefall ging zurück und die Pflanze bildete erstmals reichlich gelbe Blüten aus. Nach drei Jahren hatte sie eine imposante Größe erreicht und ist heute ein Blickfang im Wintergarten.
Standort: Ungeheizter Wintergarten Süd-West | Substrat: Palmenstadl-Palmenerde mit Lavagranulat | Düngung: Langzeitdünger sechs Monate im Frühjahr
😊 Geleepalme für deinen Garten
Die Geleepalme bringt mediterranes Flair auf deine Terrasse oder in deinen Garten. Mit ihren eleganten, bogenförmig überhängenden Wedeln und den dekorativen essbaren Früchten ist sie ein echter Blickfang. Bei Palmenstadl findest du robuste, freilandgezogene Exemplare, die optimal auf die Kultur in Mitteleuropa vorbereitet sind.
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❓ FAQ – Häufige Fragen zur Geleepalme
Qualität von Palmenstadl: Alle Geleepalmen werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.
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