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Obstpflanzen

🍑 Obstpflanzen – selbst ernten, mediterranes Flair genießen

Auf dieser Seite findest du alles rund um unsere fünf Obstpflanzen-Highlights: Feigenbaum, Granatapfelbaum, Indianerbanane, Weinrebe und Zwergpfirsich – mit Kurzprofil jeder Art, Entscheidungshilfe für deinen Standort, Pflanzung und Pflege im Jahresverlauf sowie einer klaren Übersicht, welche Arten winterhart sind und welche ins Quartier müssen.

Es gibt kaum etwas Befriedigenderes als die eigene Ernte: eine reife Feige, direkt vom Baum in der Sonne pflücken, die prallen rubinroten Kerne eines selbst gezogenen Granatapfels herauslösen oder im Herbst die ersten Trauben von der eigenen Weinrebe kosten. Obstpflanzen verbinden das Beste aus zwei Welten – sie sind dekorativ und ertragreich zugleich. Auf Terrasse, Balkon oder im Garten schaffen sie echtes mediterranes Ambiente und liefern dabei Früchte, die du im Supermarkt in dieser Qualität kaum findest.

Was unsere Obstpflanzen auszeichnet: Es sind ausdauernde, mehrjährige Pflanzen mit echter Substanz. Einmal gut etabliert, liefern sie Saison für Saison Erträge – und werden mit jedem Jahr kräftiger, ausladender und ertragreicher. Ob als Kübelpflanze auf der Südterrasse, als Solitär im Garten oder als Rankpflanze an der Hauswand: Die fünf Arten in unserem Sortiment lassen sich vielseitig einsetzen und sind dabei überraschend pflegeleicht.

Auf dieser Seite stellen wir dir alle fünf Arten kompakt vor, geben dir eine ehrliche Standortberatung, erklären Pflanzung und Pflege Schritt für Schritt und zeigen dir genau, welche Pflanze winterhart ist, welche Winterschutz braucht und wie du alle sicher durch die kalte Jahreszeit bringst.

Obstpflanzen-Sortiment: Feigenbaum, Granatapfelbaum und Weinrebe auf einer sonnigen Terrasse in Kübeln
Feigenbaum, Weinrebe und Granatapfelbaum – Obstpflanzen mit mediterranem Charakter und echtem Ertrag

🍑 Warum Obstpflanzen vom Palmenstadl?

Obstpflanzen aus dem Gartencenter um die Ecke und Obstpflanzen aus einer spezialisierten Gärtnerei – das ist ein deutlicher Unterschied. Unsere Pflanzen werden freilandgezogen und sind gut durchwurzelt, wenn sie zu dir kommen. Das bedeutet: Sie sind von Beginn an kräftiger, anpassungsfähiger und tragen früher Früchte als schwach entwickelte Ware aus der Massenanzucht.

Hinzu kommt die Sortenauswahl: Wir führen keine austauschbaren Standardsorten, sondern bewährte Arten mit besonderen Eigenschaften – vom winterharten Zwergpfirsich für den kleinen Balkon bis zur Indianerbanane, die mit ihren tropisch anmutenden Früchten selbst erfahrene Hobbygärtner überrascht. Jede Pflanze in unserem Sortiment wurde mit Blick auf bayerische Klimabedingungen ausgewählt und hat sich in der Praxis bewährt.

Und noch ein Argument, das gerne unterschätzt wird: Obstpflanzen sind echte Dauerläufer. Eine gut etablierte Feige oder Weinrebe kann Jahrzehnte alt werden und dabei jedes Jahr Früchte liefern. Das macht sie zu einer der nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Entscheidungen, die du im Garten treffen kannst.

💡 Profi-Tipp

Kombiniere zwei oder drei Arten mit unterschiedlichen Erntezeiten – zum Beispiel Zwergpfirsich (Sommer), Feigenbaum (Spätsommer) und Granatapfelbaum (Herbst). So hast du von Juni bis Oktober immer frische Früchte aus dem eigenen Garten.

🌿 Die fünf Arten im Überblick

Unser Obstpflanzen-Sortiment vereint fünf sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen faszinierende Arten. Von der klassisch-mediterranen Feige über die prächtige Weinrebe bis zur exotischen Indianerbanane – hier ist für jeden Standort und jeden Geschmack etwas dabei.

Feigenbaum (Ficus carica)

Der Feigenbaum ist die mediterrane Obstpflanze schlechthin – und längst kein Exot mehr in deutschen Gärten. Er wächst kräftig, bildet schnell eine imposante Krone und trägt an sonnigen Standorten zuverlässig süße, aromatische Früchte. Im Kübel auf der Südterrasse oder ausgepflanzt an einer geschützten Hauswand zeigt er seine besten Seiten. Einmal etabliert, ist er erstaunlich robust und verzeiht auch kurze Trockenperioden. Besonders attraktiv: die großen, dekorativen Blätter mit mediterranem Charakter, die auch ohne Ernte schon Urlaubsgefühl verbreiten. Mehr zum Feigenbaum →

Granatapfelbaum (Punica granatum)

Granatapfelbaum mit leuchtend roten Früchten als Kübelpflanze auf der Terrasse
Granatapfelbaum – dekorativ und ertragreich zugleich

Der Granatapfelbaum begeistert auf zwei Ebenen: Im Sommer trägt er leuchtend orangerote Blüten, im Herbst dann die charakteristischen, rubinroten Früchte mit ihren saftigen Kernen. Als Kübelpflanze ist er für sonnige Terrassen und Balkone ideal geeignet und entwickelt dabei einen eleganten, buschig-aufrechten Wuchs. Er liebt Wärme und Sonne und kommt mit trockeneren Perioden sehr gut zurecht. Die Früchte sind essbar und von ausgezeichneter Qualität – ein echter Mehrwert gegenüber rein dekorativen Pflanzen. Mehr zum Granatapfelbaum →

Indianerbanane (Asimina triloba)

Die Indianerbanane ist die große Überraschung im Sortiment: vollkommen winterhart, anspruchslos und dennoch Trägerin der größten essbaren Frucht Nordamerikas. Ihre cremig-aromatischen Früchte erinnern an eine Mischung aus Banane, Mango und Vanillepudding – ein unvergesslicher Geschmack, den du im Handel nirgends findest. Als Gehölz wächst sie mittelschnell, verträgt auch Halbschatten und braucht – anders als die meisten anderen Obstpflanzen hier – kein Winterquartier. Ideal für naturnahe Gärten und alle, die etwas wirklich Besonderes suchen. Mehr zur Indianerbanane →

Weinrebe (Vitis vinifera)

Die Weinrebe verbindet dekorativen Wert mit echtem Ertrag – und das über viele Jahrzehnte. Als Kletterpflanze an Pergola, Hauswand oder Rankgitter entwickelt sie sich zu einem beeindruckenden Blickfang, der im Sommer kräftigen Schatten spendet und im Herbst mit süßen Trauben belohnt. Die Weinrebe ist vollkommen winterhart und kommt ohne besondere Schutzmaßnahmen durch den deutschen Winter. Einmal gepflanzt und in den ersten Jahren in Form gebracht, ist sie eine der pflegeleichtesten und langlebigsten Obstpflanzen überhaupt. Mehr zur Weinrebe →

Zwergpfirsich (Prunus persica, Zwergform)

Der Zwergpfirsich beweist, dass man auch auf kleinstem Raum echten Obstgenuss haben kann. Mit seiner kompakten Wuchsform ist er die perfekte Obstpflanze für Balkon, Terrasse oder kleine Gärten – voll ertragreicher Pfirsiche, die im Hochsommer reif werden und an Aroma kaum zu übertreffen sind. Er ist deutlich robuster als großwüchsige Pfirsichsorten, kommt mit dem Kübelleben hervorragend zurecht und begeistert im Frühjahr noch vor dem Blattaustrieb mit einem wunderschönen, rosa Blütenkleid. Ein echter Allrounder für ertragsorientierte Balkon- und Terrassengärtner. Mehr zum Zwergpfirsich →

📍 Welche Obstpflanze für welchen Standort?

Alle fünf Arten bevorzugen grundsätzlich sonnige bis vollsonnige Standorte – das ist ihr wichtigstes gemeinsames Merkmal. Dennoch gibt es Unterschiede in Kälteverträglichkeit, Platzbedarf und Eignung für Kübel oder Gartenboden, die bei der Wahl entscheidend sind.

Standorttyp Empfohlene Arten Kübel oder Garten
Vollsonnige Südterrasse Feigenbaum, Granatapfelbaum, Zwergpfirsich Kübel ideal
Geschützte Hauswand (Süd/West) Feigenbaum, Weinrebe Garten ausgepflanzt ideal
Garten, offen sonnig Indianerbanane, Weinrebe Garten ausgepflanzt
Balkon / kleiner Freiraum Zwergpfirsich, Granatapfelbaum Kübel (kompakter Wuchs)

Besonders der Hauswand-Effekt spielt bei Feigenbaum und Weinrebe eine große Rolle: Eine nach Süden oder Westen ausgerichtete Mauer speichert Tageswärme und gibt sie nachts ab. Das schafft ein milderes Mikroklima, fördert die Fruchtreife spürbar und schützt empfindliche Triebe vor späten Frösten. Wer einen solchen Platz hat, sollte ihn unbedingt nutzen – gerade für den Feigenbaum, der ausgepflanzt an einer Südwand deutlich weniger Winterschutz benötigt als frei stehend im Garten.

🪴 Richtig pflanzen

Gefäß & Standortwahl

Obstpflanzen im Kübel brauchen mehr Platz als Zierpflanzen – die Wurzeln müssen sich gut ausbreiten können, damit die Pflanze gesund wächst und Früchte trägt. Wähle ein stabiles Gefäß mit ausreichendem Fassungsvermögen und einem Abzugsloch. Bei ausgepflanzten Arten wie Indianerbanane und Weinrebe gilt: Der Pflanzabstand zum nächsten Gehölz oder zur Hauswand sollte großzügig bemessen sein, damit sich die Krone oder die Ranken frei entwickeln können.

Bodenvorbereitung & Substrat

Das Substrat entscheidet maßgeblich über Anwuchserfolg und Langzeitgesundheit. Für Kübelpflanzen wie Feigenbaum, Granatapfelbaum und Zwergpfirsich empfiehlt sich eine hochwertige, durchlässige Kübelpflanzenerde mit einem Anteil Sand oder Perlite für optimale Drainage. Für ausgepflanzte Arten den Boden tief lockern, mit reifem Kompost anreichern und bei schweren Lehmböden zusätzlich Sand einarbeiten. Eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton am Topfboden ist bei allen Kübelpflanzen unbedingt empfehlenswert.

Schritt-für-Schritt: Kübelpflanzen richtig einpflanzen

  1. Drainageschicht (Kies, Blähton) ca. 3–5 cm auf dem Topfboden verteilen
  2. Erste Lage Substrat einfüllen, Pflanze auf Sitzhöhe prüfen
  3. Pflanze aus dem alten Topf lösen, Wurzeln vorsichtig lockern
  4. Einsetzen: Wurzelballen nicht tiefer als zuvor, Veredlungsstelle bei Pfirsich über der Erde lassen
  5. Restliches Substrat auffüllen und leicht andrücken, ca. 2 cm Rand frei lassen
  6. Gründlich angießen, bis Wasser aus dem Abzugsloch läuft
  7. Ersten Standort leicht geschützt wählen – nach 1–2 Wochen langsam an volle Sonne gewöhnen

Praxis-Beispiel: Feigenbaum in Landshut

Ausgangssituation

Familie Huber aus Landshut hatte an der Südseite ihres Reihenhauses eine ungenutzte Fläche direkt neben der Hauswand – warm, windgeschützt und vollsonnig. Der Wunsch: eine Pflanze, die Mediterranes Flair bringt, dekorativ ist und tatsächlich etwas zu ernten gibt. Bisherige Versuche mit Tomaten und Kräutern hatten gut geklappt, jetzt sollte etwas Dauerhaftes her.

Maßnahmen

Entschieden wurde sich für einen gut entwickelten Feigenbaum, der direkt vor der Südwand ausgepflanzt wurde. Der Boden wurde tief gelockert und mit Kompost sowie grobem Sand für bessere Drainage angereichert. Als Winterschutz für die ersten Jahre wurde der Stamm mit Vlies umwickelt und die Wurzelzone mit einer dicken Mulchschicht abgedeckt.

Ergebnis

Bereits im zweiten Jahr trug die Feige erste Früchte – aromatisch, süß und weit besser als alles aus dem Supermarkt. Im dritten Jahr war aus dem jungen Baum ein ausladender Solitär geworden, der die gesamte Hauswand dekoriert und im Spätsommer eine beeindruckende Ernte liefert. Der Winterschutzaufwand reduziert sich mit jedem Jahr mehr.

💧 Pflege im Jahresverlauf

Bewässerung

Im Frühjahr, wenn die Pflanzen austreiben, startest du mit mäßiger Bewässerung und steigerst sie mit zunehmender Wärme und Wachstum. Im Hochsommer brauchen Kübelpflanzen regelmäßiges Gießen – prüfe die Erdoberfläche täglich und gieße, sobald sie abgetrocknet ist. Ausgepflanzte Arten wie Weinrebe und Indianerbanane kommen nach der Eingewöhnungsphase gut ohne zusätzliche Bewässerung aus, solange es keine extremen Dürreperioden gibt. Staunässe schadet allen fünf Arten erheblich – gute Drainage ist daher Grundvoraussetzung. Ab September reduzierst du die Wassergaben bei Kübelpflanzen schrittweise, um sie auf die Ruhezeit vorzubereiten.

Düngung

Obstpflanzen haben im Vergleich zu reinen Zierpflanzen einen erhöhten Nährstoffbedarf, da sie Energie nicht nur in Wachstum und Blattmasse, sondern auch in die Fruchtbildung investieren. Bewährt haben sich Langzeitdünger mit 3- oder 6-monatiger Wirkungsdauer, die zu Saisonbeginn eingearbeitet werden. Alternativ eignet sich ein löslicher Obstpflanzendünger, der von Mai bis August wöchentlich gegeben wird. Ab August empfiehlt sich ein kaliumbetonter Herbstdünger, der die Holzreife fördert und die Pflanze widerstandsfähiger für die Winterruhe macht. Das passende Dünger-Sortiment für Obstpflanzen findest du in unserem Shop.

Rückschnitt

Weinrebe und Zwergpfirsich brauchen einen jährlichen, gezielten Schnitt – ohne ihn lassen Ertrag und Vitalität langfristig nach. Die Weinrebe wird im Winter oder zeitigen Frühjahr auf das Grundgerüst zurückgeschnitten; der Zwergpfirsich profitiert von einem Auslichtungsschnitt nach der Ernte. Feigenbaum und Granatapfelbaum lassen sich gut in Form halten, indem zu lange oder nach innen wachsende Triebe gezielt entfernt werden. Die Indianerbanane braucht kaum Schnitt und entwickelt ihre natürliche Form am besten ohne zu starke Eingriffe.

❄️ Durch den Winter – Art für Art

Feigenbaum und Granatapfelbaum werden mit Winterschutzflies und Mulch für den Winter vorbereitet
Winterschutz für Feigenbaum und Granatapfelbaum – einfach und wirkungsvoll

Ein großer Vorteil unseres Sortiments: Zwei der fünf Arten – Indianerbanane und Weinrebe – sind vollkommen winterhart und brauchen keinerlei Schutzmaßnahmen. Feigenbaum und Granatapfelbaum benötigen je nach Standort und Lage einen guten Winterschutz oder ein frostfreies Quartier, der Zwergpfirsich ist im Kübel am sichersten im kühlen, frostfreien Raum aufgehoben. Eine ausführliche Anleitung zum Thema Überwinterung von Kübelpflanzen findest du in unserem Ratgeber Kübelpflanzen richtig überwintern.

Art Winterhärte Maßnahmen Quartier nötig?
Indianerbanane Vollkommen winterhart Keine nötig Nein
Weinrebe Vollkommen winterhart Keine nötig Nein
Feigenbaum Bedingt winterhart Vlies/Mulch (Garten); Kübel ins Quartier Im Kübel: Ja (hell, kühl)
Granatapfelbaum Nicht winterhart Ins Winterquartier vor erstem Frost Ja (hell, 5–10 °C)
Zwergpfirsich Im Kübel frostgefährdet Kübel ins kühle, frostfreie Quartier Ja (hell oder dunkel, 0–5 °C)

Den ausgepflanzten Feigenbaum schützt du am besten durch eine dicke Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch um den Wurzelbereich und ein Vlies oder Jute um Stamm und Krone. An einer geschützten Südwand sind viele Feigen in milden Lagen auch ohne Schutz überlebensfähig – ausreichend Erfahrung am Standort vorausgesetzt. Granatapfelbaum und Zwergpfirsich im Kübel sollten bei dauerhaft unter 5 °C ins Winterquartier. Als Lagerort eignen sich kühle Keller, frostfreie Garagen oder ein unbeheiztes Treppenhaus.

🛒 Kaufberater

Die richtige Obstpflanze hängt von drei Faktoren ab: Standort, verfügbarem Platz und deiner Bereitschaft für saisonale Pflegemaßnahmen. Wer kein Winterquartier hat, ist mit Indianerbanane oder Weinrebe am besten beraten – beide sind vollkommen winterhart und kommen ohne Einlagerung aus. Wer einen großen, sonnigen Kübel-Stellplatz hat, wird mit Feigenbaum oder Granatapfelbaum besonders viel Freude haben.

Pflanzengröße – was passt zu dir?

Junge, kleine Pflanzen sind günstiger im Einkauf und eignen sich gut, wenn du Geduld mitbringst und Freude an der Entwicklung hast. Mittelgroße Exemplare bieten den besten Kompromiss: guter Anwuchs, schnelle erste Ernteergebnisse. Gut entwickelte, größere Pflanzen tragen in der Regel bereits im ersten oder zweiten Jahr nach dem Kauf – ideal, wenn du sofort Wirkung und Ertrag möchtest.

Checkliste vor dem Kauf

  • Habe ich einen sonnigen Standort (mindestens 5–6 Stunden Direktsonne für Feige, Granat, Pfirsich)?
  • Ist ein Winterquartier vorhanden – oder suche ich eine winterharte Art?
  • Wie viel Platz steht zur Verfügung – Kübel oder Gartenboden?
  • Sind Kübel groß genug und mit Abzugsloch ausgestattet?
  • Steht hochwertiges Substrat und ein geeigneter Obstdünger bereit?
  • Soll die Pflanze klettern oder frei stehen? (Weinrebe braucht Rankhilfe)

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Feigenbaum, Granatapfelbaum, Indianerbanane, Weinrebe und Zwergpfirsich – fünf besondere Obstpflanzen mit echtem Ertrag, mediterranem Charakter und langer Lebensdauer. Entdecke jetzt unser Sortiment und starte deine eigene Ernte.

Qualität von Palmenstadl: Alle Obstpflanzen werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.

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❓ Häufige Fragen zu Obstpflanzen

Feigenbaum und Indianerbanane sind ideal für Einsteiger: Beide verzeihen Pflegefehler, stellen keine hohen Ansprüche an Boden oder Bewässerung und liefern dennoch verlässliche Erträge. Die Indianerbanane ist zudem vollkommen winterhart – kein Quartieraufwand, keine Sondermaßnahmen.

Indianerbanane und Weinrebe sind vollkommen winterhart und kommen ohne Winterschutz oder Quartier aus. Feigenbaum ausgepflanzt an einer Südwand kommt in milden Lagen ebenfalls oft gut durch – braucht aber zumindest Mulchschutz. Granatapfelbaum und Zwergpfirsich im Kübel sollten bei Dauerfrost ins Winterquartier.

Zwergpfirsich und gut entwickelte Feigen tragen oft bereits im ersten oder zweiten Jahr nach dem Kauf. Weinrebe und Granatapfelbaum brauchen in der Regel zwei bis drei Jahre, um nennenswerte Erträge zu liefern. Die Indianerbanane ist geduldiger – hier kann es drei bis fünf Jahre dauern, dafür sind die Früchte dann besonders aromatisch.

Ja, sehr gut sogar. Der Feigenbaum eignet sich hervorragend für die Kübelhaltung und bleibt im Topf kompakter als im Boden. Wichtig sind ein ausreichend großer Kübel, durchlässiges Substrat und eine regelmäßige Nährstoffversorgung. Im Winter kommt er kühler und dunkler ins Winterquartier als Granatapfelbaum.

Die Früchte der Indianerbanane erinnern an eine Mischung aus Banane, Mango und Vanillecreme – cremig, süß und sehr aromatisch. Sie sind die größte essbare Frucht, die in Mitteleuropa winterhart ausgepflanzt werden kann. Da sie sich kaum lagern lassen, werden sie fast ausschließlich selbst angebaut – im Handel findet man sie so gut wie nie.

Für Kübelpflanzen wie Feige, Granatapfel und Zwergpfirsich ist ab Mitte Mai nach den Eisheiligen ideal – dann sind Nachtfröste ausgeschlossen. Winterharte Arten wie Indianerbanane und Weinrebe können auch im Herbst ausgepflanzt werden, was den Wurzeln einen guten Start vor der Wachstumssaison ermöglicht.

Ja, die Weinrebe rankt mit Ranken und braucht ein Gerüst, ein Spalier oder eine Pergola. Gut geeignet sind Edelstahldrahtseile an der Hauswand, Holzpergolen oder Rankgitter. Einmal gut geführt, entwickelt sie ein stabiles Grundgerüst, das sie über viele Jahrzehnte nutzt – mit weniger Aufwand pro Jahr.

Hochwertige, durchlässige Kübelpflanzenerde mit einem Anteil Sand oder Perlite ist ideal. Standard-Blumenerde ist oft zu schwer und speichert zu viel Feuchtigkeit. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Der Boden sollte nährstoffreich, aber niemals kompaktiert oder stauend-nass sein.

Feigenbaum, Granatapfelbaum und Zwergpfirsich sind selbstfruchtend – eine einzelne Pflanze genügt für eine gute Ernte. Die Weinrebe ist ebenfalls selbstfruchtend. Bei der Indianerbanane verbessert ein zweites Exemplar einer anderen Sorte die Bestäubung und damit den Ertrag deutlich – ist aber nicht zwingend erforderlich.

Im Frühjahr die Pflanzen langsam an mehr Licht und steigende Temperaturen gewöhnen. Wassergaben schrittweise steigern, sobald der Austrieb beginnt. Nach den Eisheiligen Mitte Mai dürfen Kübelpflanzen wieder nach draußen. Dann ist der richtige Zeitpunkt für frisches Substrat, den Saisonschnitt und den Start der Düngung – der Wachstumsschub kommt danach zuverlässig.