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Bananenpflanzen

🍌 Bananenpflanzen – tropisches Flair für deinen Garten

Winterharte Garten-Bananen, farbenfrohe Zierbananen und fruchttragende Essbananen – auf dieser Seite findest du alle Musa-Arten von Palmenstadl im Überblick, mit klaren Empfehlungen für jeden Standort, praxisnahen Pflege- und Pflanztipps sowie einem detaillierten Winterschutz-Guide speziell für ausgepflanzte Musa basjoo.

Breit ausladende Riesenblätter, ein leuchtendes Bananendach über der Terrasse, und das mitten in Bayern – was nach reiner Urlaubsimpression klingt, ist längst Gartenrealität. Bananenpflanzen wachsen in Deutschland schneller als die meisten Stauden, entwickeln innerhalb einer Saison eine beeindruckende Silhouette und verwandeln selbst kleine Gärten in ein tropisches Refugium.

Der entscheidende Vorteil: Für jeden Standort und jeden Anspruch gibt es die passende Art. Robuste Arten wie Musa basjoo trotzen deutschen Wintern ausgepflanzt, wenn der Winterschutz stimmt. Dekorative Zierbananen wie Ensete 'Maurelii' oder Musa Tropicana setzen farbige Akzente im Kübel. Wer Lust auf eigene Bananen hat, startet ein Urban-Gardening-Projekt mit Musa Cavendish im Wintergarten.

Auf dieser Seite stellen wir dir alle verfügbaren Arten im Steckbrief vor, erklären welche Banane zu deinem Standort passt, wie du sie richtig pflanzt und pflegst – und was du tun musst, damit Musa basjoo & Co. den Winter erfolgreich überstehen.

Musa basjoo mit großen grünen Blättern ausgepflanzt als Gartensolitär
Musa basjoo als Garten-Solitär – winterhart und beeindruckend schnellwüchsig

🌱 Warum Bananenpflanzen?

Bananenpflanzen sind keine kapriziösen Exoten mehr, die nur unter Gewächshausbedingungen gedeihen. Robuste Arten wie Musa basjoo zeigen seit Jahren, dass tropisches Grün im deutschen Garten dauerhaft funktioniert – ohne jährliches Ein- und Ausräumen. Das spart nicht nur Arbeit, sondern gibt der Pflanze die Zeit, sich zu etablieren und Jahr für Jahr imposanter zu werden.

Gegenüber klassischen Kübelexoten haben ausgepflanzte Bananenpflanzen einen klaren Vorteil: Der Wurzelbereich kann sich ungehindert ausbreiten, die Pflanze wächst deutlich kräftiger und entwickelt ein Rhizom-System, das selbst strenge Winter übersteht. Nach einer erfolgreichen Überwinterung treibt Musa basjoo im Frühjahr zuverlässig neu aus – oft mit mehreren Tochterpflanzen gleichzeitig, die den Bestand Jahr für Jahr vergrößern.

Für Terrasse und Balkon bieten Zier- und Essbananen im Kübel ein unkompliziertes Tropenfeeling. Sie wachsen schnell, brauchen in der Saison wenig Pflege und lassen sich im Winter problemlos ins Haus holen. Egal ob du einen tropisch bepflanzten Garten anstrebst oder einen farbigen Akzent auf der Terrasse suchst – eine Bananenpflanze liefert garantiert Ergebnisse, die andere Pflanzen so nicht erreichen.

Profi-Tipp: Das Rhizom überlebt – auch wenn das Blattwerk abstirbt

Bei winterharten Arten wie Musa basjoo stirbt das oberirdische Laub im Winter ab – das Rhizom im Boden bleibt intakt und treibt im Frühjahr neu aus. Je tiefer und besser das Rhizom verwurzelt ist, desto kraftvoller der Neuaustrieb im nächsten Jahr.

🌿 Alle Arten im Überblick

Palmenstadl führt Bananenpflanzen aus drei Kategorien: winterharte Garten-Bananen für den Freilandanbau, dekorative Zierbananen für Terrasse und Kübel sowie fruchttragende Essbananen für Wintergarten und helle Innenräume. Jede Gruppe hat ihre eigene Stärke – hier findest du den passenden Steckbrief für alle verfügbaren Arten.

❄️ Winterharte Bananen

Für Garten in Deutschland geeignet – ausgepflanzt überwinterbar

Japanische Faserbanane (Musa basjoo)

Musa basjoo ist die winterhärteste Bananenpflanze für den deutschen Garten und die erste Wahl für alle, die eine Banane dauerhaft ausgepflanzt kultivieren möchten. Das Rhizom übersteht Temperaturen bis etwa -10 °C, wenn Wurzelbereich und Stammbasis gut geschützt werden. Der Wuchs ist aufrecht und beeindruckend schnell – in einem warmen Sommer erreicht Musa basjoo problemlos 2 bis 3 Meter. Ideal für windgeschützte, sonnige Standorte mit nährstoffreichem Boden. Als Solitär oder in Gruppen ein echter Hingucker. Mehr zur Japanischen Faserbanane →

Red Tiger Banane (Musa sikkimensis)

Musa sikkimensis stammt aus den Vorgebirgen des Himalayas und bringt von Natur aus eine gewisse Kältetoleranz mit. Besonders auffällig ist das dekorative Blattwerk: Die großen Blätter zeigen bei manchen Exemplaren eine rötlich-bronzene Mittelrippe und markante Zeichnungen – daher der Name 'Red Tiger'. In geschützten Lagen Süddeutschlands kann Musa sikkimensis mit gutem Winterschutz ausgepflanzt überleben, ist aber frostempfindlicher als Musa basjoo. Ihr stärkstes Wachstum entfaltet sie an einem warmen, humusreichen Standort. Mehr zur Red Tiger Banane →

Musa itinerans

Musa itinerans ist eine weniger bekannte, aber botanisch spannende Art aus Südostasien und Südchina, die in milderen Regionen Europas zunehmend als bedingt winterhart gilt. Sie bildet dichte Kolonien durch kräftigen Rhizomausläufer-Wuchs und erreicht beachtliche Höhen. Das Laub ist groß und leuchtend grün, der Gesamteindruck robust und vital. In gut geschützten Lagen mit Mulchschutz über dem Wurzelbereich lohnt sich der Anbau im Freiland. Eine spannende Alternative für Bananenpflanzen-Liebhaber mit Experimentierlust. Mehr zu Musa itinerans →

🎨 Zierbananen

Dekorative Exoten für Terrasse & Kübel

Rote Zierbanane 'Maurelii' (Ensete ventricosum)

Ensete ventricosum 'Maurelii' ist eine der spektakulärsten Zierpflanzen überhaupt: Ihre riesigen Blätter sind auf der Unterseite tief burgunderrot gefärbt, die Mittelrippe leuchtet karminrot. Schon in einer Saison entwickelt sie als Kübelpflanze eine beeindruckende Wirkung. Sie bildet keine Ausläufer und übersteht als Einzelexemplar den Winter an einem hellen, frostfreien Platz. Ideal für Terrassen, die einen dramatischen Farb- und Formakzent brauchen. Mehr zur Roten Zierbanane 'Maurelii' →

Zierbanane Tropicana (Musa Tropicana)

Musa Tropicana überzeugt durch farbenfrohe Blattzeichnungen in Grün-, Gelb- und Rosatönen – ein echter Blickfang im Kübel auf Terrasse oder Balkon. Die kompaktere Wuchsform macht sie pflegeleichter und gut geeignet für kleinere Außenbereiche. Wie alle tropischen Bananenpflanzen braucht sie im Winter einen hellen, frostfreien Platz. Im Sommer belohnt sie mit rasantem Wachstum und einem unverwechselbar subtropischen Erscheinungsbild. Mehr zur Zierbanane Tropicana →

Rosa Zwergbanane (Musa velutina)

Musa velutina ist die kompakte Überraschung unter den Zierbananen: Mit etwa 1 bis 1,5 Metern bleibt sie angenehm handlich und trägt bei ausreichend Wärme kleine, rosafarbene, samtig behaarte Früchte – rein dekorativ, nicht zum Verzehr geeignet. Das Laub ist frischgrün, der Wuchs buschig und dicht. Ideal für sonnige Kübel-Standorte auf Terrasse oder Balkon. Im Winter zieht sie an einen hellen, kühlen Ort. Eine tolle Wahl für alle, die das Außergewöhnliche suchen. Mehr zur Rosa Zwergbanane →

Goldene Lotusbanane (Musella lasiocarpa)

Musella lasiocarpa ist botanisch gesehen keine echte Musa, teilt aber die Familie und den tropischen Charme. Besonders auffällig ist ihr goldgelber, lotusartiger Blütenstand, der sie zum absoluten Exoten unter den Bananenpflanzen macht. Der kompakte, gedrungene Wuchs – meist unter 1,5 Metern – macht sie ideal für Kübel und kleine Gärten. In sehr milden Regionen kann sie mit Schutz im Freien überstehen, sicherer ist jedoch die Überwinterung drinnen, hell und frostfrei. Mehr zur Goldenen Lotusbanane →

🍌 Essbare Bananen

Für Wohnung & Wintergarten – stark wachsender Trend im Urban Gardening

Zwerg-Essbanane (Musa Cavendish)

Musa Cavendish ist die bekannteste Essbanane der Welt – und auch als Kübelpflanze in hellen Innenräumen oder im Wintergarten kultivierbar. Mit den richtigen Bedingungen (viel Licht, Wärme, ausreichend Nährstoffe) ist sogar eine Fruchtreife in Deutschland möglich. Die Pflanze wächst kompakter als viele Freilandarten und ist damit gut handhabbar. Im Sommer darf sie an einen warmen, geschützten Außenplatz, im Winter zurück ins Warme. Ein faszinierendes Urban-Gardening-Projekt für alle, die Genuss mit Gartenfreude verbinden. Mehr zur Zwerg-Essbanane →

📍 Welche Banane für welchen Standort?

Die wichtigste Entscheidung triffst du vorab: ausgepflanzt im Garten oder im Kübel? Steht dir ein geschützter, sonniger Gartenplatz zur Verfügung, lohnt sich der Freilandanbau mit Musa basjoo oder Musa sikkimensis. Hast du hauptsächlich Terrasse und Balkon, sind Kübelpflanzen aus der Zier- oder Essbananen-Gruppe die richtige Wahl. Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick.

Standorttyp Empfohlene Arten Haltung Winteraufwand
Garten, sonnig & windgeschützt Musa basjoo, Musa itinerans Ausgepflanzt Mittel (Rückschnitt + Einpacken)
Garten, geschützte Südlage Musa sikkimensis Ausgepflanzt möglich Hoch (frostempfindlicher)
Terrasse & Balkon (Kübel) Ensete 'Maurelii', Musa Tropicana, Musa velutina, Musella lasiocarpa Kübel Einlagern, hell & frostfrei
Wintergarten & helle Wohnung Musa Cavendish Kübel / Indoor Standortwechsel innen/außen

Bananenpflanzen lieben Wärme – aber nicht jeden Sonnenplatz. Ein sonnig-warmer Standort nahe einer Hauswand ist ideal: Das Mauerwerk speichert tagsüber Wärme und gibt sie abends wieder ab, was das Kleinklima spürbar verbessert. Gleichzeitig schützt die Wand vor kaltem Wind, der großflächige Bananenblätter schnell in Fetzen reißt. Wer einen solchen Platz im Garten hat, sollte ihn bevorzugt für Musa basjoo nutzen.

🪴 Richtig pflanzen

Standortwahl

Wähle für ausgepflanzte Bananenpflanzen einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, der möglichst windgeschützt liegt. Die Nähe zu einer Mauer, Hecke oder einem Gebäude verbessert das Kleinklima erheblich. Für Kübelpflanzen gilt dasselbe: so viel Sonne wie möglich, keine Kaltluftlage und ausreichend Platz für ein großzügiges Topfvolumen.

Bodenvorbereitung

Bananenpflanzen sind Starkzehrer und brauchen einen nährstoffreichen, humusreichen und gut drainierten Boden. Staunässe verträgt keine einzige Art – auch nicht Musa basjoo. Grabe das Pflanzloch deutlich größer als den Wurzelballen und verbessere schwere Lehmböden mit Sand und organischem Material. Als Pflanzsubstrat empfehlen wir die Pflanzerde von Palmenstadl – speziell auf nährstoffhungrige Exoten abgestimmt und sorgt für einen optimalen Etablierungsstart.

Schritt für Schritt: Musa basjoo ins Freiland pflanzen

  1. Pflanzloch mindestens doppelt so groß wie der Wurzelballen ausheben
  2. Drainage aus grobem Kies oder Lava-Granulat auf dem Lochboden einbringen
  3. Pflanzloch mit hochwertiger Pflanzerde befüllen und auflockern
  4. Pflanze einsetzen – Oberkante des Ballens liegt auf Bodenniveau
  5. Erde andrücken, sorgfältig angießen und Gießrand anlegen
  6. Rindenmulch oder trockenes Laub großflächig über dem Wurzelbereich verteilen

Praxis-Beispiel: Musa basjoo in Regensburg

Ausgangssituation

Thomas P. aus Regensburg hatte einen freien, halbschattigen Platz an seiner Terrassenwand – eigentlich ideal, aber der Boden war verdichteter Lehm und nährstoffarm. Im Mai kaufte er eine Musa basjoo im 5-Liter-Topf bei Palmenstadl in Rogging und wollte sie direkt ausgepflanzt kultivieren.

Maßnahmen

Er grub ein großzügiges Pflanzloch, mischte den Lehmboden mit Palmenstadl-Pflanzerde und Perlite und brachte eine Kiesschicht als Drainage ein. Im Sommer wuchs die Pflanze auf über 2 Meter. Ab September stellte er die Düngung ein und bereitete Stroh, Laub und Vlies für den Winterschutz vor.

Ergebnis

Das Rhizom überstand den Winter problemlos. Im April trieb die Pflanze mit mehreren kräftigen Neuaustrieben aus dem Boden. Thomas ist mittlerweile so begeistert, dass er zwei weitere Ableger im Garten ausgepflanzt hat – beide wachsen prächtig.

💧 Pflege im Jahresverlauf

Bananenpflanzen sind in der Wachstumsphase anspruchsvoll – wer gut pflegt, wird mit beeindruckendem Wachstum belohnt. Im Winter reduziert sich der Aufwand deutlich auf das Wesentliche.

Bewässerung

Von Frühling bis Herbst brauchen Bananenpflanzen regelmäßig Wasser – besonders in der Hauptwachstumsphase von Juni bis August. Dabei gilt: gleichmäßig feucht, aber niemals nass. Staunässe schädigt das Rhizom nachhaltig. Im Herbst langsam reduzieren. Ausgepflanzte Arten brauchen im Winter kaum bis kein Wasser, Kübelpflanzen nur sehr sparsam gießen.

Düngung

Als Starkzehrer sind Bananenpflanzen auf regelmäßige Nährstoffversorgung angewiesen. Von April bis Ende August alle 1 bis 2 Wochen mit löslichem Palmendünger versorgen – dieser liefert alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe in sofort verfügbarer Form. Ab September keine Stickstoff-Düngung mehr – die Pflanze soll in die Winterruhe gehen. Alternativ kann zur Einpflanzung ein Langzeitdünger in das Substrat eingearbeitet werden.

Rückschnitt

Ausgepflanzte Bananenpflanzen werden im Herbst vor dem Winterschutz auf ca. 30 bis 50 cm zurückgeschnitten. Kübelpflanzen werden nur von abgestorbenen Blättern befreit – ein harter Rückschnitt ist nicht nötig. Abgestorbene äußere Blattscheiden am Stamm können entfernt werden, wenn sie sich leicht lösen.

🧊 Winterschutz in der Praxis

Musa basjoo ausgepflanzt mit Stroh eingewickelt und Vlies als Nässeschutz für den Winter
Musa basjoo ausgepflanzt: Stamm mit Stroh eingewickelt, Krone mit Vlies gegen Nässe geschützt

Ob ausgepflanzt oder im Kübel – jede Bananenpflanze braucht im Winter Vorbereitung. Die Maßnahmen unterscheiden sich je nach Art und Standort. Der wichtigste Grundsatz gilt für alle: Nässe schadet Bananenpflanzen im Winter oft mehr als Kälte.

Ausgepflanzte Musa basjoo: Schutz in drei Zonen

Zone 1 – Wurzelbereich: Decke den Wurzelbereich im Radius von mindestens 50 bis 80 cm rund um den Stamm mit einer dicken Schicht trockenem Laub oder Rindenmulch ab. Diese Isolationsschicht schützt das Rhizom vor tiefen Bodentemperaturen und Frostdurchdringung.

Zone 2 – Stamm & Stumpf: Schneide das Laub und den oberirdischen Scheinzylinder auf ca. 30 bis 50 cm zurück. Den verbleibenden Stumpf dicht mit trockenem Stroh umwickeln und mit Juteseil fixieren. Keine Plastikfolie direkt am Stamm – Fäulnisgefahr! Jutesack oder Stroh hält Wärme und lässt gleichzeitig minimal Luft durch.

Zone 3 – Krone & Nässeschutz: Über den gesamten Schutzaufbau kommt eine wasserabweisende Haube aus Gartenvlies oder eine leicht belüftete Folienkonstruktion. Ziel: kein stehendes Wasser in der Stammmitte. Die Krone ist die empfindlichste Stelle – ein Tontopf, eine Holzplatte oder ein Dachziegelstück als Regenabweiser oben auf dem Stumpf schützt zusätzlich vor direktem Niederschlag.

Kübel-Bananenpflanzen im Winter

Alle anderen Arten – Ensete 'Maurelii', Musa Tropicana, Musa velutina, Musella lasiocarpa und Musa Cavendish – überwintern im Kübel an einem hellen, frostfreien Platz idealerweise bei 5 bis 15 °C. Sehr wenig gießen, nicht düngen und gelegentlich auf Schädlinge prüfen. Passende Töpfe und Kübel in der richtigen Größe findest du ebenfalls bei Palmenstadl.

Temperaturbereich Maßnahmen für Musa basjoo ausgepflanzt
0 bis −3 °C Mulch auf Wurzelbereich; Laub- oder Strohschutz bereitstellen
−3 bis −6 °C Stumpf mit Stroh einwickeln, Nässeschutz oben anbringen, Laubschicht verdichten
−6 bis −10 °C Vlies oder Folie über gesamten Aufbau; Stammbasis zusätzlich mit Jutegewebe schützen
unter −10 °C Rhizom-Überleben möglich, aber nicht garantiert – alle Schutzmaßnahmen maximal verstärken

🛒 Kaufberater

Die richtige Wahl hängt von Standort, verfügbarem Platz und persönlichem Ziel ab. Hier die wichtigsten Entscheidungshilfen kompakt zusammengefasst.

Größe & Topfvolumen

Kleinere Pflanzen im 1- bis 3-Liter-Topf sind preiswerter, brauchen aber 1 bis 2 Saisons bis zur vollen Wirkung. Größere Exemplare ab 5 Liter liefern sofort einen Effekt und sind für den Freilandanbau stabiler. Für Kübelpflanzen gilt: ein großzügiger Topf von Anfang an spart Umtopfen und fördert das Wachstum.

Freiland oder Kübel?

Ausgepflanzt dauerhaft geeignet sind Musa basjoo und bedingt Musa sikkimensis sowie Musa itinerans. Alle anderen Arten wandern im Winter ins Haus – plane dafür einen geeigneten, hellen Platz ein, bevor du kaufst. Ein schlechtes Winterquartier ist der häufigste Grund für Verluste bei Kübelpflanzen.

Checkliste vor dem Kauf

  • Standort geklärt: Garten ausgepflanzt oder Terrasse/Kübel?
  • Winterquartier für Kübelpflanzen vorhanden – hell, frostfrei, mindestens 5 °C?
  • Topfgröße passend zum gewünschten Wuchspotenzial gewählt?
  • Pflanzerde und Nährstoffversorgung bereits eingeplant?
  • Bei Musa basjoo: Winterschutzmaterial (Stroh, Vlies, Laub, Juteseil) besorgt?
  • Pflanztermin: frühestens nach den Eisheiligen Mitte Mai?

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Tropisches Flair für deinen Garten, deine Terrasse oder deinen Wintergarten – bei Palmenstadl findest du winterharte, dekorative und essbare Bananenpflanzen in vielen Größen. Persönliche Beratung gibt es direkt vor Ort in Rogging.

Qualität von Palmenstadl: Alle Bananenpflanzen werden freilandgezogen, sorgfältig selektiert und visuell geprüft.

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❓ FAQ – Häufige Fragen zu Bananenpflanzen

Die winterhärteste Bananenpflanze für den deutschen Garten ist Musa basjoo – ihr Rhizom übersteht Temperaturen bis etwa -10 °C mit richtigem Winterschutz. Musa sikkimensis und Musa itinerans sind bedingt winterhart, brauchen mehr Schutz und einen besonders günstigen, windgeschützten Standort in Süddeutschland.

Blätter im Herbst auf ca. 30–50 cm zurückschneiden, Stumpf dicht mit trockenem Stroh einwickeln und mit Juteseil fixieren. Wurzelbereich großflächig mit trockenem Laub oder Mulch abdecken. Oben einen Nässeschutz aus Vlies oder Folie anbringen – kein stehendes Wasser in der Stammkrone, das ist wichtiger als die Temperatur.

Stehendes Wasser in der Stammkrone oder im Wurzelbereich fördert Fäulnis und Pilzbefall, der das Rhizom irreparabel schädigt – oft schneller als Frost. Deshalb ist ein guter Nässeschutz (Vlies oben, Laub seitlich) mindestens so wichtig wie die Wärmeisolation. Kälte allein übersteht Musa basjoo deutlich besser als dauerhaft feuchte Bedingungen.

Das oberirdische Blattwerk stirbt bei Frost vollständig ab – das ist normal und kein Schaden. Das unterirdische Rhizom überlebt bei guter Abdeckung auch strenge Winter. Im Frühjahr treibt die Pflanze aus dem Rhizom neu aus, oft mit mehreren kräftigen Tochterpflanzen gleichzeitig, die den Bestand Jahr für Jahr erweitern.

Für Einsteiger mit Garten ist Musa basjoo die klare Empfehlung: robust, schnellwüchsig und mit gutem Winterschutz dauerhaft ausgepflanzt. Für Terrasse und Balkon sind Musa Tropicana und Musa velutina pflegeleicht und dankbar. Beide Varianten sind auch ohne Vorkenntnisse gut beherrschbar, wenn Standort und Winterquartier von Anfang an stimmen.

Der optimale Pflanztermin liegt nach den Eisheiligen Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Früheres Auspflanzen ist möglich, sollte aber durch Vliesabdeckung abgesichert werden. Bananenpflanzen profitieren von einer langen, warmen Vegetationsperiode – ein früher Start lohnt sich deshalb deutlich.

Bananenpflanzen gehören zu den schnellwüchsigsten Pflanzen überhaupt. Musa basjoo legt in einer guten Saison locker 1 bis 2 Meter Höhe zu. Kübel-Arten wachsen etwas langsamer, sind aber ebenfalls beeindruckend flott. Regelmäßige Düngung und ausreichend Wasser sind die entscheidenden Wachstumstreiber.

Als Starkzehrer profitieren Bananenpflanzen von regelmäßiger Versorgung mit löslichem Palmendünger, der alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe sofort verfügbar bereitstellt. Von April bis August alle 1 bis 2 Wochen anwenden. Ab September keine Stickstoff-Düngung mehr – die Pflanze soll zur Winterruhe übergehen.

Grundsätzlich ja – aber es erfordert Geduld und optimale Bedingungen: ein sehr heller, warmer Standort im Wintergarten, ausreichend Topfgröße und intensive Nährstoffversorgung sind Voraussetzung. Die Fruchtreife dauert viele Monate. Viele Liebhaber berichten von erfolgreichen Ernten im Wintergarten – ein faszinierendes Projekt für alle, die das Außergewöhnliche suchen.

Das hängt von Art und Standort ab. Ausgepflanzte Musa basjoo wächst kräftiger, etabliert sich dauerhaft und spart jährliches Einräumen. Kübelpflanzen sind flexibler, pflegeleichter im Winter und für alle Arten geeignet, die nicht winterhart sind. Wer beides kombiniert, hat die größte Vielfalt im Garten.